Bildquellen – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Tue, 20 Nov 2018 18:48:50 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Bildquellen – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Das lange 19. Jahrhundert | Pecha Kucha | 20 Bilder – 20 Sekunden https://segu-geschichte.de/19-jahrhundert/ Sun, 09 Sep 2018 05:51:09 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=18449 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 11 | Verstehen und urteilen | Klassenmodul | ◻◻ mittel | ca. 90 min Ein Pecha Kucha (Aussprache: Petcha Kutcha, japanisch für: „Stimmengewirr“) ist eine Vortragstechnik, bei der 20 Bilder jeweils 20 Sekunden eingeblendet werden. Du sollst einen Vortrag mit dem Thema „Das lange 19. Jahrhundert“ (damit sind die Jahre vom Sturm auf die Bastille 1789 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 gemeint) vorbereiten, der die Bilder erklärt und in einen Zusammenhang stellt – und genau 400 Sekunden dauert (also 6 Minuten und 40 Sekunden).  Am besten erarbeitet ihr den Vortrag, wenn ihr die Modulserien Französische Revolution – Revolution 1848 – Industrialisierung und soziale Frage – Kaiserreich und Imperialismus bereits bearbeitet habt (dort findet ihr auch Informationen ... weiterlesen ...

Der Beitrag Das lange 19. Jahrhundert | Pecha Kucha | 20 Bilder – 20 Sekunden erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

Kaiserreich und Imperialismus | Modul 11 | Verstehen und urteilen | Klassenmodul | ◻◻ mittel | ca. 90 min

Ein Pecha Kucha (Aussprache: Petcha Kutcha, japanisch für: „Stimmengewirr“) ist eine Vortragstechnik, bei der 20 Bilder jeweils 20 Sekunden eingeblendet werden. Du sollst einen Vortrag mit dem Thema „Das lange 19. Jahrhundert“ (damit sind die Jahre vom Sturm auf die Bastille 1789 bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 gemeint) vorbereiten, der die Bilder erklärt und in einen Zusammenhang stellt – und genau 400 Sekunden dauert (also 6 Minuten und 40 Sekunden).  Am besten erarbeitet ihr den Vortrag, wenn ihr die Modulserien Französische RevolutionRevolution 1848Industrialisierung und soziale FrageKaiserreich und Imperialismus bereits bearbeitet habt (dort findet ihr auch Informationen zu den Bildern). So könnt ihr euren Lernerfolg noch einmal überprüfen. 

 

Aufgaben

1 | Ihr arbeitet am besten zu zweit. Schaut Euch die 20 Bilder an und versucht euch über ihre Bedeutung kurz zu informieren. Falls du nicht weiter weißt, frag deine Lehrerin oder deinen Lehrer. Notiert euch zunächst Stichworte.

2 | Versucht jetzt aus den Stichworten eine Erzählung zu schreiben. Einige Bilder stehen in engem Zusammenhang. Die ersten vier Bilder beispielsweise gehören zum Thema Französische Revolution und Napoleon. Ihr habt also 1 Minute und 20 Sekunden Zeit, über die Französische Revolution und ihre Folgen zu sprechen. Klingt kurz – aber wenn ihr euren Vortrag einübt, wirst du sehen, dass du in 20 Sekunden ziemlich viel erzählen kannst. 

3 | Entscheidet, ob eine oder einer von euch alleine vortragen soll oder ihr euch während des Vortrags abwechselt. Versucht euren Vortrag jetzt so einzuüben, dass ihr frei vortragen könnt. Ihr könnt bei Eurem Vortrag eventuell auch den Laserpointer einsetzen (unter den Bildern anklicken).

4 | Hört euch mindestens drei oder vier Vorträge an. Diskutiert anschließend, was einen guten Vortrag ausmacht.

 

Stichworte zum Modul Pecha Kucha | Überblick | 19. Jahrhundert| Geschichtsunterricht | Unterricht | Geschichte schreiben

Der Beitrag Das lange 19. Jahrhundert | Pecha Kucha | 20 Bilder – 20 Sekunden erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
Arbeit in der Fabrik | Gemälde „Das Eisenwalzwerk“ https://segu-geschichte.de/arbeit/ Sat, 04 Nov 2017 18:45:55 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=18134 Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 2 | Quellen untersuchen: Gemälde | Arbeitsbedigungen | ◻ leicht | ca. 30 min Adolph von Menzel: Das Eisenwalzwerk (Gemälde von 1875), Public Domain (via Wikimedia) Ein Gemälde, das Arbeiter in einer Fabrik zeigt? Als Adolph von Menzel 1875 sein Werk „Das Eisenwalzwerk“ der Öffentlichkeit vorstellte, befand sich das (vier Jahre zuvor gegründete) Deutsche Reich in der Phase der Hochindustrialisierung. Der wichtigste Wirtschaftsbereich war zu dieser Zeit die Stahlproduktion. Der Maler war bereits drei Jahre zuvor in ein damals modernes Stahlwerk nach Schlesien gereist, um dort die Industriearbeiter zu beobachten, und fertigte zahlreiche Detailskizzen an. Sie waren die Grundlage des 158 cm hohen und 254 breiten Gemäldes. Das Bild fand große Beachtung. Mal wurde Menzels ... weiterlesen ...

Der Beitrag Arbeit in der Fabrik | Gemälde „Das Eisenwalzwerk“ erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 2 | Quellen untersuchen: Gemälde | Arbeitsbedigungen | ◻ leicht | ca. 30 min

Adolph von Menzel: Das Eisenwalzwerk (Gemälde von 1875), Public Domain (via Wikimedia)

Ein Gemälde, das Arbeiter in einer Fabrik zeigt? Als Adolph von Menzel 1875 sein Werk „Das Eisenwalzwerk“ der Öffentlichkeit vorstellte, befand sich das (vier Jahre zuvor gegründete) Deutsche Reich in der Phase der Hochindustrialisierung. Der wichtigste Wirtschaftsbereich war zu dieser Zeit die Stahlproduktion. Der Maler war bereits drei Jahre zuvor in ein damals modernes Stahlwerk nach Schlesien gereist, um dort die Industriearbeiter zu beobachten, und fertigte zahlreiche Detailskizzen an. Sie waren die Grundlage des 158 cm hohen und 254 breiten Gemäldes. Das Bild fand große Beachtung. Mal wurde Menzels Gemälde als Ausdruck des technischen Fortschritts, mal als Klage gegen die Arbeitsbedingungen in den Fabriken interpretiert. Menzel selbst betonte, er habe die Fabrikarbeit möglichst realistisch abzubilden versucht. 

