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Themenübersicht
Filmanalyse (interaktiv)
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Filmanalyse
 
In diesem interaktiven Onlinemedium finden Sie unten beschriebene Arbeitsmaterialien im Film verortet.
Im Film und in den Filmsequenzen erscheint ein Symbol. Klicken Sie auf dieses, wird das entsprechende Arbeitsmaterial geöffnet.
 
Minute                  Material
 
Filmanalyse
00:20                     Filmtext
00:20                     Arbeitsblatt 1: Filmsprachliche Mittel
00:20                     Arbeitsblatt 2: Filmgenres
00:20                     Arbeitsblatt 3: Einstellungsgrößen
04:58                     Bildergalerie:  Einstellungsgrößen
04:58                     Arbeitsblatt 3: Einstellungsgrößen
05:58                     Arbeitsblatt 4: Kamera und Bildaufbau
11:28                     Arbeitsblatt 5: Ton
16:40                     Arbeitsblatt 6: Projektarbeit – Filmdreh
17:10                     Arbeitsblatt 7: Schnitt, Montage und Zeitgestaltung
21:00                     Glossar der Filmsprache
 
Wie entsteht eine Literaturverfilmung? (Interview)
00:40                     Filmtext
00:40                     Arbeitsblatt 8: Literaturverfilmung (Sek. I)
10:03                     Arbeitsblatt 9: Literaturverfilmung (Sek. II)
 
Didaktische Hinweise
Filme haben ihre eigene „Sprache“ und ihre spezifischen Instrumente, um Inhalte zu vermitteln, Geschichten zu erzählen und Stimmungen zu erzeugen. Sie arbeiten mit visuellen, auditiven und narrativen Elementen, deren Analyse und Interpretation einen zentralen Bestandteil der Medienkompetenz darstellt. Spannend ist dabei auch, die Möglichkeiten von Film- und Schriftsprache zu vergleichen.
Die Produktion vermittelt die zentralen Elemente der Filmsprache, regt zur Analyse und Interpretation an und hilft, das Medium Film besser zu verstehen. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler auch zur eigenen Filmproduktion motiviert.
 
 
Adressaten
Allgemeinbildende Schule (Klasse 9–13)
 
 
Fächer
Deutsch; Medienpädagogik
 
 
Bezug zu Lehrplänen und Bildungsstandards
Kompetenzbereich Fachwissen
Die Schülerinnen und Schüler
  • kennen Begriffe und Kategorien der Filmanalyse und Filmsprache (Aufbau, Erzählstruktur, Einstellungsgrößen, Perspektiven, Kamera- und Objektbewegung, Beleuchtung, Bildaufbau, Montage, Dialogführung, Wort-Bild-Ton-Beziehung);
  • verfügen über Wissen in Bezug auf die Produktion einer Literaturverfilmung (Entstehung, Unterschiede Literaturvorlage – Drehbuch, Umsetzung bestimmter Motive);
  • gewinnen eine Vorstellung davon, wie komplex und aufwendig die Produktion eines Films ist;
  • lernen Berufe und Bereiche des Filmhandwerks kennen.
Kompetenzbereich Beurteilung/Bewertung
Die Schülerinnen und Schüler
  • verstehen einen Film als dramaturgisch gestaltete Narration;
  • untersuchen und bewerten dabei Einsatz und Wirkung medienspezifischer Gestaltungsmittel, z. B. das Verhältnis von Bild, Ton und Wort, und reflektieren mediale Darstellungen, z. B. indem sie die Vermittlung und Inszenierung von Wirklichkeit in Spielfilmen oder die Deutungsangebote von Verfilmungen literarischer Texte mit dem Text selbst vergleichen;
  • erkennen die emotionale Rezeptionssteuerung durch filmische Medien;
  • können einen Film im Hinblick auf das Verhältnis von Inhalt, Ausgestaltung und Wirkung auf den Zuschauer beurteilen;
  • wenden Grundbegriffe der Filmanalyse und Filmsprache auf eine Literaturverfilmung an, auch im Vergleich mit Gestaltungsmitteln des literarischen Texts;
  • reflektieren das Spannungsfeld zwischen Werktreue und freier Kreation bei einer Literaturverfilmung.
Kompetenzbereich Kommunikation/Methodenkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler
  • analysieren Inhalte aus verschiedenen Medien und vergleichen diese miteinander;
  • erarbeiten Informationen aus verschiedenen Quellen (Filme, Texte), gruppieren sie und ordnen sie zu;
  • gestalten selbst eine Filmsequenz und experimentieren mit verschiedenen Tonuntermalungen; erläutern Gestaltungsergebnisse.
 
