Briefe und Aufzeichnungen – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Tue, 11 Dec 2018 12:29:47 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Briefe und Aufzeichnungen – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Der ideale Mann – die ideale Frau | Rollenbilder https://segu-geschichte.de/mann-frau-rollenbilder/ Wed, 30 Nov 2016 13:24:03 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=16267 Imperium Romanum | Modul 10 | Quellen untersuchen: Textquellen | Mann und Frau ◻◻ mittel | ca. 30 min Grabstein einer römischen Familie aus den Vatikanischen Museen (Foto von 2009) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Agnete, Ehepaar mit Kind, CC BY 3.0, Wikimedia): Bild anklicken   In der römischen Antike waren Männer und Frauen nicht gleichgestellt. Der Mann galt als pater familias, also als Familienoberhaupt. Er konnte über seine Frau, seine Kinder und auch die in römischen Haushalten lebenden Sklaven entscheiden. Frauen hingegen konnten nur eingeschränkt über Geld zu verfügen und keine politischen Ämter wahrnehmen. Sie blieben (mit wenigen Ausnahmen) ihr Leben lang rechtlich von Männern abhängig: Zuerst von ihren Vätern, später von ihren Ehemännern. Starb der Vater vor der ... weiterlesen ...

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Imperium Romanum | Modul 10 | Quellen untersuchen: Textquellen | Mann und Frau ◻◻ mittel | ca. 30 min

roemisch-familiaGrabstein einer römischen Familie aus den Vatikanischen Museen (Foto von 2009) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Agnete, Ehepaar mit Kind, CC BY 3.0, Wikimedia): Bild anklicken

 

In der römischen Antike waren Männer und Frauen nicht gleichgestellt. Der Mann galt als pater familias, also als Familienoberhaupt. Er konnte über seine Frau, seine Kinder und auch die in römischen Haushalten lebenden Sklaven entscheiden. Frauen hingegen konnten nur eingeschränkt über Geld zu verfügen und keine politischen Ämter wahrnehmen. Sie blieben (mit wenigen Ausnahmen) ihr Leben lang rechtlich von Männern abhängig: Zuerst von ihren Vätern, später von ihren Ehemännern. Starb der Vater vor der Hochzeit einer Römerin, übernahmen andere männliche Verwandte (Onkel, Bruder ect.) die Rolle des Vormunds. Im Vergleich zur griechischen Gesellschaft genossen sie aber auch einige Freiheiten. In Rom war es nicht verpönt, dass sich Frauen am öffentlichen Leben und der Gesellschaft beteiligten. Wie selbstständig sie ihr Leben führen konnten, war letztlich stark von ihrer Herkunft und Familie abhängig. Reiche Römerinnen schafften es teilweise, sich über ihre rechtlichen Einschränkungen hinwegzusetzen; Sklavinnen hingegen waren völlig rechtlos.

Sowohl von Frauen als auch von Männern wurden in der römischen Gesellschaft bestimmte Eigenschaften erwartet – sie wurden an Idealvorstellungen gemessen. Die Standards dieser Rollenvorstellungen waren in den Kreisen der reichen und mächtigen Senatoren besonders hoch. Unten findest du zwei Briefe Plinius des Jüngeren (ca. 61 bis ca. 115), einem Anwalt und Senator, der während der römischen Kaiserzeit lebte. Sein wohl bekanntester Brief beschreibt den Ausbruch des Vesuvs und die Zerstörung Pompejis im Jahr 79. Plinius beobachtete das Geschehen aus sicherer Entfernung. Überliefert sind aber noch viele andere seiner Briefe – dafür sorgte er selbst, indem er sie noch zu seinen Lebzeiten veröffentlichte.

 

 

Aufgaben

In den Auszügen aus den beiden Briefen formuliert Plinius seine Idealvorstellung eines Mannes und einer Frau. Sie können uns Aufschluss über die Rollenbilder von Mann und Frau in der römischen Kaiserzeit geben.

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Stichworte zum Modul Der ideale Mann- die ideale Frau – Rollenbilder | Street View | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Geschlechtergeschichte | Gender

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Methode | Textquellen untersuchen https://segu-geschichte.de/textquellen/ Wed, 23 Nov 2016 11:12:57 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=16058 Bilder: beide Public Domain   Methode | Textquellen untersuchen  hier als pdf    Viele Spuren aus der Vergangenheit liegen uns als Textquellen vor. Die Analyse von Textquellen ist deshalb eine wichtige Methode des Geschichtsunterrichts. Auf dieser Seite findest du erstens ein Muster, wie Textquellen in drei Schritten untersucht werden können (die Formulierungshilfen sind nur Vorschläge) und zweitens eine Auflistung verschiedener segu-Module zu unterschiedlichen Arten von Textquellen (am Seitenende).   A | Beschreibung der Textquelle Autor Entstehungs-zeitpunkt Anlass Informiere dich zu Beginn über den Autor oder die Autorin. Was weißt du über die Person, ihre Herkunft und Position sowie ihr Denken (politische Orientierung, Wertvorstellungen)? Berücksichtige dabei den Entstehungszeitpunkt der Quelle und (falls ersichtlich) den Anlass ihrer Entstehung. Die Quelle wurde von [Autor] im Jahr/am ... weiterlesen ...

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textquelle-2Bilder: beide Public Domain

 

Methode | Textquellen untersuchen  hier als pdf 

 

Viele Spuren aus der Vergangenheit liegen uns als Textquellen vor. Die Analyse von Textquellen ist deshalb eine wichtige Methode des Geschichtsunterrichts. Auf dieser Seite findest du erstens ein Muster, wie Textquellen in drei Schritten untersucht werden können (die Formulierungshilfen sind nur Vorschläge) und zweitens eine Auflistung verschiedener segu-Module zu unterschiedlichen Arten von Textquellen (am Seitenende).

