Was passiert im Gottesdienst?
In diesem interaktiven Onlinemedium finden Sie unten beschriebene Arbeitsmaterialien im Film verortet. Im Film und in den Filmseuenzen erscheint ein Symbol. Klicken Sie auf dieses, wird das entsprechende Arbeitsmaterial geöffnet.
Im Film sind Untertitel zuschaltbar. Klicken Sie dazu auf das entsprechende Symbol in der Playerleiste.
Was passiert im Gottesdienst? Oder zunächst einmal: Was ist überhaupt ein Gottesdienst, was ist Liturgie, welche Bedeutung hat Musik im Gottesdienst, welche Rolle spielen Männer und Frauen, welche Symbole, Rituale und religiöse Gegenstände sind wichtig? Diese und weitere Fragen rund um das Wesen des Gottesdienstes werden anschaulich beantwortet von einem jüdischen Rabbi, einer christlichen Pfarrerin und einem muslimischen Religionspädagogen. In einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee sind die Schülerinnen und Schüler nicht nur bei den Vorbereitungen der Gottesdienste und den Gottesdiensten selbst zu Gast, sondern erfahren auch mehr darüber, wie in den drei großen Weltreligionen im Alltag Gottesdienst außerhalb des Gotteshauses stattfindet.
Adressaten
Allgemeinbildende Schule (Klasse 5-9)
Fach
Religion, Ethik
Bezug zu Lehrplänen und Bildungsstandards
Die Produktion eignet sich für die Vermittlung folgender Lehrplaninhalte
Kompetenzbereiche
Die Schülerinnen und Schüler
Einsatzmöglichkeiten und Inhalt
Der Film mit seinen vier Sequenzen eignet sich für den Einsatz im Religions- und Ethikunterricht an Allgemeinbildenden Schulen in den Jahrgangstufen 5–9.
Er ermöglicht sowohl eine vergleichend religionskundliche Betrachtung als auch – in den Sequenzen – eine spezielle Beschäftigung mit dem jüdischen, christlichen und muslimischen Gottesdienst.
Acht Arbeitsblätter teilweise mit interaktiven Aufgabenstellungen und jeweils mit Lösungsangaben für die Lehrkraft begleiten den Film und seine Sequenzen. Die Word-Versionen der Arbeitsblätter ermöglichen eine gezielte Anpassung an den Lernkontext.
Film
Was passiert im Gottesdienst? (Film 24 min)
Ein jüdischer Rabbi, eine christliche Pfarrerin und ein muslimischer Religionspädagoge führen die Zuschauer jeweils in eine Synagoge, eine Kirche und Moschee. Dabei erklären sie, was ein Gottesdienst überhaupt ist und welche liturgischen Elemente, Symbole und symbolhafte Handlungen vorkommen. Die in den drei Religionen bedeutsamen Kleidungsstücke und liturgischen Geräte werden gezeigt und verwendet, die Rolle von Mann und Frau als auch von Musik wird thematisiert. Die Zuschauer erleben zunächst die Vorbereitungen zu Gottesdiensten, dann die Gottesdienste selber und erfahren abschließend, wie im Judentum, Christentum und Islam Gottesdienst auch im Alltag gelebt werden kann.
Begleitend zum Film stehen folgende Arbeitsblätter zur Verfügung:
Minute Material
00:05 Filmtext
00:05 Arbeitsblatt 1: Eigene Erfahrungen mit heiligen Räumen
23:16 Arbeitsblatt 5: Die Liturgien der drei Religionen im Vergleich I
Arbeitsblatt 6: Die Liturgien der drei Religionen im Vergleich II
Arbeitsblatt 7: Unterbrechungen
23:16 Link zur Webseite „Zentralrat der Juden in Deutschland": Gebet und Gottesdienst
Link zur Webseite „katholisch.de": Eine Feier zum Lob Gottes
Link zur Webseite „religionen-entdecken.de": Moschee
Filmsequenzen
Gottesdienst - Was ist das? (4:50 min)
Ein jüdischer Rabbi, eine evangelische Pfarrerin und ein muslimischer Religionspädagoge erklären aus ihrer Perspektive das Wesen eines Gottesdienstes. Die Unterschiede der Bedeutung von Männern und Frauen als auch von Musik im Gottesdienst wird deutlich. Die Zuschauer lernen, was Liturgie bedeutet und wie Gottesdienst in allen drei Religionen auch im Alltag stattfindet.
