Rechte und Menschenrechte – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de Wed, 23 Jan 2019 08:26:01 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.2 https://segu-geschichte.de/wp-content/uploads/2017/09/cropped-segugeschichtelogo2-32x32.jpg Rechte und Menschenrechte – segu | Lernplattform für offenen Geschichtsunterricht https://segu-geschichte.de 32 32 Völkermord an den Armeniern | Streit um ein Wort https://segu-geschichte.de/voelkermord/ Wed, 16 Nov 2016 09:38:50 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=3675 Erster Weltkrieg | Modul 9 | Verstehen und Urteilen | Streit um Geschichte | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Tsitsernakaberd | Denkmal an den Armenier-Genozid, Foto 2015 | Vergrößerte Bildansicht und Bildnachweis (Soghomon Matevosyan, Tsitsernakaberd 102, CC BY-SA 4.0, Wikimedia): Bild anklicken   Das 20. Jahrhundert war geprägt durch zahlreiche gewaltsame Ereignisse. Nicht nur die beiden Weltkriege forderten viele Millionen Tote. Übersteigerter Nationalismus und rassistische Ideologien führten seit Beginn des Jahrhunderts zur Auslöschung von Menschengruppen nur aufgrund ihrer nationalen oder ethnischen Herkunft oder ihrer Religion, die auf Anordnung der Regierung eines Staates systematisch ermordet wurden. Das bekannteste Beispiel ist der Holocaust an den europäischen Juden in den Jahren 1941 bis 1945. Andere Beispiele solcher systematischen Massentötungen sind die Deportationen und ... weiterlesen ...

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Erster Weltkrieg | Modul 9 | Verstehen und Urteilen | Streit um Geschichte | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

Armenier GenozidTsitsernakaberd | Denkmal an den Armenier-Genozid, Foto 2015 | Vergrößerte Bildansicht und Bildnachweis (Soghomon Matevosyan, Tsitsernakaberd 102, CC BY-SA 4.0, Wikimedia): Bild anklicken

 

Das 20. Jahrhundert war geprägt durch zahlreiche gewaltsame Ereignisse. Nicht nur die beiden Weltkriege forderten viele Millionen Tote. Übersteigerter Nationalismus und rassistische Ideologien führten seit Beginn des Jahrhunderts zur Auslöschung von Menschengruppen nur aufgrund ihrer nationalen oder ethnischen Herkunft oder ihrer Religion, die auf Anordnung der Regierung eines Staates systematisch ermordet wurden. Das bekannteste Beispiel ist der Holocaust an den europäischen Juden in den Jahren 1941 bis 1945. Andere Beispiele solcher systematischen Massentötungen sind die Deportationen und Massentötung der Armenier im Osmanischen Reich 1915/16, die „Killing Fields“ der Roten Khmer in Kambodscha 1975 bis 1979 oder die Ermordung Tutsi in Ruanda 1994.

Darüber, ob solche Ereignisse auch als Völkermord (oder Genozid) bezeichnet werden, gibt es häufig Streit. Während der Holocaust (von wenigen Holocaust-Leugnern abgesehen) oder die Ermordung der Tutsi in Ruanda als Völkermorde bezeichnet werden und anerkannt sind, gibt es bis heute intensive Debatten darüber, ob die Deportationen und Massentötung der Armenier (und auch der Assyrer und Aramäer) während des Ersten Weltkriegs Völkermord genannt werden soll oder nicht. Eine Massentötung als Völkermord zu bezeichnen, ist nicht nur eine moralische Frage oder eine historische Interpretation. Unter dem Eindruck des Holocausts verabschiedete die UNO 1948 die Convention on the Prevention and Punishment of the Crime of Genocide. Die UNO, das Europäische Parlament und viele Staaten haben die die Ereignisse von 1915/16 auf Grundlage der UN-Konvention rückwirkend als Völkermord anerkannt. Erfolgt eine solche Anerkennung, ergeben sich für die Täter bzw. Täterstaaten immer auch rechtliche Konsequenzen: Sie können vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt werden oder müssen Entschädigungen an die Opfer zahlen. Deshalb gibt es Personen, Staatsregierungen oder Institutionen, die es strikt ablehnen, die Ereignisse von 1915/16 als Völkermord zu bezeichnen und anzuerkennen. Auch die Bundesrepublik Deutschland hat eine offizielle Anerkennung lange abgelehnt. Im Juni 2016 hat der Bundestag in einer Resolution den Begriff „Völkermord“ offiziell verwendet – die Bundesregierung allerdings vermeidet den Begriff bis heute.