 

A | Beschreibung der Textquelle

Autor

Entstehungs-zeitpunkt

Anlass

Informiere dich zu Beginn über den Autor oder die Autorin. Was weißt du über die Person, ihre Herkunft und Position sowie ihr Denken (politische Orientierung, Wertvorstellungen)? Berücksichtige dabei den Entstehungszeitpunkt der Quelle und (falls ersichtlich) den Anlass ihrer Entstehung.

  • Die Quelle wurde von [Autor] im Jahr/am [Entstehungszeitpunkt] verfasst.
  • [Autor] war zu dieser Zeit …
  • Der Autor der Quelle ist unbekannt. / Der Entstehungszeitpunkt der Quelle ist unbekannt.
  • Anlass war …

Quellenart

Adressat

Um was für eine Textquelle handelt es sich? Es gibt verschiedene Quellenarten – z.B. Urkunden und Akten, Briefe oder Berichte, Reden oder Lieder, Chroniken oder Zeitungsartikel, Tagebücher oder andere Veröffentlichungen. Damit wird auch klar, wer der Adressat des Textes war. Beispielsweise sind Briefe oder interne Aufzeichnungen an einzelne Personen adressiert, Reden oder Zeitungsartikel aber an die breite Öffentlichkeit.  Kläre auch, ob du die ganze Quelle vorliegen hast oder nur einen Textauszug.

  • Bei der Quelle/bei dem Textauszug handelt es sich um [Quellenart], die an [Adressat] gerichtet war.

Thema

Inhalt

Argumentation

Fasse das Thema der Quellen in einem Satz zusammen und gib dann den Inhalt genauer wieder: Welche Aussagen finden sich im Text? Beschreibe anschließend die Argumentation und berücksichtige auch sprachliche Mittel (z.B. Übertreibungen, abschätzige Wörter usw.) Falls dir Widersprüche in der Argumentation auffallen, kannst du darauf hinweisen.

  • Thema der Quelle ist …
  • [Autor] schreibt über / behauptet / vertritt dabei die These …
  • Um die Argumentation besser nachzuvollziehen, lässt sich die Quelle in [Zahl] Sinnabschnitte gliedern …
  • [Autor] geht darauf ein / berichtet über / stellt vor / zählt auf / erklärt / bestreitet / weist zurück / kritisiert / präzisiert / beurteilt / fasst zusammen / appelliert / kommt zu dem Schluss …
  • Als Argumente führt [Autor] an, dass…
  • Die Argumentation ist widersprüchlich, weil …
  • Bei der verwendeten Sprache fällt auf, dass …

Absicht (Intention)

Abschließend lässt sich aus allen bisherigen Schritten die Absicht des Autors zusammenfassen.

  • [Autor] verfolgte mit seiner [Quellenart] zusammenfassend also die Absicht…
  • [Adressat] sollte überzeugt werden, dass …

 

B | Einordnung der Textquelle in den historischen Zusammenhang

Historischer Zusammenhang

Bisher hast du dich nur mit dem Text „an sich“ beschäftigt. Jetzt sollst du die historischen Hintergründe erklären und einordnen, die wichtig sind, um die Absicht des Autors zu beurteilen. Beziehe diese Einordnung immer nur auf die Ereignisse aus der Zeit bis Entstehung der Quelle – es sei denn, der Autor stellt in der Quelle eine Prognose für die Zukunft. Dann kannst du einschätzen, ob er damit recht hat oder nicht. Oft gibt es mehrere Aussagen in einer Quelle, die in unterschiedliche historische Zusammenhänge eingeordnet werden müssen.

  • Die Quelle entstand zur Zeit …
  • Um die Aussage(n) der Quelle zu verstehen, muss man wissen …
  • Die Aussage [A, B, C] bezieht sich auf…
  • Außerdem muss man wissen, dass …

 

C | Beurteilung der Textquelle

Fragestellung

 

Um die Quelle abschließend zu beurteilen, ist es zunächst wichtig, eine eigene Frage an den Text zu richten. Die Fragestellung ergibt sich aus deinen Ergebnissen der historischen Einordnung.

  • Angesichts … stellt sich nun die Frage, ob …

Es fällt oft nicht leicht, diese Frage zu formulieren – deshalb ein Beispiel:

  • Zum Modul „Jakobiner-Herrschaft“: Angesichts des „großen Terrors“ 1793/94 und der oft willkürlichen Hinrichtung Zehntausender stellt sich nun die Frage, ob die Jakobiner „unbeugsame Gerechtigkeit“ ausübten, wie es Robespierre in seiner Rede behauptet. 

Beurteilung

Bewertung

Anhand der Fragestellung kannst du jetzt eine Erklärung und Beurteilung der Textquelle vornehmen. Berücksichtige dabei, dass wir das Denken und Handeln von Menschen, die in der Vergangenheit lebten, nicht nur mit heutigen Maßstäben beurteilen können. Begründe dein Urteil sorgfältig.

  • Die Aussagen der Quelle / die Intention von [Autor] ist als zutreffend / angemessen / kritisch / verzerrt / tendenziös zu beurteilen, weil … [Ergebnisse der historischen Einordnung]
  • Gemessen an den damaligen Umständen …
  • Abschließend muss zu der Quelle gesagt werden, dass …

Bei einigen Quellen bietet es sich an, auch noch seine eigene Haltung gegenüber der Quelle zum Ausdruck zu bringen, sie also zu bewerten

  • Aus heutiger Sicht …

 

Module | Textquellen untersuchen

Grundsätzlich kann jede Quelle nach dem Verfahren der Quellenanalyse untersucht werden. In den folgenden zwölf segu-Modulen findet sich das Verfahren in der Aufgabenstellung. So kannst du die Untersuchung von Textquellen üben.