Auf dem Bild ist eine große, düstere Fabrikhalle zu sehen, in der aus Blöcken glühenden Stahls Eisenbahnschienen geformt wurden. Es zeigt nicht nur den Arbeitsprozess, sondern auch den Tagesablauf eines Fabrikarbeiters. 

 

Aufgaben

[contact-form-7]

Stichworte zum Modul Fabrikarbeit | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Industrialisierung| Menzel| Eisenwalzwerk | Arbeiter | Alltagsgeschichte | Video

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Der Beitrag Arbeit in der Fabrik | Gemälde „Das Eisenwalzwerk“ erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
Methode | Bildquellen untersuchen https://segu-geschichte.de/bildquellen/ Wed, 23 Nov 2016 11:13:01 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=16056 Bilder: links: Bundesarchiv Bild 146-1971-003-65, Berlin, Kameramänner vor dem Schloss, CC BY-SA 3.0 DE, rechts: Public Domain   Methode | Bildquellen untersuchen  hier als pdf   Bildquellen geben uns eine visuelle Vorstellung über die Vergangenheit. Häufig werden sie deshalb nur zur Illustration von Darstellungen und Texten über vergangene Zeiten verwendet. Dabei wird übersehen, dass Bildquellen genauso kritisch zu befragen sind wie Textquellen. Jedes Bild wurde vom Zeichner, Künstler oder Fotografen mit einer bestimmten Absicht erstellt. Bilder können uns immer nur einen Ausschnitt der Vergangenheit aus einer bestimmten Perspektive zeigen. Zeichnungen und Gemälde können zudem auch nur der Phantasie des Zeichners oder Künstlers entsprungen sein. Die Analyse von Bildquellen ist deshalb eine wichtige Methode des Geschichtsunterrichts. Auf dieser Seite findest du ... weiterlesen ...

Der Beitrag Methode | Bildquellen untersuchen erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

bildquellenBilder: links: Bundesarchiv Bild 146-1971-003-65, Berlin, Kameramänner vor dem Schloss, CC BY-SA 3.0 DE, rechts: Public Domain

 

Methode | Bildquellen untersuchen  hier als pdf

 

Bildquellen geben uns eine visuelle Vorstellung über die Vergangenheit. Häufig werden sie deshalb nur zur Illustration von Darstellungen und Texten über vergangene Zeiten verwendet. Dabei wird übersehen, dass Bildquellen genauso kritisch zu befragen sind wie Textquellen. Jedes Bild wurde vom Zeichner, Künstler oder Fotografen mit einer bestimmten Absicht erstellt. Bilder können uns immer nur einen Ausschnitt der Vergangenheit aus einer bestimmten Perspektive zeigen. Zeichnungen und Gemälde können zudem auch nur der Phantasie des Zeichners oder Künstlers entsprungen sein.

Die Analyse von Bildquellen ist deshalb eine wichtige Methode des Geschichtsunterrichts. Auf dieser Seite findest du erstens ein Muster, wie Bildquellen in drei Schritten untersucht werden können (die Formulierungshilfen sind nur Vorschläge!) und zweitens eine Auflistung verschiedener segu-Module zu unterschiedlichen Arten von Bildquellen (am Seitenende).

 

 

Erster Eindruck

Notiere deinen ersten Eindruck des Bildes in ein oder zwei Sätzen. 

  • Auf den ersten Blick sehe ich …


A | Beschreibung der Bildquelle

Bildgattung

Um was für eine Bildquelle handelt es sich? Es gibt verschiedene Bildgattungen – z.B. Zeichnungen oder Karikaturen, Gemälde oder Fotografien, Plakate oder Bildpostkarten.

  • Bei der Bildquelle handelt es sich um [Bildgattung].

Motiv

Entstehungs-zeitpunkt

Dargestellte Zeit

Was wird auf dem Bild dargestellt? Versuche das Motiv mit einem Satz zu benennen und gib (falls möglich) den Entstehungszeitpunkt genau an. Bei Fotos ist klar, dass die auf dem Bild dargestellte Zeit und der Entstehungszeitpunkt identisch sind. Bei Zeichnungen oder Gemälden kann es aber auch sein, dass ein bereits länger zurückliegendes Ereignis dargestellt wird. Beispielsweise entstanden die bekannten Bilder der ersten Landung von Christoph Kolumbus und seiner Mannschaft in Amerika erst viele Jahre nach dem Ereignis. Es gibt keine Zeichnungen o.ä. von den Männern, die dabei gewesen sind. Es handelt sich also um reine Phantasie-Bilder der Künstler (s. Modul: Bilder der “Entdeckung” Amerikas).

  • Das Bild zeigt … und entstand [Jahr] / am [Datum].
  • Der Entstehungszeitpunkt des Bildes ist unbekannt.
  • Entstehungszeitpunkt und das dargestellte Ereignis sind nicht identisch, denn …

Zeichner

Künstler

Fotograf

 

Informiere dich über den Zeichner, Künstler oder Fotografen des Bildes. Bei manchen Bildquellen lässt sich kein Urheber ermitteln. Falls dir der Name des Urhebers bekannt ist, versuche Angaben zur Person, ihrer Herkunft und Stellung sowie ihrem Denken (politische Orientierung, Wertvorstellungen) herauszufinden.

  • Die Bildquelle wurde von [Zeichner/Künstler/Fotografen] …
  • Der Urheber der Bildquelle ist unbekannt.
  • [Zeichner/Künstler/Fotograf] war zu dieser Zeit …

Adressat

Wo wurde das Bild zum Zeitpunkt seiner Entstehung gezeigt? War es ein Unikat (also ein nur einmal vorhandenes Bild) und konnte deshalb nur von wenigen Menschen gesehen werden? Oder wurde es massenhaft verbreitet und war deshalb einer breiten Öffentlichkeit zugänglich?

