Außereuropäische Geschichte – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Tue, 11 Dec 2018 10:05:56 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Außereuropäische Geschichte – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Entdeckungsfahrten | „Weiße Flecken“ auf der Weltkarte https://segu-geschichte.de/entdeckungsfahrten/ Wed, 07 Dec 2016 04:37:27 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=703 Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 2 | Verstehen und Urteilen | Weltbilder | Reisen und Verkehr | ◻◻ mittel | ca. 20 min Weltkarte aus der Schedelschen Weltchronik von 1493 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Im Mittelalter kannten die Europäer nur einen Teil der Welt. Ende des 15. und im 16. Jahrhundert drängten vor allem die damals mächtigen Spanier und Portugiesen darauf, neue Erdteile zu entdecken. Außerdem wollten sie einen Seeweg nach Indien finden. Weil Wissenschaftler (gegen die Lehrmeinung der Kirche) inzwischen der Überzeugung waren, dass die Erde eine Kugel sei, probierten sie es sowohl in östlicher als auch westlicher Richtung. Die bekannten Entdeckungsfahrten von Bartolomeu Dias, Christoph Kolumbus, Vasco da Gama und Ferdinand Magellan verfolgten ... weiterlesen ...

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Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 2 | Verstehen und Urteilen | Weltbilder | Reisen und Verkehr | ◻◻ mittel | ca. 20 min

WeltkarteWeltkarte aus der Schedelschen Weltchronik von 1493 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Im Mittelalter kannten die Europäer nur einen Teil der Welt. Ende des 15. und im 16. Jahrhundert drängten vor allem die damals mächtigen Spanier und Portugiesen darauf, neue Erdteile zu entdecken. Außerdem wollten sie einen Seeweg nach Indien finden. Weil Wissenschaftler (gegen die Lehrmeinung der Kirche) inzwischen der Überzeugung waren, dass die Erde eine Kugel sei, probierten sie es sowohl in östlicher als auch westlicher Richtung. Die bekannten Entdeckungsfahrten von Bartolomeu Dias, Christoph Kolumbus, Vasco da Gama und Ferdinand Magellan verfolgten vor allem das Ziel, durch Handel und Ausbeutung neu entdeckter Gebiete den Reichtum und die Macht Spaniens und Portugals vergrößern zu können. Sie veränderten das Weltbild der Europäer. Aus europäischer Sicht verschwanden so nach und nach die „weißen Flecken“ auf der Weltkarte. Allerdings waren sie nicht die ersten europäischen Entdecker. Bereits die Wikinger hatten um das Jahr 1000 erstmals amerikanischen Boden betreten und auch schon in der Antike und im Mittelalter gab es Kontakte zwischen Europa und Asien.

 

Aufgaben

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Ebstorfer Weltkarte

Tipp

Im segu-Modul Verkehrte Welt“ im Mittelalter kannst du die Ebstorfer Weltkarte aus dem 13. Jahrhundert anschauen und untersuchen. Diese Karte zeigt noch ein ganz anders Weltbild.

 

Stichworte zum Modul Entdeckungsfahrten | Geschichtsunterricht | Unterricht | Renaissance | Kolumbus | Vasco da Gama | Leif Eriksson | Bartolomeu Dias | Ferdinand Magellan | Geschichtskarten | Entdeckungen | Europäische Expansion

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Epochen der Geschichte | Digitale Zeitleiste https://segu-geschichte.de/epochen-geschichte/ Mon, 07 Nov 2016 12:50:39 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=388 Was ist Geschichte? | Modul 9 | Wissen| Verstehen und urteilen | Epochen und Epochenbegriff ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen     Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und Papier. Du kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen.    Erläuterungen zur Zeitleiste Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste gibt erstens einen Überblick zu: Epochen nach dem europäischen ... weiterlesen ...

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Was ist Geschichte? | Modul 9 | Wissen| Verstehen und urteilen | Epochen und Epochenbegriff ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen

 

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Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

 

Erläuterungen zur Zeitleiste

Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste gibt erstens einen Überblick zu: Epochen nach dem europäischen bzw. eurozentristischen Geschichtsverständnis – Frühgeschichte / Steinzeit – Griechische Antike – Römische Antike / Imperium Romanum – Mittelalter – Frühe Neuzeit – Neuere Geschichte / „langes“ 19. Jahrhundert – Neueste Geschichte / „kurzes“ 20. Jahrhundert / Zeitgeschichte | Beispielhafte Ereignisse und Entwicklungen der europäischen Geschichte – Ötzi – Demokratie Athen – Expansion des Römischen Reiches – Kreuzzüge – Entdeckung Amerikas – Französische Revolution – Kolonialismus und Imperialismus – Zweiter Weltkrieg | Geschichtsverständnisse und Epocheneinteilungen außereuropäischer Kulturen – Altes Ägypten – China – Indien – Mittelamerika – Osmanisches Reich – USA – Afrika.