Im April 2015 jährte sich der Beginn der Deportationen und der Massentötung der Armenier zum 100. Mal. Anlässlich des Jahrestages gab es zahlreiche Gedenkfeiern. Viele Politiker und andere Persönlichkeiten haben sich zu den Ereignissen geäußert. In den Berichten über die Gedenkfeiern und Reden spielte eine Frage immer eine besondere Rolle: Wird vom Völkermord gesprochen oder nicht? In diesem Modul sollst du herausfinden, warum Ereignisse der Vergangenheit bis in die Gegenwart hinein Streit auslösen können.

 

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Stichworte zum Modul Streit um ein Wort Völkermord | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Armenier | Genozid an den Armeniern | Gauck | Erdogan | Franziskus | Steinmeier

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Vereinte Nationen | „Unmöglichster Job der Erde“? https://segu-geschichte.de/vereinte-nationen/ Mon, 14 Nov 2016 07:30:51 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=15759 Bipolare Welt und Kalter Krieg | Modul 6 | Verstehen und Urteilen | Menschenrechte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min 1951 fertig gestelltes Hauptquartier der Vereinten Nationen (United Nations Organizations) in New York, Foto von 2014 | Bildnachweis: (Neptuul, United Nations Headquarters in New York City, view from Roosevelt Island, CC BY-SA 3.0, Wikimedia): Bild anklicken   Noch während des Zweiten Weltkriegs berieten die USA, Großbritannien, die Sowjetunion, China und einige andere Staaten über die Gründung einer Organisation, die in Zukunft den Weltfrieden sichern könnte. Das Ergebnis dieser Beratungen war die Charta der Vereinten Nationen (VN; engl. United Nations (Organization), UN oder UNO). Sie wurde auf der Konferenz von San Francisco im Juni ... weiterlesen ...

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Bipolare Welt und Kalter Krieg | Modul 6 | Verstehen und Urteilen | Menschenrechte | ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

1951 fertig gestelltes Hauptquartier der Vereinten Nationen (United Nations Organizations) in New York, Foto von 2014 | Bildnachweis: (Neptuul, United Nations Headquarters in New York City, view from Roosevelt Island, CC BY-SA 3.0, Wikimedia): Bild anklicken

 

Noch während des Zweiten Weltkriegs berieten die USA, Großbritannien, die Sowjetunion, China und einige andere Staaten über die Gründung einer Organisation, die in Zukunft den Weltfrieden sichern könnte. Das Ergebnis dieser Beratungen war die Charta der Vereinten Nationen (VN; engl. United Nations (Organization), UN oder UNO). Sie wurde auf der Konferenz von San Francisco im Juni 1945 von 50 Staaten beschlossen (Polen unterzeichnete kurze Zeit später und wird heute mit zu den Gründungsmitgliedern gezählt). Später traten immer mehr Staaten der UNO bei – seit dem Beitritt des Südsudans 2011 zählt sie 193 Mitglieder.

Dennoch standen und stehen die Vereinten Nationen immer wieder in der Kritik – zurzeit beispielsweise im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Syrien, der seit 2011 andauert. Die UNO hat  es bislang nicht geschafft, diesen bewaffneten Konflikt zu entschärfen – so wie sie auch andere Konflikte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht lösen konnte. Welche Ziele haben sich die Vereinten Nationen selbst gesetzt, und warum fällt es so schwer, diese zu erreichen? Um diese Frage zu beantworten, muss man auch die Organe der UNO kennen – insbesondere den Sicherheitsrat, der über Sanktionen und militärische Einsätze zur Sicherung des Friedens entscheidet.

 

Aufgaben

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Stichworte zum Modul Vereinte Nationen | UN | UNO | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Kaiser oder Präsident? https://segu-geschichte.de/kaiser/ Tue, 21 Jun 2016 06:44:15 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=12872 Revolution 1848| Modul 11 | Quellen untersuchen: Parlamentsreden | Verstehen und Urteilen | Herrschaft | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Unbekannter Zeichner: Nationalversammlung in der Paulskirche, Lithographie von 1848 oder 1849 | Bildnachweis (Public Domain, via Wikimedia): Bild anklicken   Am 28. März 1849 – also zehn Monate nach Beginn der Parlamentsarbeit – verabschiedete die Nationalversammlung endlich eine Verfassung. Über die 197 Paragraphen des Verfassungstextes wurde in langen Verhandlungen gestritten. Wichtige Fragen waren dabei die zukünftige Staatsform oder die klein- oder großdeutsche Lösung. Damit war gemeint, ob Österreich Teil des neu zu gründenden Deutschen Reiches werden soll (großdeutsche Lösung) oder nicht (kleindeutsche Lösung). Außerdem enthält die Verfassung 14 Artikel mit Grundrechten, der später auch zum Vorbild der Verfassung der ... weiterlesen ...

