Feindbilder und Propaganda – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Mon, 20 May 2019 18:25:40 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Feindbilder und Propaganda – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Napoleon herrscht über Europa https://segu-geschichte.de/napoleon-europa/ Mon, 23 Oct 2017 16:58:39 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=18057 Revolution 1848 | Modul 2 | Quellen untersuchen: Karikatur und Textquellen | Krieg und Herrschaft | ◻◻ mittel | ca. 40 min Johann Michael Voltz: „Bonaparts Stuffenjahre“, Karikatur aus dem Jahr 1814, Bildnachweis: Public Domain Napoleon (geboren 1769 auf Korsika, gestorben 1821 auf St. Helena) ist wohl die bekannteste historische Persönlichkeit der französischen Geschichte. Er gelangte nach dem Scheitern der Französischen Revolution an die Macht und stieg bald zum unangefochtenen Alleinherrscher auf. Unter Napoleon erlebte Frankreich große militärische Erfolge. Französische Truppen eroberten weite Teile Europas (siehe die Karte rechts). Ende 1812 scheiterte Napoleons Russlandfeldzug. Im Oktober 1813 wurden die französischen Truppen auch in der Völkerschlacht bei Leipzig besiegt. Napoleon verlor in Frankreich an Rückhalt und zog sich (wie auf der Karikatur oben zu sehen) zunächst auf ... weiterlesen ...

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Revolution 1848 | Modul 2 | Quellen untersuchen: Karikatur und Textquellen | Krieg und Herrschaft | ◻◻ mittel | ca. 40 min

Johann Michael Voltz: „Bonaparts Stuffenjahre“, Karikatur aus dem Jahr 1814, Bildnachweis: Public Domain

Ausdehnung Frankreichs (dunkelgrün) und Sattelitenstaaten (hellgrün) im Jahr 1812 | Bildnachweis (CC BY SA 3.0 Trajan117 ) Karte anklicken

Napoleon (geboren 1769 auf Korsika, gestorben 1821 auf St. Helena) ist wohl die bekannteste historische Persönlichkeit der französischen Geschichte. Er gelangte nach dem Scheitern der Französischen Revolution an die Macht und stieg bald zum unangefochtenen Alleinherrscher auf. Unter Napoleon erlebte Frankreich große militärische Erfolge. Französische Truppen eroberten weite Teile Europas (siehe die Karte rechts).

Ende 1812 scheiterte Napoleons Russlandfeldzug. Im Oktober 1813 wurden die französischen Truppen auch in der Völkerschlacht bei Leipzig besiegt. Napoleon verlor in Frankreich an Rückhalt und zog sich (wie auf der Karikatur oben zu sehen) zunächst auf die Insel Elba zurück. Wenige Monate später scheiterte auch sein letzter Versuch, in der Schlacht bei Waterloo seine Macht zurückzuerobern. Napoleon wurde 1815 auf die Insel St. Helena im Südatlantik verbannt, wo er 1821 starb. Inzwischen war die Staatenwelt in Europa auf dem Wiener Kongress neu geordnet worden. Russland, Preußen und Österreich konnten ihre Macht und ihren Einfluss ausbauen.

Die napoleonische Herrschaft wurde in den deutschen Ländern zwiespältig beurteilt. In vielen Ländern und Kleinstaaten wurden die französischen Truppen zunächst begrüßt. Die französischen Besatzer fassten die vielen Kleinstaaten in Rheinbund zusammen und modernisierten die Verwaltung und das Recht. Preußen war nach seiner Niederlage gegen Frankreich 1806 stark geschwächt. Deshalb wurden auch hier verschiedene Reformen nach französischem Vorbild durchgeführt, z.B. die Beendigung der Leibeigenschaften oder grundlegende Reformen in der Bildung und beim Militär. Auf der anderen Seite waren die französischen Besatzer zunehmend verhasst. Beides: die positive und die negative Sicht auf die Franzosen werden in diesem Modul jeweils anhand einer Textquelle deutlich gemacht.