Arbeitsblatt 1 soll die Schüler über ihre eigenen Erfahrungen zu besonderen, zu heiligen Orten hinführen. Ausgehend von ihren damit verbundenen Erlebnissen und Gefühlen (Aufgabe 1) wird in Aufgabe 2 der Fokus auf Glaubensgebäude gelenkt und in der Folgeaufgabe auf Kirchen gelegt. Dabei eignet sich das Gespräch in selbstgewählten Kleingruppen (Aufgabe 3) gut, um die religiöse Voreinstellung zunächst im geschützten Rahmen kundzutun. Was sich Schülerinnen und Schüler von einem solchen Kirchengebäude in der heutigen Zeit wünschen, um sich darin aufgehoben zu fühlen, können sie grafisch in Aufgabe 4 darstellen. Dabei wird eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen (Ansprüche an einen Gottesraum und -dienst) sowie deren Umsetzung in eine Architektur angestoßen. Es wäre lohnenswert, diese Ergebnisse am Ende vorzustellen oder aufzuhängen, z. B. in Form eines Galerie-Spaziergangs.
Arbeitsblatt 7 würdigt die Rolle des Gottesdienstes für das Leben der Menschen, frei nach Martin Luther: „Das ganze Leben ist ein Gottesdienst.“ Dafür wird zunächst an den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit Pausen in ihrem Leben angeknüpft. Die Funktionen, die die drei im Film zu Wort Kommenden ihren Gottesdiensten zuschreiben, werden in Aufgabe 2 in Textarbeit ermittelt und in einer Mindmap festgehalten. Das in der Dokumentation angespielte Lied „Geh aus, mein Herz“ von Paul Gerhardt aus dem Barock ermöglicht eine gesangliche Umsetzung einer solchen Pause, an deren Anschluss sich eine Diskussion des Luther-Zitates anbieten würde (Aufgabe 3) und in der Aufgabe 4 gemeinsam im Sitzkreis diskutiert werden könnte. Im Ethikunterricht könnte das Lied gegebenenfalls entfallen.
Arbeitsblatt 8: Bevor ein Betreten eines Kirchenraums erfolgt, ist eine Auseinandersetzung und Würdigung seiner Andersartigkeit und ein Durchdenken von daraus resultierenden Verhaltensweisen sinnvoll. Sakralraumpädagogik arbeitet nach dem Prinzip der Verlangsamung; deshalb verwendet dieser Vorschlag einer Kirchenexkursion Ausrufezeichen und Fragezeichen, die an bemerkenswerten oder zu Fragen einladenden Stellen abgelegt und dann gemeinsam begangen und geklärt werden können. Das Einladen eines Pfarrers bzw. einer Pfarrerin oder anderer Kirchenmitarbeiter bzw. -mitarbeiterinnen kann die Lehrkraft diesbezüglich entlasten. Am Ende rundet eine künstlerische Auseinandersetzung mit Aufgabe 5 und 6 den wissensbasierten Rundgang ab. Bevor ein Betreten eines Kirchenraums erfolgt, ist eine Auseinandersetzung und Würdigung seiner Andersartigkeit und ein Durchdenken von daraus resultierenden Verhaltensweisen sinnvoll. Sakralraumpädagogik arbeitet nach dem Prinzip der Verlangsamung; deshalb verwendet dieser Vorschlag einer Kirchenexkursion Ausrufezeichen und Fragezeichen, die an bemerkenswerten oder zu Fragen einladenden Stellen abgelegt und dann gemeinsam begangen und geklärt werden können. Das Einladen eines Pfarrers bzw. einer Pfarrerin oder anderer Kirchenmitarbeiter bzw. -mitarbeiterinnen kann die Lehrkraft diesbezüglich entlasten. Am Ende rundet eine künstlerische Auseinandersetzung mit Aufgabe 5 und 6 den wissensbasierten Rundgang ab.