Die Zeitleiste verfolgt das Ziel, erstens einen (reduzierten) Überblick über die Einteilung der europäischen Geschichte in Epochen zu geben und beispielhaft jeweils wichtige Ereignisse oder Entwicklungen zuzuordnen. Dabei soll deutlich werden, dass der Epochenbegriff ein Konstrukt der Geschichtsschreibung ist und – besonders bezogen auf die Neueste Geschichte – immer auch weitergedacht und angepasst werden kann und muss. Zugleich soll das implizite eurozentristische Weltbild des europäischen Epochenbegriffs verdeutlicht werden, indem Geschichtsverständnisse und Bilder sowie Epocheneinteilungen außereuropäischer Kulturen beispielhaft vorgeführt werden. Anders als etwa bei der Synchronoptische Weltgeschichte von Arno Peters wird somit zwar nicht mit der eurozentristischen Darstellung der Epochen gebrochen. Im Sinne der Reduktion auf wenige Beispiele bleibt die Zeitleiste aber übersichtlich. Allerdings leiten die Zeitleiste und die Lernaufgaben an, das eurozentristische Weltbild zu dekonstruieren und zu kritisieren. Die Zeitleiste verwendet ausschließlich frei lizensierte Bildmedien und kann als OER (Open Educational Resources) auch auf anderen Internetseiten weiterveröffentlicht werden.

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Picturing Thanksgiving https://segu-geschichte.de/thanksgiving/ Wed, 22 Jun 2016 08:14:41 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=12939 American History | Modul 4 | Quellen untersuchen: Gemälde | „Wir“ und „Fremde“ | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Jean Leon Gerome Ferris: The First Thanksgiving, Gemälde von ca. 1912-1915 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken    Vokabelliste   Today, Thanksgiving is one of the most important holidays in the United States. Originally, the intention of the celebration was to thank God for the harvest and the survival of the Massachusetts colony during their first year. Over time, Thanksgiving became the secular family holiday it is today, with parades, sports events, and a traditional Thanksgiving dinner. Thanksgiving was partly influenced by European harvest festivals and the religious practices of ... weiterlesen ...

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American History | Modul 4 | Quellen untersuchen: Gemälde | „Wir“ und „Fremde“ | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

ThanksgivingJean Leon Gerome Ferris: The First Thanksgiving, Gemälde von ca. 1912-1915 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

 Vokabelliste

 

Today, Thanksgiving is one of the most important holidays in the United States. Originally, the intention of the celebration was to thank God for the harvest and the survival of the Massachusetts colony during their first year. Over time, Thanksgiving became the secular family holiday it is today, with parades, sports events, and a traditional Thanksgiving dinner.

Thanksgiving was partly influenced by European harvest festivals and the religious practices of the Pilgrims which involved thanking God for positive events in their lives by days of prayer. However, the Thanksgiving celebration of 1621 is often referred to as the beginning of the American holiday tradition – the “First Thanksgiving.” The settlers and a group of Wampanoag (Native Americans who had lived in the area before the arrival of the Europeans) supposedly celebrated and feasted for several days.

The “First Thanksgiving” is part of American popular culture today. An important part of the image that Americans have of the “First Thanksgiving” is a painting by Jean Leon Gerome Ferris, created between 1913 and 1915. How did the artist picture the 1621 celebrations, and how did he convey his ideas of the event?

 

Thanksgiving

 

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Stichworte zum Modul First Thanksgiving | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | American History | Pilgrims

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Imperialismus – Kolonialismus – Rassismus https://segu-geschichte.de/imperialismus-kolonialismus-rassismus/ Wed, 01 Jun 2016 14:11:03 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=12597 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 9 | Quellen untersuchen: Textquellen und Karikaturen | Weltbilder und Ideologien ◻◻◻ schwer | ca. 50 min Cecil John Rhodes: The Rhodes Colossus, Karikatur (Ausschnitt) von 1892 (siehe Quelle 3) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia Commons): Bild anklicken   Bereits im 16. Jahrhundert begannen verschiedene europäische Großmächte, Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren (siehe hierzu die Modulserie Zeitalter der europäischen Expansion). Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein neuer Wettlauf einiger europäischer Staaten um die Vormachtstellung in der Welt. Besonders Frankreich,  Großbritannien und das Deutsche Reich konkurrierten um Kolonien in Afrika und Ostasien. Wie schon bei der spanischen Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert gingen die Europäer mit der indigenen Bevölkerung in ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 9 | Quellen untersuchen: Textquellen und Karikaturen | Weltbilder und Ideologien ◻◻◻ schwer | ca. 50 min