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Video-Tipp

Du willst noch mehr über den Aufstieg und Fall von Napoleon wissen? Dann kannst du das Video Napoleon Bonaparte auf der Seite von musstewissen Geschichte anschauen. Es dauert knapp 10 Minuten. [externer Link: funk/ZDF]

Stichworte zum Modul Napoleon herrscht über Europa | Napoleon Bonaparte | Frankreich | Preußen | Preußische Reformen | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht |  19. Jahrhundert

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Vergiftete Sprache | Begriffe hinterfragen https://segu-geschichte.de/sprache/ Mon, 18 May 2015 14:51:16 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1045 Nationalsozialismus | Modul 7 | Verstehen und urteilen | Gegenwartsbezug | Sprache | ◻◻◻ schwer | ca. 30 min Ausschnitt: Brief Reinhard Heydrichs an Martin Luther vom 8. Januar 1942 Einladung zur Besprechung der „Endlösung der Judenfrage“ am 20. Januar 1942 in einer Villa am Wannsee in Berlin (später bezeichnet als Wannseekonferenz) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Wer sich mit der NS-Zeit beschäftigt, stößt häufig auf merkwürdig klingende Begriffe, die im nationalsozialistischen Sprachgebrauch und in der Propaganda eine wichtige Rolle spielten. Diese Begriffe werden heute gemieden. Sie gelten als „vergiftete Sprache“. Was zeichnet das Vokabular des Nationalsozialismus aus und was sind typische Merkmale der Worte und Begriffe?   Aufgaben Falls die Anwendung nicht reagiert ... weiterlesen ...

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Nationalsozialismus | Modul 7 | Verstehen und urteilen | Gegenwartsbezug | Sprache | ◻◻◻ schwer | ca. 30 min

EndlösungAusschnitt: Brief Reinhard Heydrichs an Martin Luther vom 8. Januar 1942 Einladung zur Besprechung der „Endlösung der Judenfrage“ am 20. Januar 1942 in einer Villa am Wannsee in Berlin (später bezeichnet als Wannseekonferenz) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Wer sich mit der NS-Zeit beschäftigt, stößt häufig auf merkwürdig klingende Begriffe, die im nationalsozialistischen Sprachgebrauch und in der Propaganda eine wichtige Rolle spielten. Diese Begriffe werden heute gemieden. Sie gelten als „vergiftete Sprache“. Was zeichnet das Vokabular des Nationalsozialismus aus und was sind typische Merkmale der Worte und Begriffe?

 

Aufgaben

Falls die Anwendung nicht reagiert oder zum Vergrößern hier klicken!

 

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Stichworte zum Modul Vergiftete Sprache | Nationalsozialismus | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Arbeitsblatt | Euphemismus | Begriffe | Nationalsozialistische Terminologie

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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NS-Ideologie | Aus einem Geschichtsbuch https://segu-geschichte.de/ns-ideologie/ Mon, 18 May 2015 14:41:52 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1047 Nationalsozialismus | Modul 8 | Quellen untersuchen: Schulbuch | Nationalsozialistische Ideologie | ◻◻◻ schwer | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Auszug aus einem Geschichtsschulbuch von 1941, Kapitel: „Die Begründung der völkischen Einheit“| Nachweis: Klagges, Dietrich (Hg.); Franke, Walter (Bearb.): Volk und Führer. Deutsche Geschichte für Schulen (Ausgabe Oberschulen und Gymnasien), Band: Klasse 5: Nun wieder Volk, Frankfurt am Main 1941, S. 230.   Bevor du dieses Modul bearbeitest, solltest du zuerst das Modul Vergiftete Sprache bearbeitet haben.   Geschichtsbücher (gemeint sind hier Schulbücher, mit denen im Schulfach Geschichte gelernt wird) waren bereits im 18. Jahrhundert verbreitet. Sie haben sich seither stark verändert und jede Zeit hatte ihre eigenen Geschichtsbücher. Heute wollen Geschichtsbücher dazu anregen, sich kritisch ... weiterlesen ...

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Nationalsozialismus | Modul 8 | Quellen untersuchen: Schulbuch | Nationalsozialistische Ideologie | ◻◻◻ schwer | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

GeschichtsbuchAuszug aus einem Geschichtsschulbuch von 1941, Kapitel: „Die Begründung der völkischen Einheit“| Nachweis: Klagges, Dietrich (Hg.); Franke, Walter (Bearb.): Volk und Führer. Deutsche Geschichte für Schulen (Ausgabe Oberschulen und Gymnasien), Band: Klasse 5: Nun wieder Volk, Frankfurt am Main 1941, S. 230.