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Revolution 1848| Modul 11 | Quellen untersuchen: Parlamentsreden | Verstehen und Urteilen | Herrschaft | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

Unbekannter Zeichner: Nationalversammlung in der Paulskirche, Lithographie von 1848 oder 1849 | Bildnachweis (Public Domain, via Wikimedia): Bild anklicken

 

Am 28. März 1849 – also zehn Monate nach Beginn der Parlamentsarbeit – verabschiedete die Nationalversammlung endlich eine Verfassung. Über die 197 Paragraphen des Verfassungstextes wurde in langen Verhandlungen gestritten. Wichtige Fragen waren dabei die zukünftige Staatsform oder die klein- oder großdeutsche Lösung. Damit war gemeint, ob Österreich Teil des neu zu gründenden Deutschen Reiches werden soll (großdeutsche Lösung) oder nicht (kleindeutsche Lösung). Außerdem enthält die Verfassung 14 Artikel mit Grundrechten, der später auch zum Vorbild der Verfassung der Weimarer Republik und des Grundgesetztes werden sollte.

In der Verfassung heißt es in Abschnitt III, Artikel 1: 

§ 68. Die Würde des Reichsoberhauptes wird einem der regierenden deutschen Fürsten übertragen.

§ 69. Diese Würde ist erblich im Hause des Fürsten, dem sie übertragen worden. Sie vererbt im Mannsstamme nach dem Rechte der Erstgeburt.

§ 70. Das Reichsoberhaupt führt den Titel: Kaiser der Deutschen.

Dass dem Staat ein Kaiser vorstehen soll, war in der Nationalversammlung nicht unumstritten. In diesem Modul lernst du einige Auszüge aus Reden von Abgeordneten der Paulskirche kennen, die unterschiedliche Meinungen hierzu vertraten.

 

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Stichworte zum Modul Kaiser oder Präsident | Revolution 1848 1849 | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Herrschaft | Preußen | Paulskirche | Nationalversammlung

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Bellum iustum – gerechter Krieg? https://segu-geschichte.de/gerechter-krieg-urteile/ Wed, 02 Dec 2015 14:26:16 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=7620 Römische Antike | Modul 6 | Quellen und Deutungen von Historikern vergleichen | Verstehen und Urteilen | Krieg ◻◻◻ schwer | ca. 40 min Die Statue Gaius Julius Caesar entstand erst im 1. Jahrhundert n. Chr., also einige Jahrzehnte nach Caesars Tod | Foto von 2012 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Achtung! | Bevor du dieses Modul anfängst, solltest du das Modul Caesars Krieg gegen die Helvetier bearbeitet haben.   Im vorherigen Modul hast du erfahren, wie Caesar seinen Krieg gegen die Helvetier rechtfertigte. Im Laufe der sich anschließenden Gallischen Kriegen (59 bis 51 v. Chr.) konnte Caesar das Herrschaftsgebiet der Römer enorm erweitern. Seine Kriegsführung gegen die Stämme in Gallien (in etwa das ... weiterlesen ...

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Römische Antike | Modul 6 | Quellen und Deutungen von Historikern vergleichen | Verstehen und Urteilen | Krieg ◻◻◻ schwer | ca. 40 min

CaesarDie Statue Gaius Julius Caesar entstand erst im 1. Jahrhundert n. Chr., also einige Jahrzehnte nach Caesars Tod | Foto von 2012 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Achtung! | Bevor du dieses Modul anfängst, solltest du das Modul Caesars Krieg gegen die Helvetier bearbeitet haben.

 

Im vorherigen Modul hast du erfahren, wie Caesar seinen Krieg gegen die Helvetier rechtfertigte. Im Laufe der sich anschließenden Gallischen Kriegen (59 bis 51 v. Chr.) konnte Caesar das Herrschaftsgebiet der Römer enorm erweitern. Seine Kriegsführung gegen die Stämme in Gallien (in etwa das heutige Frankreich) war brutal und rücksichtslos. Bereits einige römische Geschichtsschreiber berichteten über Caesars Krieg und bezifferten die dabei getöteten Menschen auf über eine Million. Allerdings muss man vorsichtig sein, denn in Texten aus der römischen Antike wurde – gerade was Zahlenangaben betrifft – gerne übertrieben.