  • Die [Bildgattung] richtete sich an [Adressat] …

Beschreibung

Bildelemente

Perspektive

 

Beschreibe das Bild möglichst genau. Welche Bildelemente sind auf dem Bild zu sehen (Personen oder Tiere, Gebäude oder eine Landschaft, Gegenstände oder Symbole). Falls das Bild eine bestimmte Situation oder Handlung zum Ausdruck bringt (das ist nicht bei alle Bildquellen der Fall), versuche sie mit eigenen Worten zu beschreiben. Versuche für deine Beschreibung geeignete Adjektive zu finden. Kläre zuletzt, welche Perspektive der Zeichner, Künstler oder Fotograf eingenommen hat und welchen Ausschnitt das Bild zeigt. Wirkt es eventuell inszeniert oder gestellt?

  • Auf dem Bild sind …
  • Auf dem Bild ist zu erkennen, dass …
  • Die Perspektive des [Zeichners, Künstlers, Fotografen] …

Absicht (Intention)

Lässt die Bildquelle eine bestimmte Absicht (Intention) des Zeichners, Künstlers oder Fotografen erkennen?

  • [Urheber] verfolgte mit seiner [Quellenart] zusammenfassend also die Absicht…
  • [Adressat] sollte überzeugt werden, dass …

 

B | Einordnung der Bildquelle in den historischen Zusammenhang

Historischer Zusammenhang

Bisher hast du dich nur mit dem Bild „an sich“ beschäftigt. Jetzt sollst du die historischen Hintergründe erklären, die wichtig sind, um das Motiv, die Botschaft und die vom Zeichner, Künstler oder Fotografen eingenommene Perspektive zu beurteilen. Oft werden mehrere Themen in einer Bildquelle angesprochen, die in unterschiedliche historische Zusammenhänge eingeordnet werden müssen.

  • Die Bildquelle entstand zur Zeit …
  • Um das Motiv / die Motive / die Botschaft / die Perspektive der Bildquelle zu verstehen, muss man wissen …
  • Außerdem muss man wissen, dass …

 

C | Beurteilung der Bildquelle

Frage

Um die Bildquelle abschließend zu beurteilen, ist es zunächst wichtig, eine eigene Frage an sie zu richten. Die Fragestellung ergibt sich aus deinen Ergebnissen der historischen Einordnung.

  • Angesichts … stellt sich nun die Frage …

Es fällt oft nicht leicht, diese Frage zu formulieren – deshalb hier ein Beispiel:

  • Zum Modul „Der dritte Stand“: Angesichts der Aufteilung der Gesellschaft Frankreichs in drei Stände und den zunehmenden sozialen Spannungen in den Jahren vor der Französischen Revolution stellt sich nun die Frage, ob die in der Karikatur zum Ausdruck kommende Kritik berechtigt war.

Beurteilung

Bewertung

Anhand der Fragestellung kannst du jetzt eine Beurteilung der Bildquelle vornehmen. Berücksichtige dabei, dass wir das Denken und Handeln von Menschen, die in der Vergangenheit lebten, nicht nur mit heutigen Maßstäben beurteilen können. Begründe dein Urteil sorgfältig.

  • Die Aussagen der Bildquelle / die Intention von [Autor] ist als zutreffend / beschönigend / kritisch / dramatisierend / übertrieben zu beurteilen, weil … [Ergebnisse der historischen Einordnung]
  • Die vom [Zeichner, Künstler, Fotografen] eingenommene Perspektive lässt sich erklären, wenn …
  • Gemessen an den damaligen Umständen …

Bei einigen Bildquellen bietet es sich an, auch noch seine eigene Haltung gegenüber dem Bild  zum Ausdruck zu bringen, sie also zu bewerten.

  • Aus heutiger Sicht …

 

Den ersten Eindruck überprüfen

Gehe noch einmal zurück an den Anfang und lies dir durch, welche ersten Eindrücke du notiert hast. Hat sich dein Eindruck bestätigt? Oder siehst du die Bildquelle jetzt mit anderen Augen?

  • Nach der gründlichen Analyse der Quelle war mein erster Eindruck …

 

 

Module | Bildquellen untersuchen

Grundsätzlich kann jede Bildquelle nach dem Verfahren der Quellenanalyse untersucht werden. In den folgenden acht segu-Modulen findet sich das Verfahren in der Aufgabenstellung. So kannst du die Untersuchung von Bildquellen üben.

Alte Welt trifft neue Welt | Bilder der „Entdeckung“ Amerikas | Gemälde
Der dritte Stand | Karikatur | Karikatur
Die Jakobiner-Herrschaft | „Tugend und Terror“ | Karikatur
Weberaufstand | Folgen und Wirkung | Gemälde
Perspektiven auf das Brandenburger Tor | Fotos
„Jeder Schuss ein Russ…“ | Feindbilder | Bildpostkarten – Plakate
Krise der Weimarer Republik | Wahlplakat | Wahlplakat
Propaganda | Macht der Bilder | Fotos

Der Beitrag Methode | Bildquellen untersuchen erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
Brandenburger Tor | Perspektiven https://segu-geschichte.de/brandenburger-tor/ Sat, 19 Nov 2016 14:38:36 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=15969 Quellen untersuchen: Fotos | Digitale Zeitleiste: Längsschnitt | Historische Orte | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min Die Zeitleiste Perspektiven auf das Brandenburger Tor befindet sich im Aufbau (Start: 21. November 2016). In den kommenden Monaten werden zahlreiche weitere Fotos in die Zeitleiste eingefügt. Auf twitter werden alle neuen Einträge unter @historischeOrte angezeigt. Alle Fotos dieser Zeitleiste stehen entweder unter Creative Commons-Lizenz oder sind gemeinfrei (Public Domain). Unter Angabe der Quelle und der Lizenz können sie unbedenklich auch auf anderen Seiten veröffentlicht werden. Haben Sie Vorschläge für weitere Fotos (auch aus Privatbesitz), die sich für die Zeitleiste eignen könnten? Bitte mailen Sie an kontakt@segu-geschichte.de. Das Brandenburger Tor gilt als das bekannteste „gebaute“ Nationalsymbol Deutschlands. Das zwischen 1788 bis ... weiterlesen ...