 

Bevor du dieses Modul bearbeitest, solltest du zuerst das Modul Vergiftete Sprache bearbeitet haben.

 

Geschichtsbücher (gemeint sind hier Schulbücher, mit denen im Schulfach Geschichte gelernt wird) waren bereits im 18. Jahrhundert verbreitet. Sie haben sich seither stark verändert und jede Zeit hatte ihre eigenen Geschichtsbücher. Heute wollen Geschichtsbücher dazu anregen, sich kritisch mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Besonders in Diktaturen aber diente die Geschichte dazu, die herrschende Ideologie zu erklären und zu rechtfertigen. In diesem Modul lernst du, wo und wie sich die nationalsozialistische Ideologie im 1941 erschienenen Schulbuch „Volk und Führer“ die Ideologie des Nationalsozialismus wiederfindet.

Als Ideologie bezeichnet man die politischen Ideen und Vorstellungen einer Gruppe oder politischen Partei. Ideologien erwecken den Anschein, auf alle politischen und gesellschaftlichen Fragen eine pas­sende Antwort geben zu können. Dabei erheben sie einen absoluten Geltungsanspruch und dulden kei­ne anderen Meinungen. Im Mittelpunkt der Ideologie des Nationalsozialismus standen rassistische Vorstellungen, die Vorstel­lung von einer notwendigen Erweiterung des „Lebensraums“ sowie das Führerprinzip. Die NSDAP ver­suchte, diese Ideologie überall zu verbreiten. Um das Denken der Kinder und Jugendlichen zu beeinflussen, machte sie sich besonders die Schulen zunutze. Die Untersuchung eines Schulbuchs für das Fach Geschichte kann eine Antwort auf die Frage geben, wie die nationalso­zialistische Ideologie begründet wurde.

 

Aufgaben

1 | Lies dir die Auszüge aus dem Schulgeschichtsbuch von 1941 durch.

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Stichworte zum Modul Aus einem Geschichtsbuch NS-Ideologie | Nationalsozialismus | Antisemitismus | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Arbeitsblatt | Bildquelle | Quellen | Textquellen

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Kreuzzüge | „Live aus Jerusalem…“ https://segu-geschichte.de/kreuzzuege/ Mon, 18 May 2015 09:30:02 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=961 Herrschaft im Mittelalter | Modul 6 | Geschichte(n) schreiben | Krieg | Religion | ◻◻ mittel | ca. 40 min Unbekannter Maler: Belagerung und Eroberung von Jerusalem, Miniatur aus dem 13. Jh. | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Ende des 11. Jahrhunderts zogen Kreuzritter aus Mitteleuropa nach Jerusalem, um die Stadt zu er­obern. Stell dir vor, zwei Fernsehsender berichten „live“ aus Jerusalem über dieses wichtige Ereignis.   2 | Ein arabischer und ein europäischer Fernsehsender senden „live“ von der Belagerung Jerusalems. Die „Arabischen Nachrichten“ berichten aus Sicht der Muslime, „Europa TV“ aus Sicht der christlichen Kreuzritter. Beide Nachrichten sind gleich aufgebaut: Erst erfolgt die Meldung des Nachrichtensprechers (1), dann wirft der Reporter einen Blick zurück ... weiterlesen ...

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Herrschaft im Mittelalter | Modul 6 | Geschichte(n) schreiben | Krieg | Religion | ◻◻ mittel | ca. 40 min

1099 Belagerung JerusalemUnbekannter Maler: Belagerung und Eroberung von Jerusalem, Miniatur aus dem 13. Jh. | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Ende des 11. Jahrhunderts zogen Kreuzritter aus Mitteleuropa nach Jerusalem, um die Stadt zu er­obern. Stell dir vor, zwei Fernsehsender berichten „live“ aus Jerusalem über dieses wichtige Ereignis.

 

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2 | Ein arabischer und ein europäischer Fernsehsender senden „live“ von der Belagerung Jerusalems. Die „Arabischen Nachrichten“ berichten aus Sicht der Muslime, „Europa TV“ aus Sicht der christlichen Kreuzritter. Beide Nachrichten sind gleich aufgebaut: Erst erfolgt die Meldung des Nachrichtensprechers (1), dann wirft der Reporter einen Blick zurück in das Jahr 1095 (2). Schließlich haben es beide Sender geschafft, einen Kämpfer aus der Schlacht um Jerusalem für ein Interview zu gewinnen (3).