KolonialismusCecil John Rhodes: The Rhodes Colossus, Karikatur (Ausschnitt) von 1892 (siehe Quelle 3) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia Commons): Bild anklicken

 

Bereits im 16. Jahrhundert begannen verschiedene europäische Großmächte, Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren (siehe hierzu die Modulserie Zeitalter der europäischen Expansion). Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein neuer Wettlauf einiger europäischer Staaten um die Vormachtstellung in der Welt. Besonders FrankreichGroßbritannien und das Deutsche Reich konkurrierten um Kolonien in Afrika und Ostasien. Wie schon bei der spanischen Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert gingen die Europäer mit der indigenen Bevölkerung in den Kolonialgebieten brutal und rücksichtslos um. Viele Europäer glaubten damals, dass die Bewohner anderer Kontinente als „rassisch minderwertig“ einzustufen wären.

Das Großmachtstreben und die Kolonialpolitik der europäischen Mächte Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts beurteilen die meisten Historiker heute skeptisch. Das Denken und die Vorstellungen der Menschen der damaligen Zeit werden vielfach mit den Begriffen Imperialismus, Kolonialismus und Rassismus beschrieben. Diese Begriffe haben Historiker aber erst im Laufe des 20. Jahrhunderts eingeführt, um sich die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zu erklären. In diesem Modul sollst du dich erstens über die drei Begriffe informieren und zweitens Bild- und Textquellen, die zwischen den Jahren 1884 und 1911 entstanden sind, untersuchen.

 

Was ist eigentlich ein „-ismus“ ?

Nationalismus, Imperialismus, Liberalismus, Sozialismus, Kolonialismus, Rassismus, Antisemitismus – in der Geschichtsschreibung zum 19. und 20. Jahrhundert finden sich viele Begriffe, die auf „-ismusenden. Ganz allgemein werden mit „-ismen“ (so die Pluralform) meist extreme Weltanschauungen oder Strömungen in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur bezeichnet. Oft werden „-ismen“ von denjenigen formuliert, die diesen Weltanschauungen oder Strömungen ablehnend gegenüberstehen, also ihre abschätzige Wertung zum Ausdruck bringen wollen.

So verhält es sich auch mit den Begriffen Imperialismus, Kolonialismus und Rassismus. Sie fanden im deutschsprachigen Raum erst im 20. Jahrhundert Verbreitung (Das kann man mit Hilfe des Ngram-Viewers von Google herausfinden, der anzeigt, welche Begriffe in welchem Jahr wie häufig in Büchern verwendet wurden: Imperialismus seit etwa 1920, Kolonialismus seit etwa 1960 und Rassismus seit etwa 1970). Die Menschen im Kaiserreich haben diese Begriffe noch gar nicht benutzt.

 

Imperialismus

Imperialismus (von lat. Imperium: Weltreich) wird allgemein das Streben eines Landes genannt, sich über andere Länder Einfluss zu verschaffen oder sie zu erobern und zu beherrschen.

Der Begriff wird häufig im Zusammenhang der Politik vieler europäischer Staaten in der zweiten Hälfte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert verwendet, als sich die europäischen Großmächte  einen Wettlauf um die Vormachtstellung in Europa und der Welt lieferten. Das damit verbundene massive Aufrüsten war eine wichtige Voraussetzung für den Ersten Weltkrieg ab 1914.

 

Kolonialismus

Als Kolonialismus bezeichnet man die Eroberung und Ausbeutung eines Landes durch ein anderes. Im 16. Jahrhundert haben die Europäer begonnen, weite Teile der Welt zu erobern und zu kolonisieren. Sie fühlten sich den außereuropäischen Völkern überlegen und versuchten die Inbesitznahme und Ausbeutung fremder Länder damit zu rechtfertigen, dass diese „unzivilisiert“ und „unchristlich“ seien.

Zu wichtigen Kolonialmächten wurden seit dem 16. Jahrhundert Spanien, Portugal, Großbritannien, Frankreich und die Niederlande, im 19. Jahrhundert zudem Belgien und Italien. Das 1871 neu gegründete Deutsche Reich stieg erst 1884 in die Kolonialpolitik ein.

 

Rassismus

Rassismus ist eine Weltanschauung, bei der die Menschheit erstens in verschiedene Gruppen unterschieden wird und zweitens versucht wird, diese Gruppen nach ihrer „Wertigkeit“ einzuteilen. Im 19. Jahrhundert entwickelt sich unter dem Einfluss der Evolutionstheorie Darwins („Survival of the fittest“) der heute sogenannte biologische Rassismus, der mit vorgeblich wissenschaftlichen Methoden die Anschauung des Rassismus zu belegen versuchte.