Sturm auf die Bastille | Perspektiven vergleichen | Zeitungsartikel
Die Jakobiner-Herrschaft | „Tugend und Terror“ |  Rede
„Oh König von Preußen…“ | Lied
Migration | Ein Brief aus San Francisco | Auswandererbrief
Bismarck | Bündnispolitik | „Der Vernünftigere gibt nach.“ | Rede
Militarismus | „… müsst ihr Meine Befehle ohne Murren befolgen.“ | Rede
Imperialismus – Kolonialismus – Rassismus | Rede – Manifest – Buchpublikation
Im Schützengraben | Feldpostbrief
Versailler Vertrag | „Eine Ordnung des Friedens“? | Aufzeichnung – Denkschrift
Quellen aus dem Jahr 1933 | „Bleibt abzuwarten was nun kommt!“ | Brief – Verordnung – Aufzeichnungen
Umgang mit der NS-Vergangenheit | Grabstätte Walter Müller | Brief
„… dass ich noch gesund bin.“ | Feldpostbriefe

 

Hilfestellung zur Quellenanalyse

Arbeitsblatt

Vergangenheit und Geschichte – Quellen und Darstellungen – Geschichtswissenschaft und Geschichtskultur 

hier als pdf herunterladen

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Vereinigung 1990 | „The Fourth German Reich“? https://segu-geschichte.de/vereinigung/ Mon, 14 Nov 2016 08:34:50 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=15795 Bundesrepublik Deutschland | Modul 8 | Quellen untersuchen: Testquellen | Wandel | ◻◻ mittel | ca. 30 min Waltraud Grubitzsch: „Umflaggen“ von DDR-Fahnen – durch das Heraustrennen des DDR-Emblems von Hammer und Zirkel konnten die Fahnen als schwarz-rot-goldene Flaggen im vereinten Deutschland genutzt werden | Foto vom 20. September 1990 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Grubitzsch (geb. Raphael), Waltraud / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-1990-0920-012, Leipzig, Näherinnen entfernen DDR-Symbole, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia): Bild anklicken   Während der friedlichen Revolution in der DDR war oft der Spruch „Wir sind das Volk“ zu hören. Schon kurz nach dem Fall der Mauer am 9. November wurde der Slogan abgewandelt: Viele Menschen riefen jetzt „Wir sind ein Volk“ und drückten damit ihren ... weiterlesen ...

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Bundesrepublik Deutschland | Modul 8 | Quellen untersuchen: Testquellen | Wandel | ◻◻ mittel | ca. 30 min

Waltraud Grubitzsch: „Umflaggen“ von DDR-Fahnen – durch das Heraustrennen des DDR-Emblems von Hammer und Zirkel konnten die Fahnen als schwarz-rot-goldene Flaggen im vereinten Deutschland genutzt werden | Foto vom 20. September 1990 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Grubitzsch (geb. Raphael), Waltraud / CC-BY-SA 3.0, Bundesarchiv Bild 183-1990-0920-012, Leipzig, Näherinnen entfernen DDR-Symbole, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia): Bild anklicken

 

Während der friedlichen Revolution in der DDR war oft der Spruch „Wir sind das Volk“ zu hören. Schon kurz nach dem Fall der Mauer am 9. November wurde der Slogan abgewandelt: Viele Menschen riefen jetzt „Wir sind ein Volk“ und drückten damit ihren Wunsch nach einer Vereinigung Deutschlands aus.

Der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) stellte am 28. November (also nicht einmal drei Wochen nach dem Fall der Mauer) im Bundestag ein 10 Punkte-Programm vor, in dem er als Ziel formulierte: „Die Wiedervereinigung, das heißt die Wiedergewinnung der staatlichen Einheit Deutschlands, bleibt das politische Ziel der Bundesregierung.“ In den kommenden Monaten wurde sowohl im In- als auch im Ausland über den Weg der Vereinigung von Bundesrepublik und DDR kontrovers gestritten. Im Wahlkampf vor den einzigen freien Wahlen der DDR am 18. März 1990 war die Haltung der Parteien zur Vereinigung das vorherrschende Thema. Außenpolitisch gelang es Kohl, die vier Siegermächte des Zweiten Weltkriegs in den Verhandlungen über den  Zwei-plus-Vier-Vertrag für das Projekt der Vereinigung zu gewinnen und – nach 45 Jahren – eine verbindliche Friedensordnung für die Nachkriegszeit zu schaffen. So wurden bis zum Herbst 1990 die außenpolitischen Weichen für die Einheit Deutschlands gestellt. Der Bundestag und die Volkskammer der DDR beschlossen, den Vereinigung am den 3. Oktober 1990 zu vollziehen.

In diesem Modul lernst du die Sicht des Auslands auf den Prozess der Vereinigung vom November 1989 bis zum Herbst 1990 anhand verschiedener Quellen kennen – sowohl von Politikern als auch von Journalisten.

 

Aufgaben

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Stichworte zum Modul Deutsche Vereinigung 1990 | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Mediengeschichte im 19. und 20. Jahrhundert | Digitale Zeitleiste https://segu-geschichte.de/mediengeschichte/ Fri, 11 Nov 2016 11:45:07 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=605 Was ist Geschichte? | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden  | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen   Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und Papier. Du kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen.    Erläuterungen zur Zeitleiste Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste zur Geschichte der Kommunikations- und Massenmedien im 19. und 20. Jahrhundert gibt ... weiterlesen ...