Minute Material
00:05 Arbeitsblatt 1: Eigene Erfahrungen mit heiligen Räumen
04:36 Arbeitsblatt 7: Unterbrechungen
Arbeitsblatt 8: Kirchenexkursion
04:36 Link zur Webseite „Zentralrat der Juden in Deutschland": Gebet und Gottesdienst
Link zur Webseite „katholisch.de": Eine Feier zum Lob Gottes
Link zur Webseite „religionen-entdecken.de": Moschee
Der jüdische Gottesdienst (7:50 min)
In der Synagoge der Jüdischen Kultusgemeinde in Dortmund führt der Rabbiner Baruch Babaev durch den jüdischen Gottesdienst. Er erklärt den Ablauf des Gottesdienstes, die Bedeutung der Kippa, des Gebetsschals und -mantels mit den Schaufäden, der Gebetskapseln, des Sabbat, der Tora, des Kantors, der Sprache des Gottesdienstes, des Kaddishgebets und des Schma Israel. Eine besondere Bedeutung hat die Tora, die fünf Bücher Mose als Torarolle, der Lesepult und der Torazeiger. Der Gottesdienst endet mit einer Lesung aus dem Talmud. Abschließend betont der Rabbi, wie wichtig es ist, auch im Alltag außerhalb der Synagoge Gottesdienst zu leben.
Arbeitsblatt 1 soll die Schüler über ihre eigenen Erfahrungen zu besonderen, zu heiligen Orten hinführen. Ausgehend von ihren damit verbundenen Erlebnissen und Gefühlen (Aufgabe 1) wird in Aufgabe 2 der Fokus auf Glaubensgebäude gelenkt und in der Folgeaufgabe auf Kirchen gelegt. Dabei eignet sich das Gespräch in selbstgewählten Kleingruppen (Aufgabe 3) gut, um die religiöse Voreinstellung zunächst im geschützten Rahmen kundzutun. Was sich Schülerinnen und Schüler von einem solchen Kirchengebäude in der heutigen Zeit wünschen, um sich darin aufgehoben zu fühlen, können sie grafisch in Aufgabe 4 darstellen. Dabei wird eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen (Ansprüche an einen Gottesraum und -dienst) sowie deren Umsetzung in eine Architektur angestoßen. Es wäre lohnenswert, diese Ergebnisse am Ende vorzustellen oder aufzuhängen, z. B. in Form eines Galerie-Spaziergangs.
Als ältester Religion soll im Arbeitsblatt 2 dem jüdischen Gottesdienst – im wahrsten Sinne des Wortes – Raum gegeben werden. Im Sinne von Martin Bubers „Begegnung“ sind die Fremdartigkeit und Distanz durchaus anzunehmen und zu akzeptieren und dem trägt auch dieses Arbeitsblatt Rechnung. Über die Beschreibung (Aufgabe 1) des jüdischen Gottesraumes nähert man sich spielerisch-kognitiv mit dem Gottesdienst-Domino (Aufgabe 2). Ein Weiterverarbeiten von Informationen aus dem Film bietet Aufgabe 3 an. Man könnte das zu erstellende Kartenspiel im Laufe des Schuljahres zur Auffrischung von Wissen auch später wieder spielen.
Arbeitsblatt 7 würdigt die Rolle des Gottesdienstes für das Leben der Menschen, frei nach Martin Luther: „Das ganze Leben ist ein Gottesdienst.“ Dafür wird zunächst an den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit Pausen in ihrem Leben angeknüpft. Die Funktionen, die die drei im Film zu Wort Kommenden ihren Gottesdiensten zuschreiben, werden in Aufgabe 2 in Textarbeit ermittelt und in einer Mindmap festgehalten. Das in der Dokumentation angespielte Lied „Geh aus, mein Herz“ von Paul Gerhardt aus dem Barock ermöglicht eine gesangliche Umsetzung einer solchen Pause, an deren Anschluss sich eine Diskussion des Luther-Zitates anbieten würde (Aufgabe 3) und in der Aufgabe 4 gemeinsam im Sitzkreis diskutiert werden könnte. Im Ethikunterricht könnte das Lied gegebenenfalls entfallen.