Rassistisches Denken richtete sich Ende des 19. Jahrhunderts sowohl gegen die indigene Bevölkerung in den Kolonien als auch beispielsweise gegen Juden oder andere zu „Minderheiten“ erklärten Gruppen von Menschen, die in den Gesellschaften der europäischen Staaten lebten. Rassismus führte vielfach zu extremer Menschenverachtung, zur Verfolgung und Massentötung der diskriminierten Menschengruppen.

 

Bildquellen

Zu den Bildquellen: Bild anklicken

Textquellen

Zu den Textquellen: Bild anklicken

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Video-Tipp

Das Video Der Imperialismus auf der Seite von musstewissen Geschichte gibt dir weitere Informationen über das Großmachtstreben Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Es dauert knapp 8 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Stichworte zum Modul Imperialismus, Kolonialismus, Rassismus | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Karikatur | Textquellen | -ismus

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Spanische Eroberungen in Amerika | beraubt – entvölkert – verwüstet https://segu-geschichte.de/spanische-eroberung-amerika/ Thu, 10 Sep 2015 08:22:39 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5772 Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 4 | Quellen untersuchen: Textquellen | Geschichte(n) schreiben | Kolonialismus ◻◻◻ schwer | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Joos van Winghe: Hängen, Verbrennen und Verfolgung von Indios durch die Spanier, Illustration von Bartolomé de las Casas „Regionvm indicarum“, Kupferstich von 1552 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Nach der Entdeckung der „neuen Welt“ gründeten die Spanier nach und nach immer mehr Stützpunkte auf den karibischen Inseln. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts eroberten sie auch weite Teile des mittel- und südamerikanischen Festlandes. Dabei wurde die indigene Bevölkerung brutal vertrieben, ausgebeutet und ausgerottet. Von den vor 1492 nach Schätzungen 70 Millionen in Mittel- und Südamerika ... weiterlesen ...

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Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 4 | Quellen untersuchen: Textquellen | Geschichte(n) schreiben | Kolonialismus ◻◻◻ schwer | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Bartolomé_de_las_Casas_Regionum_355385740_MG_8833_013-3.tifJoos van Winghe: Hängen, Verbrennen und Verfolgung von Indios durch die Spanier, Illustration von Bartolomé de las Casas „Regionvm indicarum“, Kupferstich von 1552 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Nach der Entdeckung der „neuen Welt“ gründeten die Spanier nach und nach immer mehr Stützpunkte auf den karibischen Inseln. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts eroberten sie auch weite Teile des mittel- und südamerikanischen Festlandes. Dabei wurde die indigene Bevölkerung brutal vertrieben, ausgebeutet und ausgerottet. Von den vor 1492 nach Schätzungen 70 Millionen in Mittel- und Südamerika lebenden Menschen kamen während der spanischen Eroberungen im 16. Jahrhundert (teils durch Kämpfe, vor allem aber durch eingeschleppte Krankheiten) vermutlich über 90 Prozent ums Leben. 

Über die Ausrottung der indigenen Bevölkerung durch die Spanier gibt es nur wenige Überlieferungen. Bekannt wurden im 16. Jahrhundert vor allem die Berichte von Bartolomé de Las Casas, einem spanischen Dominikanermönch, der selbst viele der spanischen Kolonien gesehen hatte und sowohl die brutale Behandlung der indigenen Menschen als auch deren Ausbeutung scharf verurteilte. In seinem „Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder“ (aus dem auch der Kupferstich oben stammt) von 1552 dokumentiert er die Brutalität der spanischen Eroberer:

Sie wetteten miteinander, wer von ihnen einen Menschen auf einen Schwertstreich mitten von einander hauen, ihm mit einer Pike den Kopf spalten, oder das Eingeweide aus dem Leib reißen könne. Neugeborene Geschöpfe rissen sie bei den Füßen von den Brüsten ihrer Mütter und schleuderten sie mit den Köpfen wider die Felsen. (…) Große und Edle brachten sie gewöhnlich folgendergestalt um: sie machten Roste von Stäben, die sie auf Gabeln legten, darauf banden sie die Unglücklichen fest, und machten ein gelindes Feuer darunter, bis sie nach und nach ein jämmerliches Geschrei erhoben, und unter unsäglichen Schmerzen den Geist aufgaben.