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Was ist Geschichte? | Modul 7 | Verstehen und Urteilen | Mediengeschichte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Die Zeitleiste steht unter CC BY SA Lizenz und darf auch auf anderen Seiten weiterveröffentlicht werden  | Die automatische Silbentrennung bei TimelineJS kann zu Rechtschreibfehlern führen

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Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

 

Erläuterungen zur Zeitleiste

Die mittels Timeline JS erstellte Zeitleiste zur Geschichte der Kommunikations- und Massenmedien im 19. und 20. Jahrhundert gibt einen Überblick zu sechs Themenbereichen mit folgenden Ereignispunkten | Zeitungen und Gedrucktes: Zeitung – Buch – Zensur – Illustrierte – Litfaßsäule – Pressefreiheit – Bücherverbrennung – Spiegel-Affäre – E-Books/Online-Journalismus | Kommunikation: Brief – Telegrafie – Seekabel – Postkarte – Telefon – Feldpost – Telefonzelle – E-Mail – Mobiltelefon | Fotografie und Film: Fotografie – Stummfilm – Kleinbildkamera – Tonfilm – Farbfilm – Foto-Journalismus – Digitalkamera | Tonaufnahme und -wiedergabe: Phonograph – Schallplatte – Kompaktkassette – Compact Disc – MP3-Player | Hörfunk und Fernsehen: Radio – “Volksempfänger” – Fernsehen | Computer und Internet: Computer – Homecomputer – Internet – Web2.0 – Smartphone – Digitale Überwachung.

Sowohl die Kategorisierung als auch die Auswahl an (teils exemplarischen) Ereignispunkten orientiert sich an einer schüleradressierten Darstellung. Dafür wird erstens ein Schwerpunkt auf die Entwicklung in Deutschland gelegt und zweitens versucht, auch gesellschaftliche und politische Auswirkungen der diversen Medienwandel mit einfließen zu lassen. Die Auseinandersetzung mit Mediengeschichte ist für Schüler/innen insofern bedeutsam, als sie Mediengattungen immer auch vor dem Hintergrund des Stands der medientechnischen Möglichkeiten reflektieren sollen und so stärker auf Intentionen, Perspektiven und die Rezeption von Quellen und Darstellungen schließen können. In den Darstellungstexten wird auf weiterführende Informationen hauptsächlich aus der Wikipedia verlinkt. Wesentlich ist – soweit vorhanden – auch digital verfügbare Quellen und Darstellungen zu verlinken. Die Zeitleiste verwendet ausschließlich frei lizensierte Bildmedien und kann als OER (Open Educational Resources) auch auf anderen Internetseiten weiterveröffentlicht werden.

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Versailler Vertrag | „Eine Ordnung des Friedens“? https://segu-geschichte.de/versailler-vertrag/ Fri, 17 Jun 2016 11:13:16 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=12836 Weimarer Republik | Modul 3 | Quellen untersuchen: Textquellen | Perspektiven | Friedensordnungen | ◻◻◻ schwer | ca. 50 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Unbekannter Fotograf: Ratifizierung des Versailler Vertrags im Spiegelsaal von Versailles am 28. Juni 1919 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Im Waffenstillstandsabkommen von Compiègne (ein Ort in der Nähe von Paris) gestand das deutsche Militär am 11. November 1918 seine Niederlage ein. Durch das Abkommen wurden die Kampfhandlungen des Erstens Weltkriegs eingestellt. Offiziell beendet war der Krieg aber erst nach Abschluss der sogenannten Pariser Vorortverträge, in denen die Bedingungen für die Friedensschlüsse mit den fünf Kriegsverlierern (Deutsches Reich, Österreich, Ungarn, Bulgarien und Osmanisches Reich) festgelegt wurden.  Im Schloss von ... weiterlesen ...

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Weimarer Republik | Modul 3 | Quellen untersuchen: Textquellen | Perspektiven | Friedensordnungen | ◻◻◻ schwer | ca. 50 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

Unbekannter Fotograf: Ratifizierung des Versailler Vertrags im Spiegelsaal von Versailles am 28. Juni 1919 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Im Waffenstillstandsabkommen von Compiègne (ein Ort in der Nähe von Paris) gestand das deutsche Militär am 11. November 1918 seine Niederlage ein. Durch das Abkommen wurden die Kampfhandlungen des Erstens Weltkriegs eingestellt. Offiziell beendet war der Krieg aber erst nach Abschluss der sogenannten Pariser Vorortverträge, in denen die Bedingungen für die Friedensschlüsse mit den fünf Kriegsverlierern (Deutsches Reich, Österreich, Ungarn, Bulgarien und Osmanisches Reich) festgelegt wurden. 

Im Schloss von Versailles berieten die Westmächte (einschließlich der USA), wie das Deutsche Reich für den Ersten Weltkrieg zur Verantwortung gezogen werden sollte. Während Frankreich, das am meisten unter dem Krieg zu leiden hatte (die meisten Kampfhandlungen fanden auf französischem Boden statt), Deutschland hart bestrafen wollte, zielten Amerikaner und Briten darauf, eine möglichst stabile Nachkriegsordnung zu schaffen und die Kriegsverlierer nicht zu sehr zu schwächen und zu demütigen. Der Versailler Vertrag war ein Kompromiss zwischen diesen beiden Positionen. Einerseits wurde das Deutsche Reich erheblich geschwächt, andererseits blieb es als Staat und europäische Großmacht bestehen.

Die Diskussion, ob der Vertrag angenommen werden sollte oder nicht, wurde in der deutschen Politik und Öffentlichkeit sehr kontrovers geführt. Reichsministerpräsident (so hieß das Amt des Reichskanzlers vor der Verabschiedung der Weimarer Verfassung) Philipp Scheidemann sagte im Mai 1919: „Wer kann als ehrlicher Mann, ich will gar nicht sagen als Deutscher, nur als ehrlicher vertragstreuer Mann, solche Bedingungen eingehen? Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in diese Fesseln legt?‘“ – und trat vor der Unterzeichnung von seinem Amt zurück. Am 23. 1919 Juni beschloss die Nationalversammlung dennoch dem Vertrag zuzustimmen. Am 28. Juni schließlich wurde er in Versailles von einer Delegation der Reichsregierung unterzeichnet.