Der Beitrag Brandenburger Tor | Perspektiven erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

Quellen untersuchen: Fotos | Digitale Zeitleiste: Längsschnitt | Historische Orte | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min

Die Zeitleiste Perspektiven auf das Brandenburger Tor befindet sich im Aufbau (Start: 21. November 2016). In den kommenden Monaten werden zahlreiche weitere Fotos in die Zeitleiste eingefügt. Auf twitter werden alle neuen Einträge unter @historischeOrte angezeigt. Alle Fotos dieser Zeitleiste stehen entweder unter Creative Commons-Lizenz oder sind gemeinfrei (Public Domain). Unter Angabe der Quelle und der Lizenz können sie unbedenklich auch auf anderen Seiten veröffentlicht werden. Haben Sie Vorschläge für weitere Fotos (auch aus Privatbesitz), die sich für die Zeitleiste eignen könnten? Bitte mailen Sie an kontakt@segu-geschichte.de.

Das Brandenburger Tor gilt als das bekannteste „gebaute“ Nationalsymbol Deutschlands. Das zwischen 1788 bis 1791 im frühklassizistischen Stil errichtete Stadttor erlangte – nach Napoleons Raub der Quadriga 1806 und ihrer Rückkehr 1814 – symbolische Bedeutung erstens als Repräsentationsort des preußischen Königtums, zweitens als Erinnerungsort an die Befreiungskriege für die damals noch junge Nationalbewegung. Auch im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus  war das Brandenburger Tor wichtiger Ort politischer Inszenierungen. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde es seit dem Bau der Mauer 1961 das Symbol nicht nur der deutschen Teilung, sondern auch des Eisernen Vorhangs quer durch Europa. Seit dem Fall der Mauer 1989 hat das Tor noch einmal seine symbolische Bedeutung verändert – jetzt als Symbol der überwundenen Teilung.

Die Zeitleiste Perspektiven auf das Brandenburger Tor dokumentiert in historischen Fotografien die wechselvolle Bedeutung des historischen Orts seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Fotos zeigen: Das Stadttor diente häufig politischer Inszenierung und Instrumentalisierung – einerseits. Andererseits war das mitten im politischen Zentrums Berlins gelegene Bauwerk Schauplatz bedeutender Ereignisse, aber auch ganz alltäglicher Straßenszenen.

 

Aufgabe

[contact-form-7]
Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Stichworte zum Modul Perspektiven auf das Brandenburger Tor | Berlin | Brandenburg Gate | Brama Brandenburska | Porte de Brandebourg | Puerta de Brandeburgo | Brandenburg Kapısı | historische Orte | Quadriga | Eirene | Viktoria | Alltag | Ereignisse | Bildquellen | Fotos | Inszenierungen | Deutsch-französischer Krieg | 1871 | Reichstag | Max Liebermann | Unter den Linden | Novemberrevolution 1918 | Spartakusaufstand 1919 | Kapp-Putsch 1920 | Fotograf Georg Pahl | Wahlkampf | Kaiserreich | Weimarer Republik | Zeppelin | Friedrich Ebert | Amanullah Khan | Verfassungstag | Eiserner Gustav | 30. Januar 1933 | Nationalsozialismus | Machtergreifung | Olympische Spiele 1936 | Paul von Hindenburg | Hindenburgplatz | Adolf Hitler | 1945 | Rote Armee  | Zweiter Weltkrieg | Schwarzmarkt | Tiergarten | Straßenszene | Deutschlandtreffen der Jugend | Fahrzeugkontrolle | Kalter Krieg | Mauerbau | Berliner Mauer | 13. August 1961 | DDR | Bundesrepublik Deutschland | Westberlin | Ostberlin | Deutsche Teilung | Ost-West-Konflikt | Eiserner Vorhang | John F. Kennedy | Pariser Platz | Jassir Arafat | Fidel Castro | Michail Gorbatschow | Ronald Reagan | Fall der Mauer | Mauerfall | 9. November 1989 | Grenztruppen | Mauerspecht | Öffnung | Grenzübergang | Fanmeile | Fußball WM 2006 | Lichtgrenze | Gedenktag | Volksaufstand 17. Juni 1953 | Nachtaufnahme | Winterlandschaft | Winterspaziergang | Wagenrad | CSD | Christopher Street Day | Silvester

Der Beitrag Brandenburger Tor | Perspektiven erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
1968 | Studentenproteste https://segu-geschichte.de/1968-studentenproteste/ Mon, 14 Nov 2016 08:32:04 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=15790 Bundesrepublik Deutschland | Modul 6 | Quellen untersuchen: Bildquellen | Umbrüche | ◻◻ mittel | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe Ludwig Binder: Demonstration gegen den Vietnamkrieg auf dem Kurfürstendamm, Foto vom 21. Oktober 1967 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Stiftung Haus der Geschichte, Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0011 (16910985309), CC BY-SA 2.0, via Wikimedia): Bild anklicken   In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre kam es vielen Ländern – beispielsweise in den USA oder in verschiedenen Staaten Westeuropas – zu einer wachsenden Proteststimmung vornehmlich unter Studenten. In Deutschland werden diese Proteste heute als 68er-Bewegung bezeichnet. Die Auflehnung richtete sich gegen den Krieg der USA in Vietnam, gegen den von den Studenten als autoritär ... weiterlesen ...

Der Beitrag 1968 | Studentenproteste erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

Bundesrepublik Deutschland | Modul 6 | Quellen untersuchen: Bildquellen | Umbrüche | ◻◻ mittel | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe

Ludwig Binder: Demonstration gegen den Vietnamkrieg auf dem Kurfürstendamm, Foto vom 21. Oktober 1967 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Stiftung Haus der Geschichte, Ludwig Binder Haus der Geschichte Studentenrevolte 1968 2001 03 0275.0011 (16910985309), CC BY-SA 2.0, via Wikimedia): Bild anklicken

 

In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre kam es vielen Ländern – beispielsweise in den USA oder in verschiedenen Staaten Westeuropas – zu einer wachsenden Proteststimmung vornehmlich unter Studenten. In Deutschland werden diese Proteste heute als 68er-Bewegung bezeichnet. Die Auflehnung richtete sich gegen den Krieg der USA in Vietnam, gegen den von den Studenten als autoritär empfundenen Staat und auch gegen die Generation der Eltern.