Um Informationen über die unterschiedliche Sichtweisen zu erhalten, lies dir die beiden Quellen von Ibn al-Athīr und Wilhelm von Tyrus durch. Sie sind sozusagen deine Informanten.

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Du kannst dir die Arbeitsblätter zu den beiden Nachrichtensendungen ausdrucken (gehe dafür ans Ende dieser Seite) und deine Texte mit der Hand eintragen – oder du schreibst sie in folgende Textfelder:

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Materialien | hier als pdf zum Ausdrucken

A | Arabischer Nachrichten vom 15. Juli 1099

Arabische Nachrichten

 

B | Europa TV vom 15. Juli 1099

Europa TV

 

Stichworte zum Modul Kreuzzüge Live aus Jerusalem | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Kreuzzug | Christen | Muslime | Multiperspektivität | Konflikte | Krieg | 1099

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Feindbilder | „Jeder Schuss ein Russ…“ https://segu-geschichte.de/feindbilder/ Tue, 12 May 2015 09:56:29 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=827 Erster Weltkrieg | Modul 3 | Quellen untersuchen: Bildpostkarten und Plakate | Gegenwartsbezug | Feindbilder und Propaganda | ◻◻ mittel | ca. 30 min „Jeder Schuß ein Russ“ | deutsche Bildpostkarte, versendet im September 1914 | Bildnachweis: mit freundlicher Genehmigung von bildpostkarten.uni-osnabrueck.de   Mit Postkarten oder Plakaten wurde im Ersten Weltkrieg Stimmung gegen die Feinde gemacht. In den verschiedenen am Krieg beteiligten Ländern verbreitete die staatliche Propaganda Feind-„Bilder“, die den Gegner verächtlich machen sollten. Neben Plakaten waren Postkarten dafür ein besonders wirkungsvolles Mittel, weil die Soldaten an der Front und ihre Angehörigen nur durch Feldpost in Kontakt stehen konnten. Im Ersten Weltkrieg wurden viele Millionen Feldpostbriefe und Postkarten verschickt. Wie funktionieren Feindbilder und welche Sprache und Bildmotive werden dafür benutzt? ... weiterlesen ...

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Erster Weltkrieg | Modul 3 | Quellen untersuchen: Bildpostkarten und Plakate | Gegenwartsbezug | Feindbilder und Propaganda | ◻◻ mittel | ca. 30 min

Feindbilder„Jeder Schuß ein Russ“ | deutsche Bildpostkarte, versendet im September 1914 | Bildnachweis: mit freundlicher Genehmigung von bildpostkarten.uni-osnabrueck.de

 

Mit Postkarten oder Plakaten wurde im Ersten Weltkrieg Stimmung gegen die Feinde gemacht. In den verschiedenen am Krieg beteiligten Ländern verbreitete die staatliche Propaganda Feind-„Bilder“, die den Gegner verächtlich machen sollten. Neben Plakaten waren Postkarten dafür ein besonders wirkungsvolles Mittel, weil die Soldaten an der Front und ihre Angehörigen nur durch Feldpost in Kontakt stehen konnten. Im Ersten Weltkrieg wurden viele Millionen Feldpostbriefe und Postkarten verschickt.

Wie funktionieren Feindbilder und welche Sprache und Bildmotive werden dafür benutzt?

 

Aufgaben

1 | Wähle aus den vier Feind-„Bildern“ eines aus und schau es dir genau an.

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Stichworte zum Modul Jeder Schuss ein Russ | Feindbilder | Erster Weltkrieg | Krieg | Propaganda | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Postkarte | Kriegspostkarte | Feldpost | Post

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Kriegsbegeisterung? | Augusterlebnis 1914 https://segu-geschichte.de/kriegsbegeisterung/ Tue, 12 May 2015 09:06:40 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=802 Erster Weltkrieg | Modul 2 | Quellen analysieren: Fotos und Zeitungsberichte | Perspektiven | Geschichte(n) schreiben ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Setze zu Beginn des Moduls über den Beginn des Ersten Weltkriegs das Foto richtig zusammen (im Vollbildmodus [Button unten rechts] kannst du mehr Details erkennen). Schau es dir dabei genau an. Oscar Tellgmann: Mobilmachung, Truppentransport mit der Bahn, Foto von August 1914 | eine ausführliche Analyse zum Foto hier | Bildnachweis: Tellgmann, Oscar, Bundesarchiv Bild 146-1994-022-19A, Mobilmachung, Truppentransport mit der Bahn, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia   Fotos vom Beginn des Ersten Weltkriegs zeigen häufig Soldaten, die begeistert in den Krieg ziehen. Im Zusammenhang mit der „Mobilmachung“ (die Soldaten werden für den Kriegseinsatz ... weiterlesen ...