In diesem Modul lernst du die Grundzüge des Versailler Vertrags und seine Beurteilung in den Augen wichtiger Politiker im Jahr 1919 kennen. War der Vertrag eine gelungene „Ordnung des Friedens“ – wie sie sich der britische Premierminister David Lloyd George (siehe Quelle 2) wünschte?

 

Bildnachweis Karte: Matthias Küch, Versailler Vertrag, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia)

 

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Video-Tipp

Du willst noch mehr über den Versailler Vertrag wissen? Dann kannst du das Video Endlich Frieden? auf der Seite von musstewissen Geschichte anschauen. Es dauert etwas mehr als 8 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

 

Stichworte zum Modul Versailler Vertrag | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Friedensvertrag von Versailles | Friedenordnung | Wilson | Lloyd George

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Quellen aus dem Jahr 1933 | „Bleibt abzuwarten was nun kommt!“ | https://segu-geschichte.de/quellen-1933/ Tue, 13 Oct 2015 11:12:43 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=7307 Nationalsozialismus | Modul 3 | Quellen untersuchen: Textquellen | Alltag | ◻◻ mittel | ca. 30 min Ausschnitt „Schaukasten 1933 – Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums“ auf den Seiten des Jüdischen Museum Berlin | Bild anklicken   Bevor du dieses Modul beginnst, solltest du das Modul Durchsetzung der NS-Diktatur 1933 bearbeitet haben!   Das Jüdische Museum in Berlin hat in einem Schaukasten 1933 – Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums verschiedene Quellen zusammengestellt, die zeigen, wie die Menschen die politischen Ereignisse 1933 erlebten und auf sie reagierten. In diesem Modul sollst du dir eine Quelle auswählen und genauer untersuchen.   Stichworte zum Modul „Bleibt abzuwarten was nun kommt!“ | Quellen 1933 | Nationalsozialismus | Geschichte | Geschichtsunterricht ... weiterlesen ...

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Nationalsozialismus | Modul 3 | Quellen untersuchen: Textquellen | Alltag | ◻◻ mittel | ca. 30 min

Quellen 1933Ausschnitt „Schaukasten 1933 – Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums“ auf den Seiten des Jüdischen Museum Berlin | Bild anklicken

 

Bevor du dieses Modul beginnst, solltest du das Modul Durchsetzung der NS-Diktatur 1933 bearbeitet haben!

 

Das Jüdische Museum in Berlin hat in einem Schaukasten 1933 – Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums verschiedene Quellen zusammengestellt, die zeigen, wie die Menschen die politischen Ereignisse 1933 erlebten und auf sie reagierten. In diesem Modul sollst du dir eine Quelle auswählen und genauer untersuchen.

 

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Stichworte zum Modul „Bleibt abzuwarten was nun kommt!“ | Quellen 1933 | Nationalsozialismus | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Textquellen | Briefe

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

Der Beitrag Quellen aus dem Jahr 1933 | „Bleibt abzuwarten was nun kommt!“ | erschien zuerst auf segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht.

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Spanische Eroberungen in Amerika | beraubt – entvölkert – verwüstet https://segu-geschichte.de/spanische-eroberung-amerika/ Thu, 10 Sep 2015 08:22:39 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5772 Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 4 | Quellen untersuchen: Textquellen | Geschichte(n) schreiben | Kolonialismus ◻◻◻ schwer | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Joos van Winghe: Hängen, Verbrennen und Verfolgung von Indios durch die Spanier, Illustration von Bartolomé de las Casas „Regionvm indicarum“, Kupferstich von 1552 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Nach der Entdeckung der „neuen Welt“ gründeten die Spanier nach und nach immer mehr Stützpunkte auf den karibischen Inseln. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts eroberten sie auch weite Teile des mittel- und südamerikanischen Festlandes. Dabei wurde die indigene Bevölkerung brutal vertrieben, ausgebeutet und ausgerottet. Von den vor 1492 nach Schätzungen 70 Millionen in Mittel- und Südamerika ... weiterlesen ...

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Zeitalter der europäischen Expansion | Modul 4 | Quellen untersuchen: Textquellen | Geschichte(n) schreiben | Kolonialismus ◻◻◻ schwer | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Bartolomé_de_las_Casas_Regionum_355385740_MG_8833_013-3.tifJoos van Winghe: Hängen, Verbrennen und Verfolgung von Indios durch die Spanier, Illustration von Bartolomé de las Casas „Regionvm indicarum“, Kupferstich von 1552 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Nach der Entdeckung der „neuen Welt“ gründeten die Spanier nach und nach immer mehr Stützpunkte auf den karibischen Inseln. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts eroberten sie auch weite Teile des mittel- und südamerikanischen Festlandes. Dabei wurde die indigene Bevölkerung brutal vertrieben, ausgebeutet und ausgerottet. Von den vor 1492 nach Schätzungen 70 Millionen in Mittel- und Südamerika lebenden Menschen kamen während der spanischen Eroberungen im 16. Jahrhundert (teils durch Kämpfe, vor allem aber durch eingeschleppte Krankheiten) vermutlich über 90 Prozent ums Leben. 