 

Aufgaben

[contact-form-7]

 

Vertiefende Aufgabe | optional | zu Hause zu bearbeiten

3 | Gibt es in deiner Familie oder deinem Bekanntenkreis eine Person, die in den 1960er Jahren gelebt hat sich an die Jahre um 1968 selbst erinnert? Du kannst sie bitten, ob sie folgende vier Fragen beantworten möchte.

  • An welche Ereignisse um das Jahr 1968 kannst du / können Sie sich noch erinnern?
  • Was hast du / haben Sie von den Studentenprotesten mitbekommen?
  • Wie war deine / Ihre Haltung zu den Studentenprotesten damals?
  • Und wie beurteilst du / beurteilen Sie die Studentenproteste heute?

 

Stichworte zum Modul Studentenproteste 1968 | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Fotos | APO | Rudi Dutschke | Vietnamkongress | 68er-Bewegung | Benno Ohnesorg | 2. Juni 1967

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Der Beitrag 1968 | Studentenproteste erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
Mediengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert | Digitale Zeitleiste https://segu-geschichte.de/mediengeschichte/ Fri, 11 Nov 2016 11:45:07 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=605 Was ist Geschichte? | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden  | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen   Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und Papier. Du kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen.    Erläuterungen zur Zeitleiste Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste zur Geschichte der Kommunikations- und Massenmedien im 19. und 20. Jahrhundert gibt ... weiterlesen ...

Der Beitrag Mediengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert | Digitale Zeitleiste erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

Was ist Geschichte? | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden  | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen

[contact-form-7]

 

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

 

Erläuterungen zur Zeitleiste

Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste zur Geschichte der Kommunikations- und Massenmedien im 19. und 20. Jahrhundert gibt einen Überblick zu sechs Themenbereichen mit folgenden Ereignispunkten | Zeitungen und Gedrucktes: Zeitung – Buch – Zensur – Illustrierte – Litfaßsäule – Pressefreiheit – Bücherverbrennung – Spiegel-Affäre – E-Books/Online-Journalismus | Kommunikation: Brief – Telegrafie – Seekabel – Postkarte – Telefon – Feldpost – Telefonzelle – E-Mail – Mobiltelefon | Fotografie und Film: Fotografie – Stummfilm – Kleinbildkamera – Tonfilm – Farbfilm – Foto-Journalismus – Digitalkamera | Tonaufnahme und -wiedergabe: Phonograph – Schallplatte – Kompaktkassette – Compact Disc – MP3-Player | Hörfunk und Fernsehen: Radio – “Volksempfänger” – Fernsehen | Computer und Internet: Computer – Homecomputer – Internet – Web2.0 – Smartphone – Digitale Überwachung.

Sowohl die Kategorisierung als auch die Auswahl an (teils exemplarischen) Ereignispunkten orientiert sich an einer schüleradressierten Darstellung. Dafür wird erstens ein Schwerpunkt auf die Entwicklung in Deutschland gelegt und zweitens versucht, auch gesellschaftliche und politische Auswirkungen der diversen Medienwandel mit einfließen zu lassen. Die Auseinandersetzung mit Mediengeschichte ist für Schüler/innen insofern bedeutsam, als sie Mediengattungen immer auch vor dem Hintergrund des Stands der medientechnischen Möglichkeiten reflektieren sollen und so stärker auf Intentionen, Perspektiven und die Rezeption von Quellen und Darstellungen schließen können. In den Darstellungstexten wird auf weiterführende Informationen hauptsächlich aus der Wikipedia verlinkt. Wesentlich ist – soweit vorhanden – auch digital verfügbare Quellen und Darstellungen zu verlinken. Die Zeitleiste verwendet ausschließlich frei lizensierte Bildmedien und kann als OER (Open Educational Resources) auch auf anderen Internetseiten weiterveröffentlicht werden.

Der Beitrag Mediengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert | Digitale Zeitleiste erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
Der dritte Stand | Karikatur https://segu-geschichte.de/der-dritte-stand/ Thu, 10 Nov 2016 14:32:30 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1015 Französische Revolution | Modul 2 | Quellen untersuchen: Karikatur | Ständegesellschaft | ◻◻ mittel | ca. 30 min Im 18. Jahrhundert waren viele Menschen in Frankreich unzufrieden und ein gesellschaftlicher Konflikt spitzte sich immer weiter zu. Um welchen Konflikt ging es? Um diese Frage zu beantworten, sollst du folgendes Flugblatt aus dem Jahr 1789 untersuchen. Flugblätter waren zur Zeit der Französischen Revolution ein wichtiges Massenmedium, um gesellschaftliche Verhältnisse zu kritisieren. Viele Menschen konnten weder lesen noch schreiben, die Bildsprache der Karikatur aber konnten sie verstehen. Fahre mit der Maus über das Bild und lies dir die Informationen über Bilddetails (rote Punkte) und die dargestellten Personen (gelbe Punkte) genau durch.   Unbekannter Zeichner (Initialen: M.P.): „A faut esperer q’eu.s jeu la finira bentot“ (Es darf ... weiterlesen ...

Der Beitrag Der dritte Stand | Karikatur erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

Französische Revolution | Modul 2 | Quellen untersuchen: Karikatur | Ständegesellschaft | ◻◻ mittel | ca. 30 min

Im 18. Jahrhundert waren viele Menschen in Frankreich unzufrieden und ein gesellschaftlicher Konflikt spitzte sich immer weiter zu. Um welchen Konflikt ging es? Um diese Frage zu beantworten, sollst du folgendes Flugblatt aus dem Jahr 1789 untersuchen. Flugblätter waren zur Zeit der Französischen Revolution ein wichtiges Massenmedium, um gesellschaftliche Verhältnisse zu kritisieren. Viele Menschen konnten weder lesen noch schreiben, die Bildsprache der Karikatur aber konnten sie verstehen. Fahre mit der Maus über das Bild und lies dir die Informationen über Bilddetails (rote Punkte) und die dargestellten Personen (gelbe Punkte) genau durch.