Minute Material
00:05 Arbeitsblatt 1: Eigene Erfahrungen mit heiligen Räumen
00:05 Link zur Webseite der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund
05:46 Link zur Webseite „Zentralrat der Juden in Deutschland": Die Tora
07:37 Arbeitsblatt 2: Jüdischer Gottesdienst
Arbeitsblatt 7: Unterbrechungen
07:37 Link zur Webseite „Zentralrat der Juden in Deutschland": Gebet und Gottesdienst
Link zur Webseite „religionen-entdecken.de": Synagoge
Link zur Webseite „Zentralrat der Juden in Deutschland": Symbole
Der christliche Gottesdienst (6:40 min)
Die Pfarrerin Tabea Baader von der Evangelisch-Lutherischen Stephanuskirche in Augsburg erklärt und leitet einen christlichen Gottesdienst. Dabei geht sie näher ein auf die Bedeutung des Talars und der Kirchenmusik, die Rolle von Männern und Frauen, die religiösen Geräte und Symbole. Die Bestandteile des Gottesdienstes, wie das Gloria, das Kyrie, die Lesung und das Abendmahl werden besonders erläutert. Bei letzterem erfolgt ein kurzer Hinweis auf den Unterschied des Abendmahlverständnisses zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche. Zum Ende zeigt die Pfarrerin auf, wie bedeutsam es ist, auch im Alltag außerhalb der Kirche Gottesdienst zu feiern.
Arbeitsblatt 1 soll die Schüler über ihre eigenen Erfahrungen zu besonderen, zu heiligen Orten hinführen. Ausgehend von ihren damit verbundenen Erlebnissen und Gefühlen (Aufgabe 1) wird in Aufgabe 2 der Fokus auf Glaubensgebäude gelenkt und in der Folgeaufgabe auf Kirchen gelegt. Dabei eignet sich das Gespräch in selbstgewählten Kleingruppen (Aufgabe 3) gut, um die religiöse Voreinstellung zunächst im geschützten Rahmen kundzutun. Was sich Schülerinnen und Schüler von einem solchen Kirchengebäude in der heutigen Zeit wünschen, um sich darin aufgehoben zu fühlen, können sie grafisch in Aufgabe 4 darstellen. Dabei wird eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen (Ansprüche an einen Gottesraum und -dienst) sowie deren Umsetzung in eine Architektur angestoßen. Es wäre lohnenswert, diese Ergebnisse am Ende vorzustellen oder aufzuhängen, z. B. in Form eines Galerie-Spaziergangs.
Arbeitsblatt 3: Sollten Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit dem christlichen Gottesdienst vorhanden sein, können diese in Aufgabe 1 abgerufen werden. Hierbei soll auch einem möglichen Empfinden von Fremdheit Raum gegeben werden. Um alle Lernenden zum Nachdenken zu motivieren, bietet sich das Stimmungsbarometer in Aufgabe 2 an. Bei dieser Aufgabe könnten am Schluss weitere Schüler und Schülerinnen Aussagen formulieren und die Mitschüler sich positionieren lassen. Mit Hilfe von Aufgabe 3 beschäftigt man sich dem Kircheninventar und Aufgabe 4 behandelt die unterschiedliche Auffassung des Abendmahls von katholischen und evangelischen Christen.
Arbeitsblatt 7 würdigt die Rolle des Gottesdienstes für das Leben der Menschen, frei nach Martin Luther: „Das ganze Leben ist ein Gottesdienst.“ Dafür wird zunächst an den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit Pausen in ihrem Leben angeknüpft. Die Funktionen, die die drei im Film zu Wort Kommenden ihren Gottesdiensten zuschreiben, werden in Aufgabe 2 in Textarbeit ermittelt und in einer Mindmap festgehalten. Das in der Dokumentation angespielte Lied „Geh aus, mein Herz“ von Paul Gerhardt aus dem Barock ermöglicht eine gesangliche Umsetzung einer solchen Pause, an deren Anschluss sich eine Diskussion des Luther-Zitates anbieten würde (Aufgabe 3) und in der Aufgabe 4 gemeinsam im Sitzkreis diskutiert werden könnte. Im Ethikunterricht könnte das Lied gegebenenfalls entfallen.