Über die Ausrottung der indigenen Bevölkerung durch die Spanier gibt es nur wenige Überlieferungen. Bekannt wurden im 16. Jahrhundert vor allem die Berichte von Bartolomé de Las Casas, einem spanischen Dominikanermönch, der selbst viele der spanischen Kolonien gesehen hatte und sowohl die brutale Behandlung der indigenen Menschen als auch deren Ausbeutung scharf verurteilte. In seinem „Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder“ (aus dem auch der Kupferstich oben stammt) von 1552 dokumentiert er die Brutalität der spanischen Eroberer:

Sie wetteten miteinander, wer von ihnen einen Menschen auf einen Schwertstreich mitten von einander hauen, ihm mit einer Pike den Kopf spalten, oder das Eingeweide aus dem Leib reißen könne. Neugeborene Geschöpfe rissen sie bei den Füßen von den Brüsten ihrer Mütter und schleuderten sie mit den Köpfen wider die Felsen. (…) Große und Edle brachten sie gewöhnlich folgendergestalt um: sie machten Roste von Stäben, die sie auf Gabeln legten, darauf banden sie die Unglücklichen fest, und machten ein gelindes Feuer darunter, bis sie nach und nach ein jämmerliches Geschrei erhoben, und unter unsäglichen Schmerzen den Geist aufgaben.

An anderer Stelle berichtete er über die Eroberungen des spanischen Gouverneurs Nuno des Guzman:

Nachdem nun alle diese ungerechten und satanischen Kriege nebst den dabei verübten Mordtaten vorüber waren, verbreitete er, wie gewöhnlich, die unerträglichste und abscheulichste Sklaverei über das ganze Land. Denn alle christlichen Barbaren, die sich in Indien befinden, behaupten, dies Recht über die dortigen Völker zu haben und es ausüben zu dürfen. Bei dieser Gelegenheit erlaubte er seinem eigenen Hofmeistern, so wie allen übrigen, den Indianern die schrecklichsten Qualen und Martern antun zu dürfen, damit sie Gold und Tribut von ihnen erpressten. Einer von seinen Haushofmeistern ließ eine Menge Indianer hängen, lebendig verbrennen, den Hunden vorwerfen, ihnen die Köpfe, Hände und Füße abhauen oder die Zungen ausreißen, da doch die guten Leute in Frieden lebten und er keine andere Ursache angeben konnte, als dass er sie in Schrecken setzen und sie zwingen wollte, sich ihm zu unterwerfen und Gold und Tribut zu bezahlen.

Zitiert nach: Hans Magnus Enzensberger (Hrsg.), Bartolomé de Las Casas: Kurzgefasster Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder, Frankfurt a. M. 1966, S. 11f., S. 62

Die verschiedenen (teils schon zuvor erschienenen) Schriften Las Casas‘ erregten große Aufmerksamkeit in der spanischen Öffentlichkeit. Der spanische König Karl V. wollte daraufhin klären lassen, ob die gewaltsame Unterwerfung und Versklavung der indigenen Bevölkerung in Amerika als rechtmäßig anzusehen sei oder nicht. In den Jahren 1550 und 1551 fand deshalb der Disput von Valladolid statt. Bartolomé de las Casas und Juan Ginés de Sepúlveda, der die Eroberungen rechtfertigte, stritten sich in vielen Anhörungen vor einer Jury, die über weitere Eroberungen und die Behandlung der indigenen Bevölkerung entscheiden sollte. In den Quellen unten findest du zwei Auszüge aus den Reden der beiden Kontrahenten.

Welche Behauptungen und Argumente spielten in dem Disput eine Rolle?

 

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Stichworte zum Modul Spanische Eroberungen in Amerika | Geschichtsunterricht | Unterricht | Kolumbus | Spanier | indigene Bevölkerung | Ausrottung | Ausbeutung | Conquista | Karl V. | Indios

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Völkermord an den Herero | „Sie müssen jetzt im Sandfeld untergehen“ https://segu-geschichte.de/voelkermord-herero/ Tue, 08 Sep 2015 12:15:59 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5505 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 10 | Verstehen und urteilen | Brutalität und Menschenrechtsverletzungen ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Überlebende Herero in der Wüste Omaheke in Deutsch-Südwestafrika, Foto vermutlich von 1907 | Bildnachweis (Public Domain, via Wikimedia): Bild anklicken   Auf dem Gebiet der 1884 gegründeten Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute: Namibia) lebten um 1900 nach Schätzungen höchstens 200.000 Menschen – dabei war die Kolonie flächenmäßig anderthalb mal so groß wie das Deutsche Reich. Die größte Gruppe der indigenen Bevölkerung waren die nach Schätzungen zwischen 50.000 und 80.000 Herero, die in den nur wenigen fruchtbaren Regionen des Landes lebten und dort Viehzucht betrieben. Seit Gründung der Kolonie waren tausende hauptsächlich deutsche Siedler ins Land gekommen. Sie vertrieben die Herero aus ihren ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 10 | Verstehen und urteilen | Brutalität und Menschenrechtsverletzungen ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

HereroÜberlebende Herero in der Wüste Omaheke in Deutsch-Südwestafrika, Foto vermutlich von 1907 | Bildnachweis (Public Domain, via Wikimedia): Bild anklicken

 

Auf dem Gebiet der 1884 gegründeten Kolonie Deutsch-Südwestafrika (heute: Namibia) lebten um 1900 nach Schätzungen höchstens 200.000 Menschen – dabei war die Kolonie flächenmäßig anderthalb mal so groß wie das Deutsche Reich. Die größte Gruppe der indigenen Bevölkerung waren die nach Schätzungen zwischen 50.000 und 80.000 Herero, die in den nur wenigen fruchtbaren Regionen des Landes lebten und dort Viehzucht betrieben. Seit Gründung der Kolonie waren tausende hauptsächlich deutsche Siedler ins Land gekommen. Sie vertrieben die Herero aus ihren angestammten Siedlungsgebieten – einerseits um selber Landwirtschaft zu betreiben, andererseits waren sie auf der Suche nach Kupfer und Diamanten.