 

Unbekannter Zeichner (Initialen: M.P.): „A faut esperer q’eu.s jeu la finira bentot“ (Es darf gehofft werden, dass das Spiel bald vorbei ist), Karikatur von 1789 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia) 

 

Aufgabe

[contact-form-7]

 

Video-Tipp

Das Video Französische Revolution? auf der Seite von musstewissen Geschichte gibt dir einen kurzen Überblick und erklärt dir noch mehr Hintergründe zur Karikatur. Es dauert 7 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Ständegesellschaft

segu-Tipp

Im segu-Modul Bete – Beschütze – Arbeite! | Ständegesellschaft lernst du eine etwa 300 Jahre ältere Bildquelle zu den drei Ständen kennen. Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Ständegesellschaft noch anders beurteilt.

 

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Stichworte zum Modul Karikatur Dritter Stand | Französische Revolution | Adel | Klerus | Ständegesellschaft | Ständeordnung | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Bildquelle | Quellen | Flugblätter

Der Beitrag Der dritte Stand | Karikatur erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
Leben auf dem Land | „bedauernswert und hart“ https://segu-geschichte.de/land/ Sun, 23 Oct 2016 15:48:18 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=15272 Lebenswelt Mittelalter | Modul 5 | Wissen | Alltag | ◻ leicht | ca. 30 min Ausschnitt aus dem Heidelberger Sachsenspiegel aus dem 13. Jahrhundert | Bildnachweis (CC BY SA 3.0, Universitätsbibliothek Heidelberg): Bild anklicken   Im Mittelalter lebte die große Mehrheit der Menschen auf dem Land: im Frühmittelalter noch über 95 Prozent, am Ende des Mittelalters (als die Städte immer größer geworden waren) immer noch über 80 Prozent. Über das Leben der Menschen auf den Bauernhöfen und in den meist ganz kleinen Dörfern wissen wir nur wenig. Sie gehören zu den sogenannten „stummen Gruppen“ – sie konnten nicht schreiben, haben also auch keine schriftlichen Quellen überlassen. Eine der wenigen Schilderungen, die eine Vorstellung über das ländliche Alltagsleben gibt, stammt ... weiterlesen ...

Der Beitrag Leben auf dem Land | „bedauernswert und hart“ erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

Lebenswelt Mittelalter | Modul 5 | Wissen | Alltag | ◻ leicht | ca. 30 min

sachsenspiegelAusschnitt aus dem Heidelberger Sachsenspiegel aus dem 13. Jahrhundert | Bildnachweis (CC BY SA 3.0, Universitätsbibliothek Heidelberg): Bild anklicken

 

Im Mittelalter lebte die große Mehrheit der Menschen auf dem Land: im Frühmittelalter noch über 95 Prozent, am Ende des Mittelalters (als die Städte immer größer geworden waren) immer noch über 80 Prozent. Über das Leben der Menschen auf den Bauernhöfen und in den meist ganz kleinen Dörfern wissen wir nur wenig. Sie gehören zu den sogenannten „stummen Gruppen“ – sie konnten nicht schreiben, haben also auch keine schriftlichen Quellen überlassen. Eine der wenigen Schilderungen, die eine Vorstellung über das ländliche Alltagsleben gibt, stammt erst aus dem frühen 16. Jahrhundert (also am Beginn der Neuzeit). Der Priester Johannes Böhm schrieb 1520:

Der letzte Stand ist derer, die auf dem Lande in Dörfern und Gehöften wohnen und dasselbe bebauen und deshalb Landleute genannt werden. Ihre Lage ist ziemlich bedauernswert und hart. Sie wohnen abgesondert voneinander, demütig mit ihren Angehörigen und ihrem Viehstand. Hütten aus Lehm und Holz, wenig über die Erde hervorragend und mit Stroh gedeckt sind ihre Häuser. Geringes Brot, Haferbrei oder gekochtes Gemüse ist ihre Speise, Wasser und Molken ihr Getränk. Ein leinener Rock, ein paar Stiefel, ein brauner Hut ist ihre Kleidung. Das Volk ist jederzeit ohne Ruhe, arbeitsam, unsauber.

aus: Günther Franz: Quellen zur Geschichte des deutschen Bauernstandes in der Neuzeit, Darmstadt 1963, Bd. 1, S. 3

Dabei hatten sich die Lebensverhältnisse zum Ende des Mittelalters schon gebessert, denn neue Arbeitsgeräte (wie zum Beispiel der Pflug aus Eisen) oder neue Arbeitstechniken (wie die Dreifelderwirtschaft) brachten höhere Erträge in der Landwirtschaft. Im Laufe des Hoch- und Spätmittelalters wuchs deshalb die Bevölkerung in Europa stark an – nach Schätzungen von etwa 24 Millionen Menschen um das Jahr 1000 bis auf 54 Millionen um 1340. Durch die große Pest 1348/49 ist die Bevölkerungszahl anschließend wieder geschrumpft – auf um 1400 ungefähr 38 Millionen Menschen.

Dass die Bauern ein armseliges Leben führen mussten, hatte auch mit ihrer Abhängigkeit zu tun. Die meisten Menschen auf dem Land waren nicht frei, sondern unterstanden einem Grundherren. Sie bekamen Land „geliehen“ (daher der Name „Lehnswesen“) und mussten im Gegenzug Abgaben meist in Form von Naturalien leisten. Das Lehnswesen setzte sich nach oben fort: Die Grundherren erhielten ihre Ländereien als Lehen von einem Fürsten, einem Bischof oder einem Kloster – auch sie mussten Abgaben an ihre Lehnsherren abliefern. 

Eine der wenigen Quellen, die uns einen Einblick in das Leben auf dem Land geben können, ist der sogenannte Sachsenspiegel – ein zwischen 1220 und 1235 von Eike von Repgow verfasstes Buch über die damalige Rechtsprechung. Weil die meisten Menschen im Mittelalter nicht lesen konnten, gibt es einige mit zahlreichen Bildern versehene Ausgaben (wie oben zu sehen).

 

Aufgaben

1 | a) Im folgenden Quiz siehst du einige Ausschnitte aus dem Sachsenspiegel. Am besten vergrößerst du das Quiz, um die Bilder besser sehen zu können. Wenn du die Bilder anklickst, werden sie noch einmal vergrößert. Ordne den Bildern die richtigen Texte zu. Probiere so lange, bis bei „Lösung überprüfen“ (blauer Haken unten rechts) alle Kästchen grün aufleuchten.

 

Falls die Anwendung nicht reagiert oder zum Vergrößern hier klicken!

