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Das Thema für die Literaturarbeit 2006 ist die Englische Literatur. Auf dieser Site finden Sie Angaben und Links zur englischen und amerikanischen Literatur.

allgemeine Links

Einige ausgewählte englische, irische und amerikanische Autoren im Kurzportrait

William Shakespeare

geboren am vermutlich 23.4. (getauft 26.4.) 1564 Stratford-upon-Avon; gestorben am 23.4.1616 Stratford-upon-Avon. Shakespeare entstammte einer begüterten Bürgerfamilie und besuchte wahrscheinlich die Stratforder Lateinschule. 18jährig heiratete er die 8 Jahre ältere Anne Hathaway, mit der er drei Kinder hatte. Um 1586 ging er möglicherweise mit einer der vielen reisenden Schauspielertruppen nach London. Als der erfolgreichste Bühnenautor seiner Zeit und Teilhaber am Globe Theatre kam er rasch zu Wohlstand. Obwohl er fast ausschließlich für das Theater des Volkes schrieb, war er auch am Hof geschätzt, wo mehrere seiner Stücke zu festlichen Anlässen aufgeführt wurden und seine Truppe zeitweilig als "King's Men" königliche Protektion genoß. Um 1611 zog sich Shakespeare von der Bühne zurück und siedelte nach Stratford über. Dort wurde er 1616 in der Trinity Church beigesetzt.

Text

  • William Shakespeare: Hamlet (pdf) - Wieland Übersetzung

Hörbeispiel

Daniel Defoe

Portrait: Daniel Defoe Daniel Defoe wurde Anfang 1660 - sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt - in London als Sohn eines Fleischers geboren. Defoe hatte ursprünglich puritanischer Geistlicher werden sollen, entschied sich dann aber für die kaufmännische Laufbahn, wo er allerdings bald scheiterte. Er versuchte sich in mehreren Berufen. Aus dem Wunsch heraus, die praktischen Lebensbedingungen seiner Landsleute zu verbessern, gab er nacheinander mehrere Zeitschriften heraus und verfaßte zahlreiche zum Teil satirische ArtikeL Ein heftiger Angriff gegen die religiöse Unduldsamkeit der anglikanischen Kirche brachte ihn sogar an den Pranger, wo ihm das Volk jedoch begeistert zujubelte. Nach einem Gefängnisaufenthalt änderte er seinen ursprünglichen Namen (Daniel Foe) in Defoe. Er starb am 26.4.1731 in London

Charles Dickens

Geboren am 7.2.1811 in Landport bei Portsmouth. Als sein Vater 1823 ins Schuldgefängnis in London kam, mußte Dickens bereits in der Jugend als Hilfsarbeiter arbeiten. Nach unregelmäßigem Schulbesuch wurde er 1826 Anwaltsgehilfe und arbeitete als Parlamentsstenograph.

Als Reporter beim "Morning Chronicle" begann er seine Skizzen, die in Buchform als "Pickwick Papers" veröffentlicht wurden und ihn berühmt machten. Von 1836 bis 1841 arbeitete er parallel an verschiedenen Romanen. Es folgten Amerikareisen (1841/42) und 1868.

Dickens starb am 9.6.1870 im Alter von 58 Jahren an einem Schlaganfall.

Virginia Woolf

Woolf, Virginia, geborene Adeline Virginia Stephen, (1882-1941), englische Schriftstellerin und Kritikerin. Woolf wurde am 25. Januar 1882 als Tochter des Biographen und Philosophen Sir Leslie Stephen in London geboren.

Ihre Ausprägung der Technik des Stream of consciousness und ihr poetischer Stil wurden richtungweisend für die Entwicklung des modernen Romans. Woolf litt, nicht zuletzt aufgrund traumatischer Jugenderlebnisse, unter einer labilen Psyche. Während der Arbeit an ihrem letzten Roman, Between the Acts (1941; Zwischen den Akten), nahm sie sich am 28. März 1941 das Leben, indem sie sich bei Lewes in den Fluss Ouse stürzte.

James Joyce

Joyce, James Augustine Aloysius (1882-1941), irischer Schriftsteller. Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Dublin geboren und besuchte dort zunächst die Jesuitenschule Clongowes Wood.

Seine psychologisch differenzierte Darstellung des irischen Gesellschaftslebens zur Jahrhundertwende (Dubliner, 1914) und seine innovativen literarischen Techniken machten ihn neben Marcel Proust und Robert Musil zum wichtigsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Joyce’ Ulysses (1922) gilt als Prototyp des modernen Experimentalromans, Finnegans Wake (1939) entwirft gar eine Art vorbabylonischer Ursprache

Joyce floh im zweiten Weltkrieg von Paris über Saint-Gérand-le-Puy und Lausanne nach Zürich, wo er am 13. Januar 1941 an den Folgen eines Zwölffingerdarmgeschwürs verstarb. Er wurde auf dem Friedhof Flundern in der Nähe des Zoologischen Gartens beigesetzt.