In diesem Modul lernst du erstens, wie die römischen Geschichtsschreiber Plutarch, Plinius und Sueton über den Gallischen Krieg urteilten. Alle drei lebten im 1. Jahrhundert n. Chr. und verfassten ihre Texte erst viele Jahrzehnte nach Caesars Tod. Historiker aus heutiger Zeit hingegen urteilen ganz anders über Caesar. Dass sich die Urteile unterscheiden, liegt vor allem daran, dass sich die Meinung darüber, ob und zu welchen Zweck es erlaubt ist, Kriege zu führen, seit der römischen Antike bis heute stark verändert hat. Die Römer hatten eine bestimmte Vorstellung darüber, was ein bellum iustum (ein gerechter Krieg) ist.

 

Aufgaben

1 | a) Gehe auf die Seite zu den Urteilen römischer Geschichtsschreiber und lies dir drei Texte aufmerksam durch. Trage die fehlenden Begriffe in die Lücken ein.

Geschichtsschreiber

Um zu den Textauszügen zu gelangen, klicke auf das Bild. Am besten öffnest du sie in einem neuen Fenster und wechselst während der Bearbeitung zwischen beiden Fenstern.

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2 | a) Gehe anschließend auf die Seite zu den Urteilen heutiger Historiker und lies dir drei Texte aufmerksam durch und bearbeite auch hier die Lückentexte.

Historiker

Um zu den Textauszügen zu gelangen, klicke auf das Bild. Am besten öffnest du sie in einem neuen Fenster und wechselst während der Bearbeitung zwischen beiden Fenstern.

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Autorin dieses Moduls: Elisabeth Leng, Köln

Stichworte zum Modul Bellum iustum – gerechter Krieg? | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | De bello gallico | Über den Gallischen Krieg | Gaius Iulius Julius Caesar | Gaius Tullius Cicero | UN Charta | Kriegsrecht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland https://segu-geschichte.de/grundgesetz/ Tue, 08 Sep 2015 13:31:26 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=5337 Bundesrepublik Deutschland | Modul 3 | Verstehen und urteilen | Demokratie | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Grundgesetz, Ausgabe der an alle Abgeordneten des Parlamentarischen Rates übergebenen Erstfassung vom 23. Mai 1949 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikipedia): Bild anklicken   Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist das Grundgesetz, das am 23. Mai 1949 in Kraft trat. Im Herbst 1948 war der Parlamentarische Rat von den drei westlichen Besatzungsmächten eingesetzt worden, um für Westdeutschland eine Verfassung zu beschließen. Die 65 Abgeordneten des Parlamentarischen Rates (darunter vier Frauen) erarbeiteten eine Verfassung, die einige Schwächen der Weimarer Reichsverfassung beheben sollte. Großen Wert wurde darauf gelegt, dass die Grundrechte (Artikel 1 bis 19) am ... weiterlesen ...

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Bundesrepublik Deutschland | Modul 3 | Verstehen und urteilen | Demokratie | ◻◻ mittel | ca. 20 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

Grundgesetz_1949Grundgesetz, Ausgabe der an alle Abgeordneten des Parlamentarischen Rates übergebenen Erstfassung vom 23. Mai 1949 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikipedia): Bild anklicken

 

Die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist das Grundgesetz, das am 23. Mai 1949 in Kraft trat. Im Herbst 1948 war der Parlamentarische Rat von den drei westlichen Besatzungsmächten eingesetzt worden, um für Westdeutschland eine Verfassung zu beschließen. Die 65 Abgeordneten des Parlamentarischen Rates (darunter vier Frauen) erarbeiteten eine Verfassung, die einige Schwächen der Weimarer Reichsverfassung beheben sollte. Großen Wert wurde darauf gelegt, dass die Grundrechte (Artikel 1 bis 19) am Anfang der Verfassung stehen. Artikel 1 („Die Würde des Menschen ist unantastbar“) darf gar nicht, die übrigen Grundrechte dürfen nur unter besonderen Bedingungen außer Kraft gesetzt werden. Die Stellung der wichtigen Verfassungsorgane – erstens des Bundestages, zweitens des Bundesrates, drittens des Bundespräsidenten sowie viertens des Bundeskanzlers und der Bundesregierung – wurde gegenüber der Weimarer Verfassung verändert.

In diesem Modul lernst du Grundzüge der Legislative (Gesetzgebung) und Exekutive (Ausführende Gewalt), wie sie im Grundgesetz festgelegt wurden, kennen.