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Erster Weltkrieg | Modul 2 | Quellen analysieren: Fotos und Zeitungsberichte | Perspektiven | Geschichte(n) schreiben ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

Setze zu Beginn des Moduls über den Beginn des Ersten Weltkriegs das Foto richtig zusammen (im Vollbildmodus [Button unten rechts] kannst du mehr Details erkennen). Schau es dir dabei genau an.

Oscar Tellgmann: Mobilmachung, Truppentransport mit der Bahn, Foto von August 1914 | eine ausführliche Analyse zum Foto hier | Bildnachweis: Tellgmann, Oscar, Bundesarchiv Bild 146-1994-022-19A, Mobilmachung, Truppentransport mit der Bahn, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia

 

Fotos vom Beginn des Ersten Weltkriegs zeigen häufig Soldaten, die begeistert in den Krieg ziehen. Im Zusammenhang mit der „Mobilmachung“ (die Soldaten werden für den Kriegseinsatz „eingezogen“) und dem Kriegseintritt des Deutschen Reichs am 1. August 1914 wird oft vom sogenannten „Augusterlebnis“ gesprochen. Der Begriff will ausdrücken, dass es in der deutschen Bevölkerung eine große Begeisterung für den Krieg gegeben habe.

Im Deutschen Reich wurden zu Beginn des Krieges knapp vier Millionen Männer einberufen und an die Fronten geschickt, das waren ca. 40 Prozent aller 20 bis 40 Jahre alten Männer. Unter ihnen waren etwa eine Million meist sehr junge Männer, die sich freiwillig für den Kriegseinsatz meldeten. Tatsächlich gab es also einen „kriegsbegeisterten“ Teil der Bevölkerung. Aber es gab auch andere Reaktionen auf den Kriegsbeginn. Wie reagierten die Menschen auf den Beginn der Krieges Anfang August 1914?

 

Aufgaben

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Stichworte zum Modul Kriegsbegeisterung | Beginn Erster Weltkrieg | Julikrise | Mobilmachung | Augusterlebnis |  Soldaten | Krieg | Propaganda | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Arbeitsblatt | Fotos | Zeitung | Bilder | Bildquellen | Textquelle | Quellen

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Karikaturen und Flugblätter https://segu-geschichte.de/karikaturen/ Tue, 12 May 2015 06:43:56 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=783 Reformation | Proteste und Kriege | Modul 3 | Quellen untersuchen: Karikaturen | Feindbilder | ◻ leicht | ca. 20 min Unter den zahlreichen Bildquellen aus der Zeit der Reformation finden sich auch viele Karikaturen, die als Flugblätter verteilt wurden und viele Menschen erreichten. Als Karikatur wird eine Zeichnung bezeichnet, die bewusst komisch und übertrieben ist. Im Unterschied zu einem Comic handelt es sich meist nur um ein Bild, auf dem eine Person oder gesellschaftliche Zustände kritisiert werden. Nicht nur die Protestanten benutzten Bilder und Karikaturen, um ihre Botschaften zu verbreiten. Auch die sogenannte Gegenreformation (gemeint ist die Reaktion der katholischen Kirche auf die Reformationsbewegung) brachte Karikaturen in Umlauf.    Karikatur 1 | Unbekannter Zeichner: Ego sum papa (Ich bin ... weiterlesen ...

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Reformation | Proteste und Kriege | Modul 3 | Quellen untersuchen: Karikaturen | Feindbilder | ◻ leicht | ca. 20 min

Unter den zahlreichen Bildquellen aus der Zeit der Reformation finden sich auch viele Karikaturen, die als Flugblätter verteilt wurden und viele Menschen erreichten. Als Karikatur wird eine Zeichnung bezeichnet, die bewusst komisch und übertrieben ist. Im Unterschied zu einem Comic handelt es sich meist nur um ein Bild, auf dem eine Person oder gesellschaftliche Zustände kritisiert werden.