An anderer Stelle berichtete er über die Eroberungen des spanischen Gouverneurs Nuno des Guzman:

Nachdem nun alle diese ungerechten und satanischen Kriege nebst den dabei verübten Mordtaten vorüber waren, verbreitete er, wie gewöhnlich, die unerträglichste und abscheulichste Sklaverei über das ganze Land. Denn alle christlichen Barbaren, die sich in Indien befinden, behaupten, dies Recht über die dortigen Völker zu haben und es ausüben zu dürfen. Bei dieser Gelegenheit erlaubte er seinem eigenen Hofmeistern, so wie allen übrigen, den Indianern die schrecklichsten Qualen und Martern antun zu dürfen, damit sie Gold und Tribut von ihnen erpressten. Einer von seinen Haushofmeistern ließ eine Menge Indianer hängen, lebendig verbrennen, den Hunden vorwerfen, ihnen die Köpfe, Hände und Füße abhauen oder die Zungen ausreißen, da doch die guten Leute in Frieden lebten und er keine andere Ursache angeben konnte, als dass er sie in Schrecken setzen und sie zwingen wollte, sich ihm zu unterwerfen und Gold und Tribut zu bezahlen.

Zitiert nach: Hans Magnus Enzensberger (Hrsg.), Bartolomé de Las Casas: Kurzgefasster Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder, Frankfurt a. M. 1966, S. 11f., S. 62

Die verschiedenen (teils schon zuvor erschienenen) Schriften Las Casas‘ erregten große Aufmerksamkeit in der spanischen Öffentlichkeit. Der spanische König Karl V. wollte daraufhin klären lassen, ob die gewaltsame Unterwerfung und Versklavung der indigenen Bevölkerung in Amerika als rechtmäßig anzusehen sei oder nicht. In den Jahren 1550 und 1551 fand deshalb der Disput von Valladolid statt. Bartolomé de las Casas und Juan Ginés de Sepúlveda, der die Eroberungen rechtfertigte, stritten sich in vielen Anhörungen vor einer Jury, die über weitere Eroberungen und die Behandlung der indigenen Bevölkerung entscheiden sollte. In den Quellen unten findest du zwei Auszüge aus den Reden der beiden Kontrahenten.

Welche Behauptungen und Argumente spielten in dem Disput eine Rolle?

 

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Stichworte zum Modul Spanische Eroberungen in Amerika | Geschichtsunterricht | Unterricht | Kolumbus | Spanier | indigene Bevölkerung | Ausrottung | Ausbeutung | Conquista | Karl V. | Indios

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Weltmacht USA | Truman-Doktrin 1947 https://segu-geschichte.de/weltmacht-usa/ Tue, 08 Sep 2015 13:06:54 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5567 Bipolare Welt und Kalter Krieg | Modul 4 | Quellen untersuchen: Reden | Außenpolitik | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Unbekannter Fotograf: Harry S. Truman hält seine als Truman-Doktrin bezeichnete Rede vor dem amerikanischen Kongress, Foto vom 12. März 1947 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Die Vereinigten Staaten entwickelten sich seit ihrem Eintritt in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1917 zu einem der weltweit mächtigsten Staaten. Neben Großbritannien und der Sowjetunion waren die USA im Zweiten Weltkrieg einer der drei entscheidenden Alliierten der Anti-Hitler-Koalition. Bereits vor Ende des Krieges wurden Gegensätze zwischen der USA und der Sowjetunion deutlich. Neben Macht und Einfluss, die beide Großmächte für die von ihnen im Zweiten Weltkrieg eroberten ... weiterlesen ...

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Bipolare Welt und Kalter Krieg | Modul 4 | Quellen untersuchen: Reden | Außenpolitik | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

Unbekannter Fotograf: Harry S. Truman hält seine als Truman-Doktrin bezeichnete Rede vor dem amerikanischen Kongress, Foto vom 12. März 1947 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Die Vereinigten Staaten entwickelten sich seit ihrem Eintritt in den Ersten Weltkrieg im Jahr 1917 zu einem der weltweit mächtigsten Staaten. Neben Großbritannien und der Sowjetunion waren die USA im Zweiten Weltkrieg einer der drei entscheidenden Alliierten der Anti-Hitler-Koalition. Bereits vor Ende des Krieges wurden Gegensätze zwischen der USA und der Sowjetunion deutlich. Neben Macht und Einfluss, die beide Großmächte für die von ihnen im Zweiten Weltkrieg eroberten Länder und Gebiete beanspruchten, spielten dabei auch ideologische und politische Grundsätze eine wichtige Rolle.

In diesem Modul sollst du die Grundposition der USA im Kalten Krieg kennen lernen. Eine entscheidende Quelle hierfür ist die sogenannte Truman-Doktrin, die der amerikanische Präsident Harry S. Truman am 12. März 1947 dem amerikanischen Kongress vortrug. Als eine Doktrin bezeichnet man eine Aussage, die den Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebt. Die Rede markierte den endgültigen Bruch der Kriegskoalition zwischen den USA und der Sowjetunion.