 

Aufgaben

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Stichworte zum Modul Grundgesetz GG | BRD Bundesrepublik Deutschland | Verfassung | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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„A more perfect union“ ? https://segu-geschichte.de/a-more-perfect-union/ Wed, 20 May 2015 09:16:38 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1011 American History | Modul 10 | Schaubild | Demokratie | ◻◻ mittel | ca. 30 min American Constitution, 1787: “We the People of the United States, in Order to form a more perfect Union, establish Justice, insure domestic Tranquility, provide for the common defence, promote the general Welfare, and secure the Blessings of Liberty to ourselves and our Posterity, do ordain and establish this Constitution for the United States of America.” Faksimile der Amerikanischen Verfassung von 1789 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken    Vokabelliste   After the Revolutionary War, the confederation of the former Thirteen Colonies was about to fall apart. In 1787, representatives of the former colonies met in Philadelphia to address problems in ... weiterlesen ...

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American History | Modul 10 | Schaubild | Demokratie | ◻◻ mittel | ca. 30 min

A more perfect unionConstitutionAmerican Constitution, 1787: “We the People of the United States, in Order to form a more perfect Union, establish Justice, insure domestic Tranquility, provide for the common defence, promote the general Welfare, and secure the Blessings of Liberty to ourselves and our Posterity, do ordain and establish this Constitution for the United States of America.” Faksimile der Amerikanischen Verfassung von 1789 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

 Vokabelliste

 

After the Revolutionary War, the confederation of the former Thirteen Colonies was about to fall apart. In 1787, representatives of the former colonies met in Philadelphia to address problems in governing the United States of America and to work out a constitution. The American Constitution went into effect two years later, on March 4, 1789. Only 27 amendments have been added since then. These days it is the shortest written constitution in force.

How are the United States governed according to the constitution?   

 

 

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Stichworte zum Modul „A more perfect union“ ?| Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Amrican History | USA| Constitution | Amerikanische Verfasusng

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Menschenrechte | „Libres et égaux“ https://segu-geschichte.de/menschenrechte/ Wed, 20 May 2015 08:24:05 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=1017 Französische Revolution | Modul 4 | Verstehen und Urteilen | Rechte und Menschenrechte | ◻◻ mittel | ca. 20 min Déclaration des droits de l’homme et du citoyen (Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte), Bild von 1789 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   „Les hommes naissent et demeurent libres et égaux en droits.“ – „Die Menschen sind und bleiben von Geburt frei und gleich an Rechten.“ So lautet Artikel 1 der „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ vom 26. August 1789. Welche Rechte wurden in der Erklärung festgeschrieben, und was bedeuteten sie für die Menschen?   Aufgaben 1 | a) Lies dir den Auszug aus der Übersetzung der Erklärung der Menschenrechte (zitiert nach: verfassungen.eu) vom 26. August 1789 ... weiterlesen ...

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Französische Revolution | Modul 4 | Verstehen und Urteilen | Rechte und Menschenrechte | ◻◻ mittel | ca. 20 min

MenschenrechteDéclaration des droits de l’homme et du citoyen (Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte), Bild von 1789 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

„Les hommes naissent et demeurent libres et égaux en droits.“ – „Die Menschen sind und bleiben von Geburt frei und gleich an Rechten.“ So lautet Artikel 1 der „Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte“ vom 26. August 1789. Welche Rechte wurden in der Erklärung festgeschrieben, und was bedeuteten sie für die Menschen?

 

Aufgaben

1 | a) Lies dir den Auszug aus der Übersetzung der Erklärung der Menschenrechte (zitiert nach: verfassungen.eu) vom 26. August 1789 aufmerksam durch.

Die Nationalversammlung [erklärt] in Gegenwart und unter dem Schutze des Allerhöchsten folgende Menschen- und Bürgerrechte:

Artikel 1 | Die Menschen sind und bleiben von Geburt frei und gleich an Rechten. Soziale Unterschiede dürfen nur im gemeinen Nutzen begründet sein.

Artikel 2 | Das Ziel jeder politischen Vereinigung ist die Erhaltung der natürlichen und unveräußerlichen Menschenrechte. Diese Rechte sind Freiheit, Eigentum, Sicherheit und Widerstand gegen Unterdrückung.

Artikel 3 | Der Ursprung jeder Souveränität ruht letztlich in der Nation. Keine Körperschaften, kein Individuum können eine Gewalt ausüben, die nicht ausdrücklich von ihr ausgeht.