 

[contact-form-7]

Benötigst du weitere Informationen? Auf den Seiten der ZUM (Zentrale für Unterrichtsmedien) werden verschiedene Aspekte des bäuerlichen Lebens im Mittelalter kurz und knapp vorgestellt. Wenn du mehr Zeit hast, kannst du dir auf den Seiten von Planet Schule das Video: Bäuerliches Leben im Mittelalter (15 min) anschauen, in dem Alltagsszenen des mittelalterlichen Landlebens nachgespielt werden.

 

 

Video-Tipp

Das Video Dorfleben im Mittelalter auf der Seite von musstewissen Geschichte gibt dir weitere Informationen über das Leben auf dem Land. Es dauert 8 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Stichworte zum Modul Leben auf dem Land | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Bauern | Sachsenspiegel

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Der Beitrag Leben auf dem Land | „bedauernswert und hart“ erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
Auschwitz-Birkenau 1944 | Fotos aus zwei Perspektiven https://segu-geschichte.de/auschwitz-birkenau/ Mon, 10 Oct 2016 09:50:37 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=15065 Judenverfolgung und Holocaust | Modul 5 | Bildquellen untersuchen: Fotos | Holocaust | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Unbekannter Fotograf: Selektion auf der Rampe von Auschwitz Birkenau | Foto 35 aus dem Auschwitz-Album | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Das größte Konzentrations- und Vernichtungslager errichtete die SS nahe der Stadt Auschwitz im besetzten Polen. Das Stammlager Auschwitz wurde im Mai 1940 auf dem Gelände einer ehemaligen polnischen Kaserne eingerichtet – mit dem bekannten Schriftzug über dem Lagertor: „Arbeit macht frei“. Ab 1941 wurde drei Kilometer entfernt mit dem Bau des weit größeren Arbeits- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau begonnen. Anders als in den Vernichtungslagern Treblinka, Sobibor oder Belzec, wo alle ankommenden Menschen sofort ermordet wurden, fanden ... weiterlesen ...

Der Beitrag Auschwitz-Birkenau 1944 | Fotos aus zwei Perspektiven erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

Judenverfolgung und Holocaust | Modul 5 | Bildquellen untersuchen: Fotos | Holocaust | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

selection_birkenau_rampUnbekannter Fotograf: Selektion auf der Rampe von Auschwitz Birkenau | Foto 35 aus dem Auschwitz-Album | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Das größte Konzentrations- und Vernichtungslager errichtete die SS nahe der Stadt Auschwitz im besetzten Polen. Das Stammlager Auschwitz wurde im Mai 1940 auf dem Gelände einer ehemaligen polnischen Kaserne eingerichtet – mit dem bekannten Schriftzug über dem Lagertor: „Arbeit macht frei“. Ab 1941 wurde drei Kilometer entfernt mit dem Bau des weit größeren Arbeits- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau begonnen. Anders als in den Vernichtungslagern Treblinka, Sobibor oder Belzec, wo alle ankommenden Menschen sofort ermordet wurden, fanden auf der Rampe von Auschwitz-Birkenau sogenannte „Selektionen“ statt. Alte Menschen, Kinder und die meisten Frauen wurden kurz nach ihrer Ankunft in Gaskammern ermordet und anschließend in einem der sechs Krematorien verbrannt. Auf dem Foto oben steht diese Gruppe auf der linken Seite. Rechts daneben sind Männer zu sehen, die von den SS Wachmannschaften für „arbeitsfähig“ befunden wurde. Als Häftlinge des Arbeitslagers mussten sie schwere körperliche Arbeiten verrichten. Viele von ihnen starben innerhalb weniger Wochen oder Monate an den Folgen dieser Arbeit, an Unterernährung und Krankheiten.

Die SS hatte kein Interesse daran, dass die Massentötungen in den Vernichtungslagern dokumentiert wurden, um keine Beweise zu hinterlassen. Deshalb gibt es nur sehr wenige Fotos aus Auschwitz-Birkenau vor seiner Befreiung 1945. Bis heute sind Fotos von nur zwei Fotografen bekannt. Schau dir zunächst die beiden Fotos an und bearbeite dann die Aufgaben am Seitenende.

 

Foto 1 | „Selektion“ auf der Rampe Auschwitz Birkenau | Mai 1944

Unbekannter Fotograf (Angehöriger der SS-Wachmannschaften), Foto Nr. 12 aus dem Auschwitz-Album | Bildnachweis (Bundesarchiv Bild 183-N0827-318, KZ Auschwitz, Ankunft ungarischer Juden, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia): Bild anklicken

auschwitz-selektion

Das sogenannte Auschwitz-Album (ein Fotoalbum mit der Überschrift: „Umsiedlung der Juden aus Ungarn“) wurde von einem Angehörigen der SS-Totenkopf-Wachmannschaft (der Name des Fotografen ist unbekannt) zusammengestellt. Es dokumentiert die Ankunft und „Selektion“ eines ankommenden Güterzugs mit deportierten jüdischen Menschen aus Ungarn im Mai 1944. Die insgesamt 193 Aufnahmen enden mit Fotos von Frauen und Kindern kurz vor ihrer Ermordung in den Gaskammern. Auf den Seiten von Yad Vashem kannst du dir das ganze Album ansehen.

Zu welchem Zweck und für welchen Adressaten das Album erstellt wurde ist nicht bekannt. Die Bezeichnung „Umsiedlung“ verharmlost das Geschehen, es werden auch keine Fotos von getöteten Menschen gezeigt. Das kann auch daran liegen, dass den SS-Männern das Fotografieren im Bereich der Gaskammern und Krematorien nicht gestattet war. Es ist einem Zufall zu verdanken, dass die Fotos den Krieg überdauert haben. Eine Überlebende fand das Album nach der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora in einer verlassenen SS-Kaserne. Die Fotos wurden nach dem Krieg veröffentlicht.