Nicht nur die Protestanten benutzten Bilder und Karikaturen, um ihre Botschaften zu verbreiten. Auch die sogenannte Gegenreformation (gemeint ist die Reaktion der katholischen Kirche auf die Reformationsbewegung) brachte Karikaturen in Umlauf. 

 

Karikatur 1 | Unbekannter Zeichner: Ego sum papa (Ich bin der Papst), Karikatur von ca. 1500 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

Karikatur 2 | Eduard Schön: Luther – des Teufels Dudelsack, Karikatur von ca. 1530 | Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia)

 

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Stichworte zum Modul Fluglätter | Karikaturen | Buchdruck | Martin Luther | Papst | Reformation | Kriege | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Antisemitismus | „Der muss hinaus, hinaus!“ https://segu-geschichte.de/antisemitismus/ Mon, 11 May 2015 14:35:11 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=662 Kaiserreich und Imperialismus | Modul 7 | Quellen untersuchen: Text- und Bildquellen | Ausgrenzung und Verfolgung ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Textauszug aus einem Borkum-Reiseführer von 1897 | B. Huismann, Die Nordseeinsel Borkum einst und jetzt, Borkum 1897, S. 119.   Die Ausgrenzung und Verfolgung von Juden verbindet man in Deutschland meist mit der Zeit des Nationalsozialismus. Aber bereits im Kaiserreich wurden Juden diskriminiert. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Massentourismus. Die Menschen reisten damals allerdings selten in fremde Länder. Beliebte Reiseziele innerhalb des Deutschen Reiches waren die Seebäder an Nord- und Ostsee. Viele dieser Touristenziele warben offen damit, dass jüdische Gäste nicht willkommen seien. Wie äußerte sich die Ausgrenzung der Juden – ... weiterlesen ...

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Kaiserreich und Imperialismus | Modul 7 | Quellen untersuchen: Text- und Bildquellen | Ausgrenzung und Verfolgung ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

Antisemitismus BorkumTextauszug aus einem Borkum-Reiseführer von 1897 | B. Huismann, Die Nordseeinsel Borkum einst und jetzt, Borkum 1897, S. 119.

 

Die Ausgrenzung und Verfolgung von Juden verbindet man in Deutschland meist mit der Zeit des Nationalsozialismus. Aber bereits im Kaiserreich wurden Juden diskriminiert. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Massentourismus. Die Menschen reisten damals allerdings selten in fremde Länder. Beliebte Reiseziele innerhalb des Deutschen Reiches waren die Seebäder an Nord- und Ostsee. Viele dieser Touristenziele warben offen damit, dass jüdische Gäste nicht willkommen seien. Wie äußerte sich die Ausgrenzung der Juden – und welche Folgen hatte sie?

 

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Vertiefende Aufgaben | optional | Dauer: ca. 20 min

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Autorin dieses Moduls: Elisabeth Leng, Köln

Stichworte zum Modul Bäderantisemitismus | Kaiserreich | Borkum | Seebäder | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Tourismus | Antisemitismus | Juden

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Hermannsdenkmal | Video https://segu-geschichte.de/video-hermannsdenkmal/ Mon, 11 May 2015 12:09:05 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=624 Denkmäler untersuchen | Perspektive | Wandel | Dauer: ca. 30 min Hermannsdenkmal bei Detmold | Bildnachweis ( Dirk Vorderstraße, Hermannsdenkmal (Cheruskerfürst Arminius) (10585482424), CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons, via Wikimedia): Bild anklicken Das Hermanndenkmal bei Detmold wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Es erinnert aber an ein Ereignis, das damals bereits 1900 Jahre zurücklag: die Varusschlacht. Was es mit diesem Ereignis auf sich hat und warum die Menschen im 19. Jahrhundert die Erinnerung an „Hermann“ wach zu halten versuchten, erfährst du in diesem Video. Tipp In der Modulserie Denk Mal! Denkmäler untersuchen kannst du noch andere Denkmäler kennen lernen – zum Beispiel das  Völkerschlachtdenkmal in Leipzig oder das Holocaust-Mahnmal in Berlin.   Stichworte zum Modul Video: Hermannsdenkmal | Varusschlacht ... weiterlesen ...