Artikel 4 | Die Freiheit besteht darin, alles tun zu können, was einem anderen nicht schadet. So hat die Ausübung der natürlichen Rechte eines jeden Menschen nur die Grenzen, die den anderen Gliedern der Gesellschaft den Genuß der gleichen Rechte sichern. Diese Grenzen können allein durch Gesetz festgelegt werden. (…)

Artikel 6 | Das Gesetz ist der Ausdruck des allgemeinen Willens. Alle Bürger haben das Recht, persönlich oder durch ihre Vertreter an seiner Formung mitzuwirken. Es soll für alle gleich sein, mag es beschützen, mag es bestrafen. Da alle Bürger in seinen Augen gleich sind, sind sie gleicherweise zu allen Würden, Stellungen und Beamtungen nach ihrer Fähigkeit zugelassen ohne einen anderen Unterschied als den ihrer Tugenden und ihrer Talente.

Artikel 7 | Jeder Mensch kann nur in den durch das Gesetz bestimmten Fällen und in den Formen, die es vorschreibt, angeklagt, verhaftet und gefangengehalten werden. Diejenigen, die willkürliche Befehle betreiben, ausfertigen, ausführen oder ausführen lassen, sollen bestraft werden. Doch jeder Bürger, der auf Grund des Gesetzes vorgeladen oder ergriffen wird, muß sofort gehorchen. Er macht sich durch Widerstand strafbar. (…)

Artikel 10 | Niemand soll wegen seiner Meinungen, selbst religiöser Art, beunruhigt werden, solange ihre Äußerung nicht die durch das Gesetz festgelegte öffentliche Ordnung stört.

Artikel 11 | Die freie Mitteilung der Gedanken und Meinungen ist eines der kostbarsten Menschenrechte. Jeder Bürger kann also frei schreiben, reden und drucken unter Vorbehalt der Verantwortlichkeit für den Mißbrauch dieser Freiheit in den durch das Gesetz bestimmten Fällen. (…)

Artikel 14 | Alle Bürger haben das Recht, selbst oder durch ihre Abgeordneten die Notwendigkeit der öffentlichen Abgabe festzustellen, sie frei zu bewilligen, ihre Verwendung zu überprüfen und ihre Höhe, ihre Veranlagung, ihre Eintreibung und Dauer zu bestimmen. (…)

Artikel 17 | Da das Eigentum ein unverletzliches und heiliges Recht ist, kann es niemandem genommen werden, wenn es nicht die gesetzlich festgelegte, öffentliche Notwendigkeit augenscheinlich erfordert und unter der Bedingung einer gerechten und vorherigen Entschädigung.

 

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Stichworte zum Modul Menschenrechte| Französische Revolution | Verfassung | Meinungsfreiheit | Demokratie | Recht auf Eigentum | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Arbeitsblatt | Textquelle

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Reformation und Glaubensspaltung https://segu-geschichte.de/glaubensspaltung/ Wed, 20 May 2015 06:30:49 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=977 Reformation | Proteste und Kriege | Modul 2 | Verstehen und urteilen | Religion | ◻◻ mittel | ca. 40 min Public Domain, siehe unten   Martin Luther löste 1517 die Reformation der Kirche durch die Veröffentlichung seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel aus. Reformation bedeutete im Sinne Luthers (anders als wir heute den Begriff „Reform“ verwenden) eine Rückkehr zu den Anfängen der Kirche. Er forderte eine Rückbesinnung auf die Bibel und die christlichen Werte – und eine Abkehr vom Papst und der Amtskirche.  Luther war Mönch und Priester und arbeitete als Professor an der Universität in Wittenberg (eine Kleinstadt zwischen Leipzig und Berlin). Seine Thesen verbreiteten sich rasch. Der Papst versuchte Luther zu bekämpfen, indem er ihn 1521 exkommunizierte (das ... weiterlesen ...

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Reformation | Proteste und Kriege | Modul 2 | Verstehen und urteilen | Religion | ◻◻ mittel | ca. 40 min

ReformationPublic Domain, siehe unten

 

Martin Luther löste 1517 die Reformation der Kirche durch die Veröffentlichung seiner 95 Thesen gegen den Ablasshandel aus. Reformation bedeutete im Sinne Luthers (anders als wir heute den Begriff „Reform“ verwenden) eine Rückkehr zu den Anfängen der Kirche. Er forderte eine Rückbesinnung auf die Bibel und die christlichen Werte – und eine Abkehr vom Papst und der Amtskirche. 