1904 versuchten die entrechteten und unterdrückten Herero, sich gegen die Siedler zu wehren. Bei verschiedenen Überfällen wurden etwa 120 Siedler und Angehörige der Schutztruppen (so hießen die in den Kolonien stationierten deutschen Militäreinheiten) getötet. Der deutsche Generalstab in Berlin entsandte daraufhin tausende zusätzliche Soldaten nach Deutsch-Südwestafrika, um die dort bislang nur 700 Soldaten zählenden Schutztruppen zu verstärken. Lothar von Trotha wurde im Mai 1904 als neuer Oberbefehlshaber eingesetzt, der die Herero brutal bekämpfte. Am 11. August 1904 spitzte sich der Konflikt zu, als von Trotha und etwa 2000 Soldaten der Schutztruppen die Herero in der Schlacht am Waterberg angriffen. In chaotischen Kämpfen (um eine Vorstellung zu bekommen, kannst du dir hierzu Quelle 3 durchlesen) wurden hunderte Herero und 28 Soldaten der Schutztruppe getötet. Die überlebenden Herero flohen in der folgenden Nacht in die Sandwüste Omaheke. Von Trotha ordnete daraufhin an, den Herero die Rückkehr zu den Wasserquellen abzuschneiden und sie in die Wüste zurückzujagen. Es ist in der Forschung umstritten, wie viele Herero deshalb in der Wüste verdursteten. Nach Schätzungen überlebten zwischen 15.000 und 25.000 Herero die Ereignisse von 1904, vermutlich zwischen 35.000 und 65.000 von ihnen kamen ums Leben.

Die brutale Niederschlagung des damals sogenannten „Herero-Aufstandes“ wird von vielen Historikern heute als erster Völkermord im 20. Jahrhundert aufgefasst (zur Erklärung, was unter dem Begriff Völkermord zu verstehen ist, lies den Einführungstext zum Modul Streit um ein Wort: Völkermord). Weil die Bundesrepublik Deutschland (als Rechtsnachfolgerin des Kaiserreichs) die Tötung zehntausender  Herero (zudem vermutlich ebenfalls um die zehntausend Nama, ein Volksstamm im Norden der Kolonie, der sich kurz nach den Herero ebenfalls gegen die Siedler zu wehren begann) offiziell nicht als Völkermord anerkannt hat, gibt es bis heute politische Diskussionen und Streit wegen der Ereignisse von 1904.

 

Aufgaben

1 | Informiere dich auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung zunächst genauer über die Kolonie Deutsch-Südwestafrika und den Völkermord an den Herero.

 

2 | Öffne die Seite mit den Textquellen.

quellen

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Stichworte zum Modul Herero Völkermord | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Genozid | Lothar von Trotha | Deutsch-Südwestafrika

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Technischer Fortschritt? | Faszination und Schrecken https://segu-geschichte.de/fortschritt/ Tue, 08 Sep 2015 11:52:40 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5455 Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 3 | Quellen untersuchen: Textquellen | Gegenwartsbezug | Wandel und Umbrüche | ◻◻ mittel | ca. 30 min August Schöll: Die Eisenbahn als Bauernschreck, kolorierte Lithographie von 1858 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)   Das 19. Jahrhundert war eine Zeit rasanten technischen Fortschritts. Viele technische Erfindungen und Neuerungen machten die Industrialisierung erst möglich. Sie übten auf die Menschen teils Faszination, teils aber auch Furcht und Schrecken aus. In diesem Modul äußern sich drei Persönlichkeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zur Ausbreitung der Eisenbahn, zur Elektrifizierung und zur Umweltzerstörung. Lies dir zuerst die drei Quellen durch. Jeweils sechs Adjektive aus den Textquellen musst du im Lückentext richtig zuordnen (Probiere so ... weiterlesen ...

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Industrielle Revolution und soziale Frage | Modul 3 | Quellen untersuchen: Textquellen | Gegenwartsbezug | Wandel und Umbrüche | ◻◻ mittel | ca. 30 min

August Schöll: Die Eisenbahn als Bauernschreck, kolorierte Lithographie von 1858 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

Das 19. Jahrhundert war eine Zeit rasanten technischen Fortschritts. Viele technische Erfindungen und Neuerungen machten die Industrialisierung erst möglich. Sie übten auf die Menschen teils Faszination, teils aber auch Furcht und Schrecken aus. In diesem Modul äußern sich drei Persönlichkeiten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zur Ausbreitung der Eisenbahn, zur Elektrifizierung und zur Umweltzerstörung.

Lies dir zuerst die drei Quellen durch. Jeweils sechs Adjektive aus den Textquellen musst du im Lückentext richtig zuordnen (Probiere so lange, bis die Lösung stimmt).

 

Heinrich Heine über die Eisenbahn | 1843

1835 wurde die erste Eisenbahnstrecke in den deutschen Ländern zwischen Nürnberg und Fürth eröffnet. In den folgenden Jahren breitete sich das Schienennetz in Europa rasch aus. Das neue Transportmittel war damals der Straße (beziehungsweise den oft schlecht befestigten Wegen) deutlich überlegen. Menschen und Waren konnten jetzt viel schneller von einem Ort zum anderen gebracht werden.

Heinrich Heine

Heinrich Heine (1797-1856) war ein bekannter Schriftsteller und politisch engagierter Journalist im 19. Jahrhundert. Er lebte seit den 1830er Jahren im Exil in Paris. Er verfasste 1843 den Zeitungsartikel „Die Zeit rollt rasch vorwärts„, aus dem der folgende Textauszug stammt. | zitiert nach: Günter Bayer/Ulrich Troitzsch: Quellentexte zur Geschichte der Umwelt von der Antike bis heute, Göttingen/Zürich 1998, S. 240f. | Portrait Heinrich Heine: Public Domain

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Emil Rathenau über die Elektrifizierung | 1891

Strom aus der Steckdose ist für uns heute selbstverständlich. Die Elektrifizierung nahm im Deutschen Reich in den 1880er Jahren ihren Anfang. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde Deutschland flächendeckend elektrifiziert.