Entstehung und Perspektive des Fotos

Eine „Selektion“ auf der Rampe von Auschwitz war ein äußerst brutaler Vorgang. Die Menschen, die in Auschwitz ankamen, wussten nicht, was passieren würde, wenn sich die Türen der Viehwaggons nach der strapaziösen Fahrt öffneten. Sie wurden beim Aussteigen von den SS-Wachmannschaften angeschrien und von Schäferhunden angebellt. Die Menschen waren schockiert, weil Familien sofort auseinandergerissen wurden. In dieser Situation ist das Foto entstanden. Ein Angehöriger der SS-Wachmannschaften stand mit seiner Kamera auf der Rampe und fotografierte die Gruppe der alten Menschen, Frauen und Kinder aus einer Entfernung von wenigen Metern. Hinter den SS-Männern standen die gerade von ihren Frauen und Kindern getrennten Männer und Väter. Die Frauen und Kinder wurden (wie man auf weiteren Fotos des Auschwitz-Albums sehen kann) anschließend zu den Gaskammern gebracht. Sie wurden kurze Zeit nach Entstehung des Fotos ermordet.

Folgende Situationsskizze zeigt, wie das Foto entstanden ist und was die Frauen und Kinder sahen, als das Foto aufgenommen wurde: 

 

Foto 2 | Frauen werden in die Gaskammern getrieben | Mitte 1944

Fotograf: Alberto Errera, geheim aufgenommenes Foto (genauer Zeitpunkt der Aufnahme unklar, zwischen Mai und August 1944) | Bildnachweis (Public Domain, via Wikimedia): Bild anklicken

auschwitz-gaskammern

Neben dem Auschwitz Album gibt es noch vier Fotos, die der Häftling Alberto Errera aufgenommen hat. Eines davon zeigt, wie Frauen in die Gaskammern getrieben werden, zwei andere die Verbrennung von Leichen. Errera, der einer Widerstandsgruppe im Lager angehörte und später selbst in Auschwitz getötet wurde, war Angehöriger der sogenannten Sonderkommandos, die in den Gaskammern und Krematorien arbeiten mussten – die SS zwang Häftlinge zu diesen Arbeiten. Er wollte das Geschehen dokumentieren, um auf die Massentötungen aufmerksam zu machen. Es erforderte bereits einen hohen Aufwand, eine Kamera ins Lager zu schmuggeln. Die Fotos konnten im Herbst 1944 versteckt in einer Zahnpastatube aus dem Lager gebracht werden, wurden aber erst nach Kriegsende öffentlich.

Entstehung und Perspektive des Fotos

Alberto Errera hat die vier Fotos aus dem Gebäude eines der Krematorien aufgenommen. Auf dem vollständigen Bild sieht man einen Fensterrahmen. Der Fotograf versteckte sich hinter dem Fenster – die SS-Männer durften ihn nicht entdecken. Die Fotos wurden offenbar rasch aufgenommen und sind deshalb etwas verwackelt. Das Bild oben ist nur ein kleiner Ausschnitt des zweiten Fotos der Bilderserie. Der Ausschnitt ist unscharf und die Personen sind nur schwer zu erkennen. Auf dem Foto sind sowohl Frauen zu sehen, die in die Gaskammern getrieben wurden, als auch KZ-Aufseherinnen, die die Frauen zwangen, sich auszuziehen.

 

Aufgaben

Dieses Modul bearbeitet ihr am besten in Gruppen zu zweit oder zu dritt.

Die Fotos aus Auschwitz-Birkenau anzuschauen ist schwer zu ertragen. Wir sehen Menschen, darunter viele Kinder, die kurz nach den Aufnahmen ermordet wurden. Nicht nur, weil es sich um zwei der wenigen aus Auschwitz überlieferten Fotos handelt, sind es besondere Fotos. Denn sie stammen nicht von einem „neutralen Beobachter“ – so wie heute die meisten Fotos wichtiger Ereignisse von Pressefotografen gemacht werden. Um zu verstehen, was auf den Fotos zu sehen ist, ist es wichtig, sich mit der Situation, in der sie entstanden sind, mit den beiden Fotografen und mit den von ihnen eingenommene Perspektiven genauer zu beschäftigen.

 

[contact-form-7]

Stichworte zum Modul Holocaust | Auschwitz Album | Alberto Errera | Sonderkommando | Zweiter Weltkrieg | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Der Beitrag Auschwitz-Birkenau 1944 | Fotos aus zwei Perspektiven erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>
Picturing Thanksgiving https://segu-geschichte.de/thanksgiving/ Wed, 22 Jun 2016 08:14:41 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=12939 American History | Modul 4 | Quellen untersuchen: Gemälde | „Wir“ und „Fremde“ | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Jean Leon Gerome Ferris: The First Thanksgiving, Gemälde von ca. 1912-1915 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken    Vokabelliste   Today, Thanksgiving is one of the most important holidays in the United States. Originally, the intention of the celebration was to thank God for the harvest and the survival of the Massachusetts colony during their first year. Over time, Thanksgiving became the secular family holiday it is today, with parades, sports events, and a traditional Thanksgiving dinner. Thanksgiving was partly influenced by European harvest festivals and the religious practices of ... weiterlesen ...

Der Beitrag Picturing Thanksgiving erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>

American History | Modul 4 | Quellen untersuchen: Gemälde | „Wir“ und „Fremde“ | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

ThanksgivingJean Leon Gerome Ferris: The First Thanksgiving, Gemälde von ca. 1912-1915 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

 Vokabelliste

 

Today, Thanksgiving is one of the most important holidays in the United States. Originally, the intention of the celebration was to thank God for the harvest and the survival of the Massachusetts colony during their first year. Over time, Thanksgiving became the secular family holiday it is today, with parades, sports events, and a traditional Thanksgiving dinner.

Thanksgiving was partly influenced by European harvest festivals and the religious practices of the Pilgrims which involved thanking God for positive events in their lives by days of prayer. However, the Thanksgiving celebration of 1621 is often referred to as the beginning of the American holiday tradition – the “First Thanksgiving.” The settlers and a group of Wampanoag (Native Americans who had lived in the area before the arrival of the Europeans) supposedly celebrated and feasted for several days.

The “First Thanksgiving” is part of American popular culture today. An important part of the image that Americans have of the “First Thanksgiving” is a painting by Jean Leon Gerome Ferris, created between 1913 and 1915. How did the artist picture the 1621 celebrations, and how did he convey his ideas of the event?

 

Thanksgiving

 

[contact-form-7]

Stichworte zum Modul First Thanksgiving | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | American History | Pilgrims

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Der Beitrag Picturing Thanksgiving erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

]]>