 

Aufgaben

1 | Öffne die Seite mit der Rede Trumans.

quellen

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Stichworte zum Modul USA | Supermacht | Kalter Krieg | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Truman Doktrin | Containment-Politik | Marshallplan | Koreakrieg

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Das Gesicht des Pharao | Herrscherbilder https://segu-geschichte.de/pharao/ Tue, 08 Sep 2015 10:22:55 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5421 Frühe Hochkulturen: Ägypten | Modul 4 | Quellen untersuchen: Sachquellen | Herrscherbilder | ◻◻ mittel | ca. 30 min Totenmaske des Tutanchamun | Bildnachweis (Public Domain, Wikipedia): Bild anklicken   Wie sieht ein Pharao aus? Die meisten Menschen denken sofort an die Totenmaske des Tutanchamun. Er war zwar kein bedeutender Pharao und ist ganz jung – mit etwa 18 Jahren – gestorben. Berühmt geworden aber ist er deshalb, weil seine Grabkammer die bislang einzige ist, die mitsamt aller Grabbeilagen und seinem Sarkophag entdeckt wurde (siehe hierzu das Modul Aktuell: Weitere Kammern im Tutanchamun-Grab?). Alle anderen bisher gefundenen Pharaonengräber waren zuvor bereits geplündert worden. Darstellungen von Pharaonen gibt es viele. Die ägyptischen Herrscher haben zahlreiche Portraits und Statuen von sich anfertigen ... weiterlesen ...

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Frühe Hochkulturen: Ägypten | Modul 4 | Quellen untersuchen: Sachquellen | Herrscherbilder | ◻◻ mittel | ca. 30 min

PharaoTotenmaske des Tutanchamun | Bildnachweis (Public Domain, Wikipedia): Bild anklicken

 

Wie sieht ein Pharao aus? Die meisten Menschen denken sofort an die Totenmaske des Tutanchamun. Er war zwar kein bedeutender Pharao und ist ganz jung – mit etwa 18 Jahren – gestorben. Berühmt geworden aber ist er deshalb, weil seine Grabkammer die bislang einzige ist, die mitsamt aller Grabbeilagen und seinem Sarkophag entdeckt wurde (siehe hierzu das Modul Aktuell: Weitere Kammern im Tutanchamun-Grab?). Alle anderen bisher gefundenen Pharaonengräber waren zuvor bereits geplündert worden.

Darstellungen von Pharaonen gibt es viele. Die ägyptischen Herrscher haben zahlreiche Portraits und Statuen von sich anfertigen lassen, um ihre Macht zu demonstrieren oder um der Nachwelt in Erinnerung zu bleiben. Außer der Totenmaske Tutanchamuns sind vor allem zahlreiche Statuen aus Stein erhalten geblieben. Die Fotos zeigen drei Beispiele solcher Statuen – die älteste von Pharao Djoser (um 2700 v. Chr.). Die jüngste Darstellung ist die des Pharaos Tutanchamun.

Setze zuerst die Gesichter folgender vier Pharaonen richtig zusammen: 

Quelle 1 | Statue des Pharaos Djoser (ca. 2748-ca. 2700), Ägyptisches Museum Kairo, Foto von 2007 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

 Quelle 2 | Statue des Pharaos Ramses II. (ca. 1303-1213), British Museum, Foto von 2010 | Bildnachweis (Speedster, Ramses ii statue-london-england-british-museum, CC BY-SA 4.0, Wikimedia) 

 

Quelle 3 | Statue der Pharaonin Hatschepsut (ca. 1495-ca.1458), Hatschepsut-Tempel in Theben, Foto von 2009 | Bildnachweis (Rémih, Hatshepsut temple33, CC BY-SA 3.0, Wikimedia)

 

Quelle 4 | Totenmaske des Pharaos Tutanchamun (ca. 1341-ca.1323), Ägyptisches Museum Kairo, Foto von 2007 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

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Quer denken

Tipp

Herrscherbilder sind auch aus verschiedenen anderen Epochen der Geschichte überliefert. In der Modulserie Geschichte quer Denken – Herrscherbilder  kannst du dir verschiedene weitere Beispiele ansehen.

 

 

Stichworte zum Modul Das Gesicht des Pharao | Herrscherbilder | Frühe Hochkulturen | Altes Ägypten | Herrschaft | Monarchie | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Bildquelle | Quellen | Denkmäler

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Wie lebten die Menschen am Nil? https://segu-geschichte.de/nil/ Tue, 08 Sep 2015 10:17:28 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5417 Frühe Hochkulturen: Ägypten | Modul 2 | Wissen | Alltag | ◻ leicht | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Bauern bei der Arbeit, Wandgemälde im Grab des Nacht | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikipedia): Bild anklicken   Der Nil war die Lebensader des alten Ägyptens. Jedes Jahr im Sommer trat der Nil aufgrund des Monsunregens in Mittelafrika über die Flussufer, wo sich fruchtbarer Schlamm ablagerte. Deshalb waren die Lebensbedingungen dort besonders günstig und die frühe Hochkultur konnte sich weit entwickeln. Die Gesellschaft des alten Ägyptens war eine der ersten, in der sich das Prinzip der Arbeitsteilung durchsetzte. Verschiedene Personen oder Gruppen waren für unterschiedliche Aufgaben und Tätigkeiten zuständig. In diesem Modul erfährst du etwas ... weiterlesen ...