 
Einsatzmöglichkeiten und Inhalt
 
Der Film kann abhängig vom Kompetenzniveau der Lerngruppe in der gesamten Länge gezeigt werden. Dies bietet sich vor allem bei Schülerinnen und Schülern einer höheren Jahrgangsstufe – insbesondere der Oberstufe – an, die mithilfe dieser didaktischen DVD wesentliche Kenntnisse über filmsprachliche Mittel und Grundzüge von Filmgenres wiederholen und in Erinnerung rufen, um sie im Anschluss daran für eine konkrete Filmanalyse nutzbar zu machen. Für die Bearbeitung des Gesamtfilms stehen die Arbeitsblätter 1 und 2 zur Verfügung: Mithilfe von Arbeitsblatt 1 wird ein zusammenfassender Überblick über die hier vorgestellten filmsprachlichen Mittel erarbeitet, Arbeitsblatt 2 bietet einen Einblick in vier Filmgenres (Western, Krimi, Actionfilm, Romantikkomödie). Das in Arbeitsblatt 9 konzipierte Lernarrangement ermöglicht zudem die Vertiefung wesentlicher Kompetenzen aus dem Bereich informierendes Schreiben und eignet sich daher auch für den Einsatz in der gymnasialen Oberstufe.
Da der Film im Wesentlichen zur Erarbeitung einschlägiger filmsprachlicher Mittel aus den Bereichen Kamera und Einstellungsgrößen, Ton sowie Schnitt und Montage konzipiert ist, bietet es sich an, die einzelnen Sequenzen dieses Films der Beschäftigung mit einem konkreten Filmbeispiel vorzuschalten, bzw. das mit dieser DVD Erarbeitete auf die Analyse eines Filmes anzuwenden.
Die Arbeitsblätter 3 und 4 widmen sich der Kamera. So werden mit Arbeitsblatt 3 wesentliche Einstellungsgrößen erarbeitet und mit deren Wirkungen produktiv und handlungsorientiert in Kleingruppen experimentiert. Mit Arbeitsblatt 4 werden Kamerabewegung und Perspektive nachvollzogen sowie die Grundlagen zum Bildaufbau vermittelt. Mit Arbeitsblatt 5 wird experimentierend der Frage nachgegangen, wie Musik und Geräusche die Bildwahrnehmung beeinflussen. Das Arbeitsblatt 6 liefert darüber hinaus Anregungen zur eigenen Filmproduktion. Arbeitsblatt 7 konzentriert sich auf die Zeitgestaltung im Film, wobei neben der Erarbeitung grundlegender Begrifflichkeiten der Fokus auf der handlungs- und produktionsorientierten Auseinandersetzung mit wesentlichen Stilelementen wie Zeitlupe, Zeitraffung und Ellipsen, die auch in Erzählungen verwendet werden, liegt. Die Arbeitsblätter 8 und 9 sind dem Film „Wie entsteht eine Literaturverfilmung?“ zugeordnet. Dabei richtet sich Arbeitsblatt 8 in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1, Arbeitsblatt 9 an Schülerinnen und Schüler von Sekundarstufe 2. Mithilfe der Eingangssequenz des Films werden wesentliche Unterschiede zwischen einem Drehbuch und einem Roman erarbeitet sowie das Verständnis für Herausforderungen, die mit einer Literaturverfilmung einhergehen, geschult. Dabei kommen auch handlungs- und produktionsorientierte
Verfahren zum Einsatz. Basierend auf dem vorliegenden Film können in dem dargebotenen Lernarrangement wesentliche Kompetenzen im Bereich materialgestütztes Argumentieren erworben werden.
Den einzelnen Sequenzen ist mindestens ein Arbeitsblatt zugeordnet, um den jeweiligen Themenschwerpunkt fokussiert aufgreifen zu können. Die Aufträge orientieren sich zum Großteil an den Inhalten des Films. Einzelne Aufträge führen darüber hinaus. Die Lehrkraft nimmt dabei die Rolle des Begleiters und Beraters ein, der die Arbeitsaufträge klar strukturiert, Medien zur Verfügung stellt und sich sonst im Hintergrund hält.
 