Text

Samuel Beckett

Beckett, Samuel Barclay (1906-1989), irischer Schriftsteller, einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Beckett wurde am 13. April 1906 in Foxrock bei Dublin geboren.

Mit En attendant Godot (1953, Warten auf Godot) und Fin de Partie (1957, Endspiel) avancierte er zum wichtigsten – und prominentesten – Vertreter des absurden Theaters. 1928 suchte er nach der Lektüre des Romans Ulysses die Bekanntschaft von dessen Verfasser James Joyce. Dieser ließ ihn als „weißen Boy” (Richard Aldington) Sekretärs- und Botendienste erledigen. Der Schriftsteller starb am 22. Dezember 1989 in Paris.

T.S. Eliot

Eliot, T(homas) S(tearns), (1888-1965), amerikanisch-englischer Schriftsteller und Literaturkritiker. Eliot wurde am 26. September 1888 als Sohn eines Geschäftsmannes und einer Dichterin in Saint Louis (Missouri) geboren und streng puritanisch erzogen.

Mit seiner Lyrik und seinen kritischen Schriften wirkte er vor allem auf die Entwicklung der angloamerikanischen Literatur. Mit The Waste Land (1922, Das wüste Land) schuf er das einflussreichste Langgedicht der englischen Literatur des 20. Jahrhunderts. In Deutschland beeinflusste er u. a. das Spätwerk Gottfried Benns. Eliot starb am 4. Januar 1965 in London. Er erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter 1948 den Literaturnobelpreis.

Ernest Hemingway

Hemingway, Ernest Miller (1899-1961), amerikanischer Schriftsteller. Hemingway wurde am 21. Juli 1899 in Oak Park (Illinois) geboren.

Mit dem lakonisch-knappen Stil und der desillusionierenden Weltsicht vor allem seiner Short Storys wirkte er nicht nur auf die Entwicklung der amerikanischen Literatur nachhaltig. Auch auf die deutsche Literatur der Nachkriegszeit, namentlich auf Heinrich Böll und Wolfdietrich Schnurre, übten seine Kurzgeschichten entscheidenden Einfluss aus. Er erschoss sich am 2. Juli 1961 in Ketchum (Idaho). Aus seinem Nachlass sind annähernd 3 000 Manuskriptseiten noch nicht veröffentlicht.

Übung zu Joyce ("Ulysses")

  1. Interpretieren Sie den Text (siehe Kopien) durch einen sprechgestaltenden Vortrag.
  2. Nehmen Sie dafür zunächst einmal einen Stift zur Hand und legen Sie Betonungen, Sprechpausen usw. fest.
  3. Versuchen Sie den Inhalt des Textes wiederzugeben.
  4. Unterstreichen Sie die Textstellen, die die Erzählergegenwart und die hauptsächlich erinnerte Situation des Erzähler-Ichs beinhalten.
  5. Erläutern Sie mit dem Textauszug die Merkmale des Bewusstseinsstroms (stream of consciousness).

aus: http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_aut/joy/ull/joy_ull_txt_1.htm

Übung zu Beckett ("Warten auf Godot" und "Endspiel")

  1. Lesen Sie die ersten ca. 10 Seiten der beiden Dramen. (siehe Kopien)
  2. Charakterisieren Sie in 3-4 Sätzen die Situation der Gestalten: Wo befinden sie sich? In welchem psychischen und physischen Zustand sind sie?
  3. Zeichnen Sie ein Skizze als Entwurf für das Bühnenbild.
  4. Diese Art des Theaters nennt man absurdes Theater. Was ist an diesen Ausschnitten absurd?

Übung zu Hemingway ("Schnee auf dem Kilimandscharo") = Hausaufgabe bis nächsten Mittwoch, 20.9.06

  1. Lesen Sie die Kurzgeschichte "Schnee auf dem Kilimandscharo" (siehe Kopien)
  2. Kennzeichnen Sie folgende erzähltechnischen Elemente in dieser Kurzgeschichte, indem Sie Markierungen im Text anbringen und daneben den entsprechenden Begriff notieren:
  • Erzählsituation
  • Erzählstandort
  • Sichtweise
  • Darbietungsformen

Dies ist eine Übung, um die erzähltechnischen Fachbegriffe, die Sie auch für die Literaturaufgabe brauchen, anwenden zu können. Tipps bekommen Sie hier.

erneuert: 09.09.2018 13:10 Sprache | Gesellschaft | InfKul | Informatik | VA | Klassen | Home | mailto BR | © Studio BR