Luther war Mönch und Priester und arbeitete als Professor an der Universität in Wittenberg (eine Kleinstadt zwischen Leipzig und Berlin). Seine Thesen verbreiteten sich rasch. Der Papst versuchte Luther zu bekämpfen, indem er ihn 1521 exkommunizierte (das heißt: aus der Kirche ausschloss). Dennoch fanden seine Ideen viele Anhänger und Unterstützer. Neben der Bekämpfung des Ablasshandels und der Anhäufung von Reichtümern versuchten die Reformatoren, die Hierarchie zwischen Klerikern (also den Priestern, Bischöfen und dem Papst) und den Laien (also Kirchenmitgliedern ohne Kirchenamt) zu verringern. So übersetzte Luther beispielsweise die Bibel ins Deutsche, damit auch „einfache Leute“ sie verstehen konnten.

Die von Luther begonnen Proteste führten in den folgenden Jahrzehnten zur Glaubensspaltung. Auf der einen Seite standen die Katholiken, auf der anderen die Protestanten. In diesem Modul lernst du die Ursachen der Reformation kennen – und ihre Folgen.

 

Ablasshandel

Quelle | 12. Bildpaar aus dem „Passional Christi und Antichristi“ von 1521 | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken | Hier die Texte unter den Bildern (sie sind in der damals üblichen Rechtschreibung abgeschrieben):

Passional Christi und Antichristi

Die Wucherer Christus ußtreibt vom Tempel sein – Mit Bullen, Bannbriefen zwingt sy der Papst wied – hinein.

Er hat funden im Tempel Verkaufer, Schaf, Ochsen und Tauben und Wechsler sitzen, und hat gleich ein Geißel gemacht von Stricken, alle Schäf, Ochsen, Tauben und Wechsler ausem Tempel trieben, das Geld verschütt, die Zahlbrett umbkahrt und zu den, die Tauben vorkaufen, gesprochen: Hebt euch hin mit diesen, aus meins Vatern Haus sollt ihr nicht ein Kaufhaus machen. Ihr habts umbsunst, darumb gebts umbsunst, dein Geld sei mit dir in Vordammnuß.

Hie sitzt der Antichrist im Tempel Gotts, und erzeigt sich als Gott, wie Paulus vorkundet, vorander alle gottlich Ordnung, wie Daniel sagt, und unterdruckt die heilig Schrift, vorkäuft Dispensation, Ablaß, Pallia, Bisthum, Lehen, erhebt die Schätz der Erden, lost uf die Ehe, beschwert die Gewissen mit seinen Gesetzen, macht Recht, und umb Geld zerreißt er das. Erhebt Heiligen, benedeiet und maledeiet ins vierte Geschlecht, und gebeut sein Stimm zu horen, gleich wie Gotts Stimm. und Niemands sall ihm einreden.

 

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Stichworte zum Modul Reformation und Glaubensspaltung | Reformation | Kriege | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Protestanten | Martin Luther

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Leben im Kloster | “… mit der Peitsche lege los!” https://segu-geschichte.de/kloster/ Mon, 18 May 2015 09:01:35 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=953 Lebenswelt Mittelalter | Modul 7 | Quellen untersuchen: Textquellen | Geschichte(n) schreiben | Religion ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min Aldobrandino von Siena: Illumination aus der Handschrift: Li livres dou santé, 13. Jahrhundert| Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken   Das mittelalterliche Kloster? Meist fallen uns hier zuerst Enthaltsamkeit und strenge Regeln ein. Eine der bekanntesten Klosterregeln ist die Regula Benedicti (Benediktinerregel), die bereits im Jahr 529 verfasst wurde. Hier ein Auszug:  Vor allem: Gott, den Herrn, lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Ebenso: Den Nächsten lieben wie sich selbst. Dann: Nicht töten. […] Nicht stehlen. Nicht begehren. Nicht falsch aussagen. Alle Menschen ehren. Und keinem anderen antun, was man ... weiterlesen ...

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Lebenswelt Mittelalter | Modul 7 | Quellen untersuchen: Textquellen | Geschichte(n) schreiben | Religion ◻◻ mittel | ca. 30 min | optionale vertiefende Aufgabe: 20 min

KlosterlebenAldobrandino von Siena: Illumination aus der Handschrift: Li livres dou santé, 13. Jahrhundert| Bildnachweis (Public Domain, Wikimedia): Bild anklicken

 

Das mittelalterliche Kloster? Meist fallen uns hier zuerst Enthaltsamkeit und strenge Regeln ein. Eine der bekanntesten Klosterregeln ist die Regula Benedicti (Benediktinerregel), die bereits im Jahr 529 verfasst wurde. Hier ein Auszug: 