Arbeitsblatt 8: Bevor ein Betreten eines Kirchenraums erfolgt, ist eine Auseinandersetzung und Würdigung seiner Andersartigkeit und ein Durchdenken von daraus resultierenden Verhaltensweisen sinnvoll. Sakralraumpädagogik arbeitet nach dem Prinzip der Verlangsamung; deshalb verwendet dieser Vorschlag einer Kirchenexkursion Ausrufezeichen und Fragezeichen, die an bemerkenswerten oder zu Fragen einladenden Stellen abgelegt und dann gemeinsam begangen und geklärt werden können. Das Einladen eines Pfarrers bzw. einer Pfarrerin oder anderer Kirchenmitarbeiter bzw. -mitarbeiterinnen kann die Lehrkraft diesbezüglich entlasten. Am Ende rundet eine künstlerische Auseinandersetzung mit Aufgabe 5 und 6 den wissensbasierten Rundgang ab. Bevor ein Betreten eines Kirchenraums erfolgt, ist eine Auseinandersetzung und Würdigung seiner Andersartigkeit und ein Durchdenken von daraus resultierenden Verhaltensweisen sinnvoll. Sakralraumpädagogik arbeitet nach dem Prinzip der Verlangsamung; deshalb verwendet dieser Vorschlag einer Kirchenexkursion Ausrufezeichen und Fragezeichen, die an bemerkenswerten oder zu Fragen einladenden Stellen abgelegt und dann gemeinsam begangen und geklärt werden können. Das Einladen eines Pfarrers bzw. einer Pfarrerin oder anderer Kirchenmitarbeiter bzw. -mitarbeiterinnen kann die Lehrkraft diesbezüglich entlasten. Am Ende rundet eine künstlerische Auseinandersetzung mit Aufgabe 5 und 6 den wissensbasierten Rundgang ab.
Minute Material
00:05 Arbeitsblatt 1: Eigene Erfahrungen mit heiligen Räumen
00:05 Link zur Webseite der Paul-Gerhardt Gemeinde Augsburg
06:24 Arbeitsblatt 3: Christlicher Gottesdienst
Arbeitsblatt 7: Unterbrechungen
Arbeitsblatt 8: Kirchenexkursion
06:24 Link zur Webseite „katholisch.de": Gottesdienst: Sitzen, stehen, knien
Link zur Webseite „katholisch.de": Eine Feier zum Lob Gottes
Link zur Webseite „katholisch.de": Von Albe bis Zingulum
Link zur Webseite „katholisch.de": Grün – Weiß – Violett?
Link zur Webseite „evangelisch.de": Gottesdienst – Feiern im Namen Gottes
Link zur Webseite der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau: Der Gottesdienst-Knigge
Der muslimische Gottesdienst (6:10 min)
In der Al-Nour Moschee in Hamburg führt der muslimische Religionspädagoge Amin Rochdi durch den muslimischen Gottesdienst. Bei der Vorbereitung zum Gottesdienst erläutert er die Bedeutung der rituellen Reinigung und der Sitzordnung von Männern und Frauen beim Freitagsgebet. Die Zuschauer hören den Ruf des Muezzin, sehen und verstehen den Ablauf des Gottesdienstes mit seinen Gebeten und Gebetshaltungen. Abschließend wird deutlich, wie ein Gottesdienst für Muslime auch im Alltag außerhalb der Moschee stattfinden kann.
Arbeitsblatt 1 soll die Schüler über ihre eigenen Erfahrungen zu besonderen, zu heiligen Orten hinführen. Ausgehend von ihren damit verbundenen Erlebnissen und Gefühlen (Aufgabe 1) wird in Aufgabe 2 der Fokus auf Glaubensgebäude gelenkt und in der Folgeaufgabe auf Kirchen gelegt. Dabei eignet sich das Gespräch in selbstgewählten Kleingruppen (Aufgabe 3) gut, um die religiöse Voreinstellung zunächst im geschützten Rahmen kundzutun. Was sich Schülerinnen und Schüler von einem solchen Kirchengebäude in der heutigen Zeit wünschen, um sich darin aufgehoben zu fühlen, können sie grafisch in Aufgabe 4 darstellen. Dabei wird eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen (Ansprüche an einen Gottesraum und -dienst) sowie deren Umsetzung in eine Architektur angestoßen. Es wäre lohnenswert, diese Ergebnisse am Ende vorzustellen oder aufzuhängen, z. B. in Form eines Galerie-Spaziergangs.