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Frühe Hochkulturen: Ägypten | Modul 2 | Wissen | Alltag | ◻ leicht | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

ÄgyptenBauern bei der Arbeit, Wandgemälde im Grab des Nacht | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikipedia): Bild anklicken

 

Der Nil war die Lebensader des alten Ägyptens. Jedes Jahr im Sommer trat der Nil aufgrund des Monsunregens in Mittelafrika über die Flussufer, wo sich fruchtbarer Schlamm ablagerte. Deshalb waren die Lebensbedingungen dort besonders günstig und die frühe Hochkultur konnte sich weit entwickeln. Die Gesellschaft des alten Ägyptens war eine der ersten, in der sich das Prinzip der Arbeitsteilung durchsetzte. Verschiedene Personen oder Gruppen waren für unterschiedliche Aufgaben und Tätigkeiten zuständig. In diesem Modul erfährst du etwas über den Alltag dieser Gruppen oder Personen.

 

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Stichworte zum Modul Wie lebten die Menschen am Nil | Frühe Hochkulturen | Altes Ägypten | Alltag | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Was sind Hochkulturen? https://segu-geschichte.de/hochkulturen/ Wed, 26 Aug 2015 07:53:24 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5086 Frühe Hochkulturen: Ägypten | Modul 1 | Wissen | ◻ leicht | ca. 20 min Karte der frühen Hochkulturen. Eingekreist sind die vier Hochkulturen, mit denen du dich in diesem Modul (kurz) beschäftigen wirst | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Maximilian Dörrbecker (Chumwa), Karte Hochkulturen, CC BY-SA 2.5, Wikimedia): Bild anklicken   Frühe Hochkulturen entstanden ab dem 4. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung in verschiedenen Regionen der Welt: in Nordafrika, Asien und in Amerika. Sie entwickelten sich in damals besonders fruchtbaren Gegenden: an Flusstälern oder im Urwald. Was zeichnete die Hochkulturen gegenüber dem Zusammenleben der Menschen in der Jungsteinzeit aus?   Aufgaben   2 | Überprüfe deine Ergebnisse – und löse das Quiz. Überlege, welche Merkmale den Hochkulturen zuzuordnen sind und welche ... weiterlesen ...

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Frühe Hochkulturen: Ägypten | Modul 1 | Wissen | ◻ leicht | ca. 20 min

HochkulturenKarte der frühen Hochkulturen. Eingekreist sind die vier Hochkulturen, mit denen du dich in diesem Modul (kurz) beschäftigen wirst | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Maximilian Dörrbecker (Chumwa), Karte Hochkulturen, CC BY-SA 2.5, Wikimedia): Bild anklicken

 

Frühe Hochkulturen entstanden ab dem 4. Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung in verschiedenen Regionen der Welt: in Nordafrika, Asien und in Amerika. Sie entwickelten sich in damals besonders fruchtbaren Gegenden: an Flusstälern oder im Urwald. Was zeichnete die Hochkulturen gegenüber dem Zusammenleben der Menschen in der Jungsteinzeit aus?

 

Aufgaben

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2 | Überprüfe deine Ergebnisse – und löse das Quiz. Überlege, welche Merkmale den Hochkulturen zuzuordnen sind und welche nicht – weil sie auch schon auf die Jungsteinzeit zutreffen oder erst in die Zeit nach den Hochkulturen passen. Versuche zunächst, ohne die Information „i“ auszukommen. Ergänze und korrigiere deine Einträge aus Aufgabe 1.

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Stichworte zum Modul Was sind Hochkulturen | Herrscherbilder | Frühe Hochkulturen | Altes Ägypten | Herrschaft Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Schrift | Kultur | Militär | Städte

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Hiroshima virtuell erkunden | Pazifikkrieg https://segu-geschichte.de/hiroshima/ Fri, 07 Aug 2015 10:01:30 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=4689 Zweiter Weltkrieg | Modul 3 | Forschen und entdecken | Krieg | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale Aufgabe: 20 min Flugzeugaufnahme der Explosion der Atombombe über Hiroshima am 6. August 1945 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Im Zweiten Weltkrieg gab es neben Europa einen zweiten großen Kriegsschauplatz: den Pazifikraum. Japan hatte bereits 1937 China angegriffen und sich drei Jahre später mit dem Deutschen Reich und Italien im sogenannten Dreimächtepakt verbündet. Der überraschende japanische Angriff auf den amerikanischen US-Militärstützpunkt Pearl Harbour auf Hawaii am 7. Dezember 1941 führte zum Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Der Krieg weitete sich anschließend über den ganzen Pazifikraum aus, ab 1943 werden die Japaner immer ... weiterlesen ...