 
Film
 
Filmanalyse (Film 22 min)
Der Film vermittelt die zentralen Elemente der Filmsprache (Einstellungsgrößen, Kameraführung, Ton, Schnitt und Montage) und regt zur Analyse und Interpretation an. Anhand der Filmgenres Western, Krimi, Romantikkomödie und Actionfilm werden die filmsprachlichen Mittel erklärt. Dabei durchbrechen die Schauspieler jeweils die vierte Wand und wenden sich direkt an die Schülerinnen und Schüler. 
  • Arbeitsblatt 1: Filmsprachliche Mittel
  • Arbeitsblatt 2: Filmgenres
 
Die glorreichen 8 Einstellungsgrößen (5:30 min)
Dass ein Film ohne die Nutzung verschiedener Einstellungsgrößen sehr langweilig wäre, zeigt diese Sequenz. Erst der Wechsel zwischen Fern- und Nahaufnahmen ermöglicht es, der Handlung im hier als Beispiel dienenden Western zu folgen. Nachdem der Cowboy seinen Gegner erledigt hat, erklärt er die verschiedenen Einstellungsgrößen und ihre Verwendung. 
  • Arbeitsblatt 3: Einstellungsgrößen
 
Die Kamera (5:20 min)
Die unterschiedlichen Kameraperspektiven und -bewegungen stehen im Mittelpunkt des Tatorts Tiefgarage. Neben Perspektiven wie Normal-, Auf- und Untersicht werden auch Bewegungen wie Parallelfahrt und Zoom erklärt. Auch auf den Bildaufbau und die Unterschiede zwischen Kamera- und Handlungsachse geht das Ermittlerduo ein.
  • Arbeitsblatt 4: Kamera und Bildaufbau
 
Der Ton und was er mit uns macht (5:30 min)
Wie die Filmmusik die Wirkung der Bilder beeinflusst, untersucht diese Sequenz. Dabei könnte die Autofahrt durchs Gebirge einerseits den Anfang einer großen Romanze, andererseits den Beginn eines bedrohlichen Thrillers markieren. Neben der Musik spielen auch Leitmotive und Geräuschgestaltung eine wichtige Rolle beim Ton.
  • Arbeitsblatt 5: Ton
  • Arbeitsblatt 6: Projektarbeit
 
Schnitt, Montage und Zeitgestaltung (4:10 min)
Der Schnitt eines Films wirkt sich maßgeblich auf dessen Erzählstruktur und das Zeitgefühl des Zuschauers aus. Dabei macht es einen großen Unterschied, ob eine Szene kaum bearbeitet wird oder sich durch viele Schnitte auszeichnet. Auch die Verwendung von Parallelmontagen sowie harten und weichen Schnitten hat einen großen Einfluss auf die Wirkung des Films.
  • Arbeitsblatt 7: Schnitt, Montage und Zeitgestaltung
 
Film
 
Wie entsteht eine Literaturverfilmung? Interview zu den Beispielen „Crazy“ und „Krabat“ (Film 12 min)
Im Interview berichten die Filmproduzenten und -regisseure Jakob Claussen, Hans-Christian Schmid und Thomas Wöbke von ihren Erfahrungen bei den Literaturverfilmungen zu „Crazy“ und „Krabat“. Sie geben Auskunft, wie ihnen Idee zu den jeweiligen Projekten kam, welche Besonderheiten bei einer Literaturverfilmung zu beachten sind und worin für sie die wesentlichen Unterschiede zwischen Roman und Drehbuch bestehen. Auch wie sich die Rezeption der Verfilmung auf das Lesen des entsprechenden Buches auswirkt, wird thematisiert. 
  • Arbeitsblatt 8: Literaturverfilmung
  • Arbeitsblatt 9: Literaturverfilmung (Sek. II)
 
 
Bilder
 
Einstellungsgrößen
Die Bilder zeigen die acht verschiedenen Einstellungsgrößen (Supertotale, Totale, Halbtotale, Amerikanische, Halbnahe, Nahe, Groß, Detail), jeweils ohne und mit Einblendung der korrekten Bezeichnung.
 
 
 
 
Produktionsangaben
 
Filmanalyse
 
Produktion
FWU Institut für Film und Bild, 2017
 
Konzept
Anna Meißner
Anja Schöbel
 
Bildnachweis
© FWU Institut für Film und Bild
 
Arbeitsmaterial
Barbara Moser
 
Pädagogische Referentin im FWU
Anja Schöbel
 
 
Produktionsangaben zum Film
 
Filmanalyse
 
Produktion
Enrico Palazzo Medienmanufaktur
 
Regie
Tobias Martin
 
Buch
Philipp Walulis
 
Kamera
Namche Okon
 
Schnitt
Peter Kirschbaum
 
Licht und Ton
Norbert Kleiner
 
Mitwirkende
Marion Eva Krawitz
Martin Wenzel
 
Fachberatung
Dr. Margit Riedel
 
Redaktion FWU
Anna Meißner
 
 
Wie entsteht eine Literaturverfilmung? Interview zu den Beispielen „Crazy“ und „Krabat“
 
Produktion
Enrico Palazzo Medienmanufaktur
 
Filmausschnitte aus „Crazy“ und „Krabbat“
Claussen Putz Filmproduktion GmbH
 
Redaktion FWU
Anna Meißner
Anja Schöbel
 
 
Nur Bildstellen/Medienzentren:
öV zulässig
 
© 2017
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