Arbeitsblatt 4: Analog zur verlangsamenden Annäherung von Muslimen an den Gottesdienst widmet sich auch Aufgabe 1 der Ankunft und hygienischen Reinigung in der Synagoge. Die typischen Gebetshaltungen werden in Aufgabe 2 gesammelt. Nach dem Besprechen bietet sich bei geeigneten Klassen ein behutsames, gemeinsames Ausprobieren der Gebetshaltungen an, da körperliche Rituale im Christentum weniger üblich und möglicherweise zunächst befremdlich wirken können. Aufgabe 3 lässt den Schülerinnen und Schülern die Freiheit, spielerisch die wichtigsten Informationen zum muslimischen Gottesdienst zusammenzutragen und aufzuarbeiten.
Arbeitsblatt 7 würdigt die Rolle des Gottesdienstes für das Leben der Menschen, frei nach Martin Luther: „Das ganze Leben ist ein Gottesdienst.“ Dafür wird zunächst an den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit Pausen in ihrem Leben angeknüpft. Die Funktionen, die die drei im Film zu Wort Kommenden ihren Gottesdiensten zuschreiben, werden in Aufgabe 2 in Textarbeit ermittelt und in einer Mindmap festgehalten. Das in der Dokumentation angespielte Lied „Geh aus, mein Herz“ von Paul Gerhardt aus dem Barock ermöglicht eine gesangliche Umsetzung einer solchen Pause, an deren Anschluss sich eine Diskussion des Luther-Zitates anbieten würde (Aufgabe 3) und in der Aufgabe 4 gemeinsam im Sitzkreis diskutiert werden könnte. Im Ethikunterricht könnte das Lied gegebenenfalls entfallen.
Minute Material
00:05 Arbeitsblatt 1: Eigene Erfahrungen mit heiligen Räumen
00:05 Link zur Webseite des Islamischen Zentrums Al-Nour
05:54 Arbeitsblatt 4: Muslimischer Gottesdienst
Arbeitsblatt 7: Unterbrechungen
05:54 Link zur Webseite „Deutsche Islam Konferenz": Muslimische Lebenswelten
Link zur Webseite „religionen-entdecken.de": Islam
Link zur Webseite „religionen-entdecken.de": Moschee
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Produktion
FWU Institut für Film und Bild, 2019
Konzept
Thomas Fischer
Bildnachweis
© FWU Institut für Film und Bild
© IStock
pixabay
Arbeitsmaterial
Frauke Teichmann
Pädagogische Referenten im FWU
Anna Schreiber
Thomas Fischer
Produktionsangaben zum Film
Was passiert im Gottesdienst?
Produktion
Anja Lupfer
im Auftrag des
FWU Institut für Film und Bild, 2019
Buch und Regie
Anja Lupfer
Kamera
Thomas Beckmann
Stefan Runge
Theresa Renn
Musik
David Löhstana
„Alexandra 02“
Jamendo Licensing
Sprecherin
Alisa Palmer
Dank an
Pfarrerin Tabea Baader
Evangelisch-Lutherische Stephanuskirche Augsburg
Rabbiner Baruch Babaev
Gemeinderabbiner der Jüdischen Kultusgemeinde Groß-Dortmund
Amin Rochdi
Islamischer Religionspädagoge Hamburg
Geschäftsführer Leonid Chraga
Kantor Leon Moses
Jüdische Kultusgemeinde Groß-Dortmund
Imam Samir El-Rajab
Daniel Abdin
Islamisches Zentrum Al-Nour Hamburg
ESG Augsburg
Kirchengemeinde Paul Gerhardt
Tanya und Alexander Smolianitzki
Redaktion FWU
Anna Schreiber
Thomas Fischer
Nur Bildstellen/Medienzentren:
öV zulässig
© 2019
FWU Institut für Film und Bild
in Wissenschaft und Unterricht
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Geiselgasteig
Bavariafilmplatz 3
D-82031 Grünwald
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