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AUFBAU DER BILDANALYSE IM UNTERSCHIED ZUR BILDBESCHREIBUNG
Bei der Bildbeschreibung wählen wir in der Regel Bilder aus, die einen vorwiegend erzählerischen Charakter haben. Die Bildbeschreibung folgt dann im Wesentlichen der Aufgabenstellung den erzählerischen Bestand aus Personen, Gegenständen, Ort und Handlung in Worte zu übersetzen.
Die Bildanalyse erweitert diese Aufgabenstellung um Aspekte der Komposition, wie beispielsweise die Perspektive oder die Farbgebung, soweit sie etwa den Handlungsraum der Bilderzählung oder eine ikonografisch relevante Symbolik betreffen, durch die die Beschreibung argumentativ untermauert oder vertieft wird. Die Beschreibung eines gegenstandslosen Bilds liegt aus verständlichen Gründen nahe bei einer Analyse. Den Unterschied mag man noch darin sehen, dass die Analyse den zergliedernden Blick fordert, während die Beschreibung eher synthetisch vorgeht und Wirkungen ins Auge fasst. (aus: http://www.lpg.musin.de/kusem/lk/kompana/projset.htm)
TEILE DER BILDANALYSE
Bildtitel
Künstler (Lebensdaten)
Entstehungsjahr, Grösse, Maltechnik, Bildträger
E
subjektiv, spontan, gefühlsmäßig
Text in Ich-Form, Gefühle zum Ausdruck bringen
- was springt mir ins Auge?
- was fällt mir auf?
- was macht mich an?
- wie kommt mir das vor?
- woran erinnert mich das?
- was fällt mir dazu ein?
- kenne ich das von irgendwoher?
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Bildbeschreibung
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deskriptiv, sachlich, Ausdeutungen, Bewertungen vermeiden, Text in der 3. Person, viele Adjektive, in Worten nachmalen - Schilderung
Personen, Objekte
Aussehen, Geschlecht, Alter, Statur, Haltung, Mimik, Gestik, Kleidung, Charakter, Stimmung, Funktion...
Ort
Beschaffenheit der Landschaft, Architektur; Zugänge, Wege durchs Bild, aus dem Bild; Blickführung
Handlung
Geschehen in der Zeit, auf ein Ziel gerichtet; was ging voraus, was folgt, wer bezieht sich auf wen, tut was...? |
systematische Untersuchung, Abfage nach Ordnungsprinzipien:
- Ordnung der Bildfläche
- Ordnung des Bildraums
- Ordnung der Bildgegenstände
- Farbordnung
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Versuch einer Ausdeutung, Bewertung unter Verabeitung der durch Analyse gewonnenen Erkenntnisse. Warum ist es so, wie es ist, lassen sich Rückschlüsse ziehen, worum geht es dem Autor, woraus schliesse ich das...
Die Interpretation kehrt zurück zur subjektiven Form (Text in der 1. Person) allerdings nicht assoziativ sondern argumentierend.
Die Interpretation zieht Schlussfolgerungen aus den Erkenntnissen, die durch die Analyse gewonnen wurden. Sie bewertet die Fakten. Dabei ist es sinnvoll auf die Thesen zurückzugreifen, die im ersten Eindruck formuliert wurden, sie zu bestätigen oder zu revidieren. Bei der Bewertung der Fakten kann auch auf Argumente der Kunstwissenschaft/ Kunstgeschichte zurückgegriffen werden. |
wenig bearbeitet aus: http://www.kusem.de/lk/kompana/projre.htm
BEISPIELE UND MATERIAL FÜR EINE BILDANALYSE (MIT GEMÄLDEN DES 19. JAHRHUNDERTS)
Wählen Sie für die Analyse ein Bild aus (öffnen mit Klick auf Thumbnail-Bild):
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