Vor allem: Gott, den Herrn, lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Ebenso: Den Nächsten lieben wie sich selbst. Dann: Nicht töten. […] Nicht stehlen. Nicht begehren. Nicht falsch aussagen. Alle Menschen ehren. Und keinem anderen antun, was man selbst nicht erleiden möchte. Sich selbst verleugnen, um Christus zu folgen. Den Leib in Zucht nehmen. Sich Genüssen nicht hingeben. […] Den Zorn nicht zur Tat werden lassen. Der Rachsucht nicht einen Augenblick nachgeben. Keine Arglist im Herzen tragen. Nicht unaufrichtig Frieden schließen. Von der Liebe nicht lassen. Nicht schwören um nicht falsch zu schwören. Die Wahrheit mit Herz und Mund bekennen. Nicht Böses mit Bösem vergelten. Nicht Unrecht tun, vielmehr erlittenes geduldig ertragen. […] Nicht Stolz sein, nicht trunksüchtig, nicht gefräßig, nicht schlafsüchtig, nicht faul sein. Nicht murren. Nicht verleumden. […] Gottes Weisungen täglich durch die Tat erfüllen. Die Keuschheit lieben. Niemanden hassen. Nicht eifersüchtig sein. Nicht aus Neid handeln.  Streit nicht lieben. […]

Quelle: Benediktinerregel auf Kloster-Ettal.de

Im Kloster tauschten Mönche und Nonnen also ihre weltliche Existenz gegen ein frommes Leben in Abgeschiedenheit ein – oder etwa nicht?

 

Aufgaben

 

Tagesablauf eines Mönches oder einer Nonne im Mittelalter

kloster

 

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 Autor dieses Moduls: Florian Finkler, Köln

Stichworte zum Modul „mit der Peitsche lege los“ | Kloster | Mönch | Mönche | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Textquellen

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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Demokratie in Athen – für alle? https://segu-geschichte.de/demokratie/ Sun, 17 May 2015 16:43:38 +0000 https://segu-geschichte.de/?page_id=929 Griechische Antike | Modul 6 | Schaubild | Quelle untersuchen: Rede | Demokratie | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min Rednertribüne auf der Pnyx in Athen, dem Ort der Volksversammlung, Foto 2006) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Qwqchris-commonswiki, CC BY-SA 3.0, Wikimedia): Bild anklicken   In Athen entwickelte sich vor 2500 Jahren die erste Volksherrschaft: die Demokratie. Auch unser Land ist eine Demokratie. Wir verstehen unter Demokratie, dass alle Menschen die gleichen Rechte und politische Mitsprache haben sollen. Die Mehrheit soll entscheiden. Finde heraus, wie die Volksherrschaft in Athen funktionierte. War es eine Demokratie für alle?   Aufgaben Falls die Anwendung nicht reagiert oder zum Vergrößern hier klicken!   Tipp Im segu-Modul Wer herrscht? ... weiterlesen ...

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Griechische Antike | Modul 6 | Schaubild | Quelle untersuchen: Rede | Demokratie | ◻◻◻ schwer | ca. 40 min | optionale vertiefende Aufgabe: 10 min

Demokratie AthenRednertribüne auf der Pnyx in Athen, dem Ort der Volksversammlung, Foto 2006) | Vollständiges Bild und Bildnachweis (Qwqchris-commonswiki, CC BY-SA 3.0, Wikimedia): Bild anklicken

 

In Athen entwickelte sich vor 2500 Jahren die erste Volksherrschaft: die Demokratie. Auch unser Land ist eine Demokratie. Wir verstehen unter Demokratie, dass alle Menschen die gleichen Rechte und politische Mitsprache haben sollen. Die Mehrheit soll entscheiden. Finde heraus, wie die Volksherrschaft in Athen funktionierte. War es eine Demokratie für alle?

 

Aufgaben

Falls die Anwendung nicht reagiert oder zum Vergrößern hier klicken!

 

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Thron 2

Tipp

Im segu-Modul Wer herrscht? lernst du den Unterschied zwischen den Begriffen Demokratie, Monarchie und Diktatur anhand einiger Beispiele kennen.

 

 

Stichworte zum Modul Demokratie in Athen | Attische direkte Demokratie | Ekklesia | Volksversammlung | Perikles | Scherbengericht | Ostrakismos  | Geschichte | Geschichtsunterricht | Unterricht | Textquelle

Die Antworten zu den Aufgaben kannst du entweder in deine Geschichtsmappe schreiben – ganz einfach mit Stift und PapierDu kannst die Antworten aber auch in die Textfelder unter den Aufgaben eingeben und anschließend ausdrucken oder als pdf abspeichern. Klicke dafür auf das Drucker-Symbol. Hier erhältst du weitere Informationen

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