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Denkmäler untersuchen | Perspektive | Wandel | Dauer: ca. 30 min

HermannsdenkmalHermannsdenkmal bei Detmold | Bildnachweis ( Dirk Vorderstraße, Hermannsdenkmal (Cheruskerfürst Arminius) (10585482424), CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons, via Wikimedia): Bild anklicken

Das Hermanndenkmal bei Detmold wurde im 19. Jahrhundert erbaut. Es erinnert aber an ein Ereignis, das damals bereits 1900 Jahre zurücklag: die Varusschlacht. Was es mit diesem Ereignis auf sich hat und warum die Menschen im 19. Jahrhundert die Erinnerung an „Hermann“ wach zu halten versuchten, erfährst du in diesem Video.

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Quer denken

Tipp

In der Modulserie Denk Mal! Denkmäler untersuchen kannst du noch andere Denkmäler kennen lernen – zum Beispiel das  Völkerschlachtdenkmal in Leipzig oder das Holocaust-Mahnmal in Berlin.

 

Stichworte zum Modul Video: Hermannsdenkmal | Varusschlacht | Nationalismus | Nationalbewegung | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Denkmal | Nationalismus

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Dolchstoßlegende | „Im Felde unbesiegt“? | Video https://segu-geschichte.de/dolchstosslegende-video/ Mon, 11 May 2015 12:01:32 +0000 http://segu-blog.de/?page_id=617 Weimarer Republik | Modul 2 | Wissen | Verstehen und Urteilen | Revolution 1918 | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Unbekannter Zeichner: „Deutsche, denkt daran!“, Karikatur von ca. 1923 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Die Jahre 1918 und 1919 markieren zwei wichtige Wendepunkte der Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Erstens hatte das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verloren und verpflichtete sich im 1919 ausgehandelten Versailler Friedensvertrag, die Schuld am Ersten Weltkrieg anzuerkennen und umfangreiche Wiedergutmachungen zu leisten. Zweitens beendete die Novemberrevolution 1918 die Monarchie im Deutschen Reich und Kaiser Wilhelm II. musste am 9. November 1918 „abdanken“ (heute würde man eher sagen: „zurücktreten“). Am selben Tag wurde (sogar gleich zweimal!) die Republik ausgerufen ... weiterlesen ...

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Weimarer Republik | Modul 2 | Wissen | Verstehen und Urteilen | Revolution 1918 | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

Dolchstoßlegende KarikaturUnbekannter Zeichner: „Deutsche, denkt daran!“, Karikatur von ca. 1923 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Die Jahre 1918 und 1919 markieren zwei wichtige Wendepunkte der Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Erstens hatte das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verloren und verpflichtete sich im 1919 ausgehandelten Versailler Friedensvertrag, die Schuld am Ersten Weltkrieg anzuerkennen und umfangreiche Wiedergutmachungen zu leisten. Zweitens beendete die Novemberrevolution 1918 die Monarchie im Deutschen Reich und Kaiser Wilhelm II. musste am 9. November 1918 „abdanken“ (heute würde man eher sagen: „zurücktreten“). Am selben Tag wurde (sogar gleich zweimal!) die Republik ausgerufen – er gilt als Geburtsstunde der Weimarer Republik.

Die Republik hatte starke politische Feinde sowohl von links als auch von rechts. Die politische Rechte wollte die Niederlage der deutschen Truppen im Ersten Weltkrieg nicht anerkennen und behauptete, die Soldaten seien im Herbst 1918 „Im Felde unbesiegt“ geblieben. Der eigentliche Grund für die Niederlage seien die Aufstände und die Revolution der „Novemberverbrecher“ gewesen, die der deutschen Front „in den Rücken gefallen“ und sie „hinterrücks erdolcht“ habe. Diese in der Weimarer Republik häufig geäußerte Behauptung wird von der Geschichtswissenschaft als „Dolchstoßlegende“ bezeichnet.

Um die Anfänge der Weimarer Republik und die Dolchstoßlegende und ihre Hintergründe besser zu verstehen, werden in folgendem Video in sieben kurzen Kapiteln verschiedene Aspekte der Jahre vor und nach Ende des Ersten Weltkrieges genauer beleuchtet.

 

 

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Stichworte zum Modul Im Felde unbesiegt | Dolchstoßlegende | Hindenburg | Novemberrevolution | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Revolution 1918

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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