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Zweiter Weltkrieg | Modul 3 | Forschen und entdecken | Krieg | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale Aufgabe: 20 min

HiroshimaFlugzeugaufnahme der Explosion der Atombombe über Hiroshima am 6. August 1945 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Im Zweiten Weltkrieg gab es neben Europa einen zweiten großen Kriegsschauplatz: den Pazifikraum. Japan hatte bereits 1937 China angegriffen und sich drei Jahre später mit dem Deutschen Reich und Italien im sogenannten Dreimächtepakt verbündet. Der überraschende japanische Angriff auf den amerikanischen US-Militärstützpunkt Pearl Harbour auf Hawaii am 7. Dezember 1941 führte zum Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg. Der Krieg weitete sich anschließend über den ganzen Pazifikraum aus, ab 1943 werden die Japaner immer weiter zurückgedrängt. Im Sommer 1945 – als der Krieg in Europa bereits beendet war – wehrte sich die japanische Führung noch gegen eine bedingungslose Kapitulation.

 

pazifikkrieg

Pazifikkrieg | Bildnachweis: (Second world war asia 1937-1942 map de, CC BY-SA 3.0, Wikimedia): Bild anklicken

 

Anfang August 1945 kamen in dieser Situation zum ersten – und bislang einzigen Mal – Atombomben in einem Krieg zum Einsatz. Ein halbes Jahr zuvor waren sie technisch noch nicht weit genug entwickelt – sonst hätten die ersten Atombombenabwürfe möglicherweise im Deutschen Reich stattgefunden. Amerikanische Truppen warfen die neue Waffe am 6. August über Hiroshima, am 9. August über Nagasaki ab. Die Zerstörungskräfte der Atombomben in den beiden japanischen Städten waren verheerend.

Mitte August wurden die Kämpfe beendet. Japan unterzeichnete die Kapitulationserklärung am 2. September 1945. Im Pazifikkrieg wurden etwa 16 Millionen Menschen getötet, die meisten davon in China.

In diesem Modul sollst du dich genauer über den Pazifikkrieg und den ersten Atombombenabwurf auf Hiroshima informieren.

 

Aufgaben

1 | Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour am 7. Dezember 1941 und dem Kriegseintritt der USA erreichten der Pazifikkrieg und der Krieg in Europa eine globale Dimension. Seither spricht man vom Weltkrieg. Lies dir im Wikpedia-Artikel über den Angriff auf Pearl Harbour die einleitenden Absätze durch und fasse das Ereignis und seine Bedeutung mit eigenen Worten zusammen.

 

2 | Informiere dich über den Atombombenabwurf auf Hiroshima.

a) Beschreibe die Zerstörungskräfte der Atombombe.

 

b) Versuche herauszufinden: Wie viele Menschen starben infolge der Bombenabwürfe?

 

3 | Erkunde mit Hilfe von Street View, wie es in Hiroshima heute aussieht.

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Street View-Ansicht | Friedensdenkmal Hiroshima

Welchen Eindruck macht

a) das Friedensdenkmal (oder auch „Atombombendom“ – er steht auf der Liste des Weltkulturerbes) und

b) das heutige Aussehen der Stadt auf dich? Dafür kannst du dich auch hier etwas umschauen. Die Stelle liegt nur etwa 200 Meter östlich vom Friedensdenkmal. Hier erinnert eine Gedenktafel an den „Ground Zero“ von Hiroshima – also die Stelle, an der die Atombombe einschlug.

 

Vertiefende Aufgabe | optional | Dauer: ca. 20 min

4 | Lies dir den Artikel Die Hölle auf Erden (aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) durch und erkläre

a) wie die japanische Gesellschaft an die Atombombenabwürfe vor 70 Jahren erinnert und

b) wie die us-amerikanische Gesellschaft den damaligen Einsatz von Atomwaffen beurteilt.

c) Beurteile: War der Abwurf der Atombombe (auch unter Berücksichtigung deiner Ergebnisse aus Aufgabe 1) nach deinem Eindruck gerechtfertigt?

 

Stichworte zum Modul Hiroshima virtuell erkunden | Nagasaki | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | USA | Japan | Zweiter Weltkrieg | Atombombe | Pearl Harbour | Pazifikkrieg

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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