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Kurzübersicht
(immer nach: © Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG,
2001)
- Griechische Religion
(Mythologie)
Götter mit individuellen
Zügen, menschenähnlich, mit gegensätzlichem Willen und
unterschiedlichen Machtbereichen.
Wichtige Götter:
Zeus :Der Göttervater, der vielleicht sogar älteste griechische
Gott. Die griechische Mythologie erzählt, wie sein Vater Kronos den
Großvater Uranos kastrierte und wie Zeus selbst Titanen und Giganten
besiegen musste, um seine Herrschaft errichten zu können.
Athene: Beschützerin vieler Städte, und der Handwerker, deren
berühmteste das Schiff Argo und das Trojanische Pferd gebaut hatten.
Poseidon: Gott des Meeres; seinem Einfluss unterstanden aber auch Erdbeben,
Männerbünde und die Wildheit der Pferde; ihm oblagen also die
rohen Gewalten in Natur und Gesellschaft.
Aphrodite: die Gottheit der sinnlichen Liebe, dennoch in vielen Städten
mit dem Krieg verbunden
Apollon - Dionysos: apollinisch (Gott des Lichts, Klarheit, der Künste)
dionysisch (Gott des Rausches und der Ekstase)
Ursprung der Götter: Uranos (Himmel) und Gaia (Erde) als Eltern der
12 Titanen; zu diesen gehören die Eltern des Zeus.
Demokrit 460 - 370
v.Chr.
Demokrit war einer der bedeutendsten aber auch einer der letzten Naturphilosophen.
Der Wandel der Natur ist nicht auf irgendetwas "Vergängliches"
zurückzuführen.
Er war der Meinung, dass alles aus kleinen unteilbaren Teilchen besteht,
den Atomen (Atom = unteilbar). Damit führt er Leukipps Atomlehre
weiter zu einem System des Materialismus. Die Atome unterscheiden sich
von Stoff zu Stoff. Atome sind unvergänglich, nur die Anordnung der
Atome ändert. Auch die menschliche Seele betrachtet Demokrit als
aus feinen (Feuer-) Atomen bestehend. Die gesamnte Verstandestätigkeit
des Mensschen interpretiert er konsequent als materiellen, atomaren Prozess.
(Die Seelenatome waren für ihn glatte runde Teilchen, die sich beim
Tod eines Menschen frei verstreuen und neue Seelen bilden können.)
Für Demokrit waren alle Begebenheiten an Naturgesetze gebunden -
alles hat eine natürliche Ursache.
Demokrits Ethik: Ziel menschlichen Strebens ist die rechte Verfassung
der Seele - Ausgeglichenheit und Ruhe, die durch Vernunft, Maß im
sinnlichen Genuss und Hochschätzung geistiger Güter erlangt
wird.
Sokrates: 470 - 300
v.Chr.
Erstmals ist das Thema der Philosophie nicht die Frage der Herkunft des
Kosmos, sondern das vernünftige Begreifen des menschlichen Lebens
und der Tugend als wesentliche Aufgabe der Philosophie.
Das Ziel seiner Diskussionen war, die in Umlauf befindlichen Meinungen
einer genauen Prüfung zu unterziehen und nichts ungeprüft zu
lassen (Kritisches Denken).
Sokrates hat keine philosophischen Schriften verfasst, er hat nur mündlich
gelehrt. Über Lehre und Leben geben lediglich sekundäre Quellen
Auskunft, v.a. Platon.
Platon: 427 - ~347
v.Chr.
Durch Sokrates beeinflusst zum philosophischen Fragen nach den sittlichen
Werten ("Tugenden") und nach dem "Einen göttlichen
Guten".
"Ideenlehre" (erst später nennt man solches Denken "Metaphysik")
Die Lehre vom göttlichen Guten, Schönen, Einen verbindet sich
bei ihm mit einer religiös getönten Erfahrung der "Schau"
der Ideen (Theoria = das Göttliche schauen)
Platons Philosophie geht aus von dem Gegensatz zwischen der werdenden,
vergehenden und sich niemals gleich bleibenden Welt der Erscheinungen
(hiervon sprach Heraklit) - diese ist sinnlich wahrnehmbar und dem sich
gleich bleibenden, wahrhaft Seienden - dieses ist nur durch die Vernunft
erkennbar.
Seine philosophische Leistung war von größter Auswirkung auf
die abendländische Philosophie (Platonismus). Platons Philosophie
behandelt erkenntnistheoretische und metaphysisch-ontologische ebenso
wie kosmologische, psychologische, ethische und staatstheoretische, weiterhin
sprachphilosophische und auch kunsttheoretische und pädagogische
Fragen.
Leben:
Gründung einer Schule in Athen: der "Akademie". (Bedeutendster
Schüler: Aristoteles); siehe auch Höhlengleichnis
Aristoteles 384 -
322 v.Chr.
Grösster spätantiker Philosoph. Galt im ganzen Mittelalter als
Autorität.
Das hinterlassene Schriftwerk umfasst die Gebiete der Logik und Erkenntnistheorie,
der Naturphilosophie, der Metaphysik, der Ethik, Politik, Rhetorik und
Kunsttheorie.
Bahnbrechend war die Ausbildung der formalen Logik sowie einzelwissenschaftlicher
Methoden, die zur Aufteilung der Philosophie in Disziplinen führte,
sowie der empirischen Forschung mit Materialsammlung und -auswertung.
Leben: Bis zu Platons Tod (347) gehörte Aristoteles zu Platons Akademie.
Dann nach Kleinasien als Erzieher des späteren Alexander des Grossen.
Nach dessen Tod wieder zurück nach Athen.
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