Emil-Rathenau

Der Unternehmer Emil Rathenau (1838-1913) war Gründer des Berliner Unternehmens AEG (Allgemeine Electricitäts-Gesellschaft). Anlässlich der Internationalen Electrotechnischen Ausstellung 1891 in Frankfurt hielt er eine Rede, aus der folgender Textauszug stammt. | zitiert nach: Peter Brandt, Preußen. Zur Sozialgeschichte eines Staates. Eine Darstellung in Quellen, Bd. 3, Reinbek 1981, S. 240 | Portrait Emil Rathenau: Public Domain

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Ludwig Klages über die Zerstörung der Umwelt | 1913

Als eine Folge der Industrialisierung beklagten viele Menschen die Zerstörung der Umwelt und Lebensräume. Auflagen für den Umweltschutz, wie wir sie heute kennen, gab es im 19. und frühen 20. Jahrhundert noch nicht. 

KlagesLudwig Klages (1872-1956) war Philosoph. Der folgende Auszug ist seiner Rede zum ersten Freideutschen Jugendtag 1913 auf dem Hohen Meißner entnommen. | zitiert nach: Günter Bayer/Ulrich Troitzsch: Quellentexte zur Geschichte der Umwelt von der Antike bis heute, Göttingen/Zürich 1998, S. 313-315 | Foto Ludwig Klages: Public Domain

 

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Stichworte zum Modul Technischer Fortschritt | Faszination und Schrecken | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Quiz | Industrialisierung | Eisenbahn | Heine | Elektrizität | Rathenau | Umweltverschmutzung | Klages

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„Versuchter Grenzdurchbruch“ https://segu-geschichte.de/versuchter-grenzdurchbruch/ Thu, 21 May 2015 10:30:15 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1067 Deutsche Demokratische Republik | Modul 6 | Quellen untersuchen: Stasi-Akte | Grenzen ◻◻◻ schwer | ca. 40 min „Übersichtsaufnahme des 1. Tatortabschnitts aus südlicher Richtung“, Foto vom 8. Dezember 1979 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Unterrichtsmaterial des BStU, S. 18): Bild anklicken Am 8. Dezember 1979 versuchten zwei 15-jährige Schüler aus Halle, den Grenzzaun an der deutsch-deutschen Grenze im Harz zu überqueren um nach Westdeutschland zu gelangen. Einer der beiden Schü­ler wurde bei dem Fluchtversuch erschossen. Weil die beiden „Grenzverletzer“ erstens unbewaffnete Jugend­liche waren, zweitens nach mehreren Warnschüssen bereits wieder in Richtung DDR zurück flohen und drit­tens der getötete Schüler in den Rücken getroffen wurde, versuchte die DDR-Führung den Vorfall, der auch international zu großem Aufsehen hätte führen können, mit ... weiterlesen ...

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Deutsche Demokratische Republik | Modul 6 | Quellen untersuchen: Stasi-Akte | Grenzen ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

Grenzzaun„Übersichtsaufnahme des 1. Tatortabschnitts aus südlicher Richtung“, Foto vom 8. Dezember 1979 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Unterrichtsmaterial des BStU, S. 18): Bild anklicken

Am 8. Dezember 1979 versuchten zwei 15-jährige Schüler aus Halle, den Grenzzaun an der deutsch-deutschen Grenze im Harz zu überqueren um nach Westdeutschland zu gelangen. Einer der beiden Schü­ler wurde bei dem Fluchtversuch erschossen. Weil die beiden „Grenzverletzer“ erstens unbewaffnete Jugend­liche waren, zweitens nach mehreren Warnschüssen bereits wieder in Richtung DDR zurück flohen und drit­tens der getötete Schüler in den Rücken getroffen wurde, versuchte die DDR-Führung den Vorfall, der auch international zu großem Aufsehen hätte führen können, mit Hilfe des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) zu verheimlichen.

Das MfS (umgangssprachlich oft „Stasi“ bezeichnet) leitete dafür verschiedene Maßnahmen ein. Die Stasi war der DDR-Geheimdienst, der die Bevölkerung der DDR in allen gesellschaftlichen Bereichen überwa­chen und einschüchtern sollte. Oppositionelle wurden vom MfS verfolgt und teils willkürlich inhaftiert. Insge­samt verfügte die Stasi in den 1980er Jahren über ca. 90 000 offizielle (d.h. festangestellte) Mitarbeiter, da­neben noch über 100 000 „IM“, das waren inoffizielle Mitarbeiter, die ihre Umgebung ausspionierten und Berichte darüber an die zahlreichen Stasi-Dienststellen weiterleiteten. Die Stasi häufte einen riesigen Bestand an Akten, Fotos und Abhörprotokollen an, die heute in Berlin bei der Behörde des BStU (Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik) eingesehen werden können.

Tipp 1 | Auf den Seiten des BStU findest du zahlreiche Informationen über die Stasi und aktuelle Berichte.

In diesem Modul sollst du dir die Stasi-Akte zum Vorfall vom 8. Dezember 1979 anschauen. Welche Methoden wandte die Stasi an, um die Menschen zu überwachen und einzuschüchtern?

Tipp 2 | Das Magazin „Der Spiegel“ hat 1995 einen Artikel unter der Überschrift Einfach umgemäht über den Vorfall vom 8. Dezember 1979 verfasst, in dem du weitere Informationen nachlesen kannst.

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Stichworte zum Modul Versuchter Grenzdurchbruch | DDR Deutsche Demokratische Republik | Deutsch-deutsche Grenze | Stasi | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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